Alles über Pampasgras: Pflege und Tipps für deinen Garten

Pampasgras (Cortaderia selloana) ist ein großwüchsiges Ziergras, das durch seine Höhe und die üppigen Blütenstände auffällt. Es bewegt sich dank seiner dünnen Halme sanft im Wind und passt sich flexibel an die Umgebungsbedingungen an. Ihrem Aussehen nach ist dies eine Pflanze, die Harmonie und Liebe in sich vereint. 

Dieses amerikanische Staudengewächs erreicht eine Maximalwuchshöhe von 300 cm und kann daher auch als Sichtschutz dienen. Das Gras blüht in der Zeit von August bis November und ist häufig weiß. Aber auch rosa Pampasgras gibt es. Die zarte Farbe passt vor allem zum Gartenteich, kann aber gleichermaßen auf der Wiese erfreuen.

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Wo kommen Pampasgräser ursprünglich vor?

Natürlicherweise wachsen die Pampasgras-Pflanzen nicht im europäischen Raum. Es benötigt ein deutlich wärmeres Klima und besondere Bodenbedingungen, um sie mit den optimalen Nährstoffen zu versorgen. Du findest das Gras in seiner Urform in Uruguay, Brasilien, Chile, Argentinien und in Paraguay. Da es dort vorwiegend auf Sand- und Schwemmböden vorkommt – also in der Pampa wächst – erhielt es seinen Namen. 

Das Gras selbst gehört aufgrund von Aussehen und Eigenschaften zur Familie der Süßgräser und zur Unterfamilie Danthonioideae. Seine Chromosomen-Anzahl beläuft sich auf 72. Somit hat das Gras doppelt so viele Chromosomen wie der Mensch.

Wie muss man die Gräser pflegen?

Jede Pflanze bedarf einer umfassenden Pflege. Obwohl Pampasgras hierzulande nicht beheimatet ist, gestaltet sich der Pflegeaufwand dennoch einfach. Im Winter ist die Pflanze vor Frost zu schützen. Das tust du durch Zusammenbinden. Das Zusammenbinden erfolgt auf bestimmte Art und Weise. Für deine Haut besonders wichtig: Das Gewächs ist nicht giftig, allerdings sind seine Blätter äußerst scharfkantig. Wer keine Handschuhe trägt, schneidet sich schnell. Arbeite mit Pampasgras nur mit langen Ärmeln und bestenfalls Gartenhandschuhen.

Das Gras wächst am besten auf durchlässigem Boden und verträgt keine Staunässe. In den heißen Sommermonaten solltest du es fast täglich gießen, um das Austrocknen zu verhindern. Auch im Winter braucht die Pflanze ein wenig Wasser. Gieße dann aber nur an frostfreien Tagen. Achte außerdem darauf, im Winter wirklich nur wenig Wasser zu geben, da sich sonst sehr schnell Staunässe bildet. Es ist zudem sinnvoll, das Gras ab und zu ein wenig zu düngen. Am besten eignen sich dafür Kompost, Alpaka-Mist und organische Düngemittel. Allgemein sollten die Düngemittel einen mäßigen Stickstoffgehalt haben.

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Pampasgras im Kübel

Pampasgras im Topf zu pflanzen, ist eine gute Alternative für all diejenigen, die sich etwas Arbeit sparen wollen. Denn wird das winterharte Pampasgras einfach im Garten gepflanzt, kann es sich schnell vermehren. Nicht nur das amerikanische Pampasgras (Cortaderia selloana), sondern auch das Silber-Pampasgras gelten als invasive Pflanzen und können somit auch anderen Gewächsen in der Nähe Schaden zufügen. 

Beim Pampasgras im Kübel kann das nicht passieren. Im Kübel wächst die Pflanze zwar ebenso in die Höhe, kann sich aber nicht so stark zur Seite ausbreiten. Dadurch werden umliegende Gewächse nicht vom Gras überwältigt. Falls dir die Optik ohne Kübel aber besser gefällt, kannst du den Topf auch einfach in der Erde vergraben. So sieht es aus, als ob das Gras im Boden eingepflanzt ist.

Kleines Pampasgras für kleine Gärten

Die Pflanze kann ziemlich groß werden. Mit einer Höhe von bis zu drei Metern eignet sich die Pflanze zwar gut als Sichtschutz, jedoch ist das vielen Leuten zu hoch und wirft zu viel Schatten in den Garten. Das heißt aber nicht, dass du auf das dekorative Gras in deinem Garten verzichten musst. Es gibt auch eine kleinere Variante der Pflanze, die bloß eine Höhe von 50 bis 120 cm erreicht. Das Zwerg-Pampasgras ist durch die geringere Größe deutlich pflegeleichter und auch ohne Topf leichter unter Kontrolle zu halten. So kannst du auch deinen Balkon mit Pampasgras verschönern.

Die Inhalte dieses Beitrags werden mit großtmöglicher Sorgfalt recherchiert. Dennoch ist das Auftreten etwaiger Fehler nicht immer auszuschließen. Eine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität kann daher trotz eingehender Prüfung nicht übernommen werden.

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