Die Küche – das Herzstück vieler Wohnungen und für leidenschaftliche Köch*innen der Hobbyraum schlechthin. Nicht nur zur Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln ist die Küche täglich im Gebrauch. Dabei entstehen mit Gerüchen, Flecken, Dellen und Macken ganz normale Gebrauchsspuren. Erfahre mehr darüber, wann es sich lohnt, eine alte Küche renovieren zu lassen und wann lediglich ein Tausch der Fronten notwendig ist.
Was alles in einer Küche renoviert werden kann
Eine Küche beherbergt eine Vielzahl an Möbeln und technischen Geräten, die alle Teil des täglichen Gebrauchs sind und damit auch einem natürlichen Verschleiß ausgesetzt sind. Zu den Bestandteilen einer Küche, die mit der Zeit renoviert werden müssen, gehören dabei vor allem:
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Küchenzeile: Die Küchenzeile mit ihren Unterschränken und Unterbaugeräten
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Arbeitsflächen: Die Arbeits- und Stellfläche für die Zubereitung von Lebensmitteln und Ablage von Küchengeräten
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Einbaumöbel: Die Küchenfronten (an Schränken, Schubladen und Türen)
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Einbaugeräte: Sämtliche technische Geräte wie Ofen, Herd, Dunstabzugshaube und Kühlschrank
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Küchenrückwand: Die Küchenrückwand aus Fliesen, Glas, Kunststoff oder vergleichbaren schmutzabweisenden Materialien
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Bodenbeläge: Der Boden aus Fliesen, Laminat, PVC oder ähnlichen Bodenbelägen
Eine gründliche Planung ist das A und O, sodass die Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte gut durchdacht sein muss, wenn du deine Küche renovieren möchtest. Bei einem Komplettaustausch der Küche gilt: Von hinten nach vorne und von unten nach oben renovieren. Konkret bedeutet das, erst die Küchenrückwand und dann die Küchenzeile sowie erst den Fußboden und dann die Arbeitsflächen zu renovieren.
Modernisierung oder Austausch? Wie und wann du deine Küche renovieren kannst
Hochwertige Küchen können problemlos über 20 Jahre täglichen Gebrauch aushalten. Deshalb ist eine Investition in Modernisierungsmaßnahmen, gemessen an der Gebrauchszeit, eigentlich überschaubar von den Kosten. Im Durchschnitt geben die Deutschen für eine Küchenrenovierung 6.500 Euro aus, wobei der Preis stark von den letztendlichen Maßnahmen abhängig ist.
Grundsätzlich gilt die Faustregel: Eine Modernisierung lohnt meistens nur bei hochwertigen Küchen, die grundsätzlich noch gut erhalten sind. Bei alten, stark verschlissenen und sogar beschädigten Küchen kommt man selten um einen kompletten Austausch herum. Die Kosten und der Arbeitsaufwand würden sich nicht rentieren, sodass ein Neukauf die bessere Alternative zur Renovierung der Küche ist.
Wie schwierig ist es, eine Küche zu renovieren?
Die Schwierigkeit einer Küchenrenovierung hängt natürlich immer maßgeblich davon ab, was alles gemacht werden soll. Wenn du nur wenig handwerkliches Geschick hast, sollte die Renovierung entweder durch einen Profi erfolgen oder zumindest zusammen mit einem Profi geplant werden. Aber auch hier gilt, dass eine professionelle Modernisierung deutlich teurer sein kann als der Kauf einer komplett neuen Küche. Zudem ist es nicht so einfach, Fronten und Möbel für fertige Einbauküchen nachzukaufen und auszutauschen, da sich die Maße bei den Herstellern mit der Zeit verändern. Immer mehr Küchenstudios sind sich dem Wunsch der Renovierung bestehender Küchen aber bewusst und bieten gezielt Küchenmodernisierungen an.
Die Renovierung in Eigenregie ist zwar kostengünstiger – dafür aber auch zeitintensiver und bedarf ein entsprechendes handwerkliches Geschick. Dazu gehören auch gute Kenntnisse in Sachen Elektrik und Verkabelung, da zum Beispiel beim Herd auch mit Starkstromanschlüssen hantiert werden muss. Achte außerdem bei der Bestellung von neuen Küchenfronten und Verkleidungen auf die exakten Maße der Schränke. Neben der Bestellung muss auch der Einbau selbständig und gewissenhaft erfolgen.
Küche renovieren: Weitere Ideen, Tipps und Alternativen
Etwas frischer Wind in der Küche kann auch schon mit kleinen Änderungen erzielt werden. Mit den folgenden Tipps gibst du deiner Küche einen neuen Anstrich, ohne dabei direkt ein Vermögen ausgeben zu müssen:
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Tipp 1: Statt alte Wandfliesen auszutauschen, kannst du sie auch kostengünstig lackieren oder mit entsprechender Folie überkleben.
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Tipp 2: Alte Küchenfronten kannst du neu bekleben, lackieren oder streichen. Dies ist in den meisten Fällen deutlich kostengünstiger als der Neukauf der Fronten, da diese oft maßangefertigt werden müssen.
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Tipp 3: Schon ein neuer Boden und frisch gestrichene Wände können Wunder bewirken. Bei eBay bekommst du neue Wandfarbe, stilvolle Bodenfliesen und belastbaren Bodenbelag.
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Tipp 4: Manchmal hilft bereits eine moderne Beleuchtung, um die alte Küche in ein neues Licht zu hüllen. Ansprechende Küchenlampen gibt es bereits für unter 20 Euro.