
Mit einem Spindelmäher bringst du deinen Rasen in Bestform. Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften stehen die Geräte bei echten Rasenfans hoch im Kurs: Sie sorgen für einen äußerst schonenden und dennoch präzisen Schnitt. So wächst der Rasen kräftig und gesund und lässt deinen Garten besonders gepflegt wirken. Erfahre im Folgenden, was einen Spindelmäher ausmacht, welche Vorteile er dir bietet und vieles mehr.
Was ist ein Spindelmäher?
In seiner Funktionsweise ähnelt der Spindelmäher einer Schere: Der Rasen wird durch zwei dicht aneinander vorbei gleitende Klingen abgeschnitten. Dafür rotieren im Gerät vier bis sechs Messerspindeln. Die Klingen an den Spindeln zeigen nach außen und gleiten an einer feststehenden Schneide im Gerät vorbei – der sogenannten Gegenklinge. So werden die Grashalme nicht nur sehr präzise geschnitten, die Schnittstelle an den Halmen heilt außerdem schnell ab, sodass ein gesunder, dichter und sattgrüner Rasen zurückbleibt.
Welche Vorteile hat ein Spindelmäher?
Vor allem für akkurat gepflegte Rasenflächen sind Spindelmäher beliebt. Die Geräte sorgen für einen sauberen und schonenden Schnitt und sind daher besonders pflanzenfreundlich. Tatsächlich gelten sie als die sanfteste Art, den Rasen in Form zu bringen. Und die Geräte bringen weitere Vorteile mit:
- Leise: Ein Spindelmäher arbeitet annähernd geräuschlos. Mit ihnen reduziert sich die Lärmbelastung für dich und deine Nachbarschaft auf ein Minimum.
- Leicht: Aufgrund seines geringen Gewichts ist der Spindelmäher sehr bequem zu benutzen. So wird das Rasenmähen eher zum Spaziergang.
- Leinenlos: Anders als bei kabelgebundenen Geräten bist du mit dieser Rasenmäher-Variante ganz frei unterwegs – ganz ohne Kabel halten sowie auf- und wieder abrollen. Das macht das Mähen besonders angenehm.
- Leistungsstark: Ein Spindelmäher kann deutlich tiefere Schnitte leisten als andere Geräte. So kannst du den Rasen bei Bedarf auch einmal stärker kürzen.
Benzin, Akku oder mechanisch: Welcher Mäher passt zu dir?
Willst du einen Spindelmäher kaufen, hast du in der Regel die Wahl zwischen drei Varianten.
- Mechanischer Spindelmäher: Die einfachste Ausführung des Mähers ist die mechanische Variante. Sie wird allein durch deine Muskelkraft angetrieben. Flächen bis etwa 300 Quadratmeter lassen sich mit einem solchen Rasenmäher mit einer Schnittbreite von 45 Zentimetern wunderbar pflegen. Zudem kannst du mit der schmalen Ausführung Sträucher und Pflanzen bequem umfahren.
- Akku-Spindelmäher: Noch etwas leichter kürzt du deinen Rasen mit einem Mäher mit eingebautem Akku. Der sorgt dafür, dass sich die Spindel selbstständig dreht, sodass du bei der Rasenpflege nur noch die Richtung vorgeben musst. Das kann sich lohnen, wenn du eine größere Rasenfläche hast. Mit einem Akku-Spindelmäher und einer Schnittbreite von 55 Zentimetern pflegst du mühelos bis zu 1.400 Quadratmeter Rasen.
- Benzin-Spindelmäher: Bei besonders großen Gartenanlagen und gleichzeitig sehr hohen Ansprüchen an den idealen Rasenschnitt lohnt sich ein benzinbetriebener Spindelmäher. In einer Ausführung als Aufsitzmäher lassen sich damit sogar große Parks oder Golfplätze pflegen.
Spindelmäher reinigen und warten: So funktioniert’s
Damit dein Spindelmäher auf Dauer saubere Arbeit leistet, ist nur wenig Vorarbeit und etwas Pflege nötig. Harke Blätter, Äste und andere Fremdkörper von der Rasenfläche herunter, bevor du mit dem Mähen beginnst. So können sie die Schneiden des Spindelmähers nicht beschädigen. Den ersten Schnitt im Jahr machst du am besten mit einem anderen, robusteren Rasenmäher. So schonst du die feinen Schneiden deines Spindelmähers.
Bürste die Messerspindeln nach jedem Gebrauch vorsichtig ab. So entfernst du Schmutz wie Grasreste, Erde und andere Anhaftungen. Lagere den Mäher danach an einem trockenen, sauberen Ort. Werden die Klingen irgendwann stumpf, lässt du sie nachschleifen. Je nachdem, wie groß deine Rasenfläche ist und wie oft du den Mäher nutzt, ist das etwa alle drei bis vier Jahre nötig. Bei akku- und benzinbetriebenen Spindelmähern gehst du genauso vor: Putze die Spindeln nach der Rasenpflege ab. Beim Mäher mit Benzinmotor ist außerdem ein jährlicher Öl- und Filterwechsel sinnvoll.
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