
Sind deine Fenster undicht, kann das zu unerwünschtem Wärmeverlust, Zugluft oder sogar Feuchtigkeitsschäden führen. Mit einer effektiven Abdichtung kannst du diesen Problemen einfach vorbeugen. Erfahre, wie du deine Fenster selbst abdichten und dein Zuhause so energieeffizienter gestalten kannst.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Fenster abdichten
Bevor du damit beginnst, deine Fenster abzudichten, vergewissere dich, woher die kalte Luft kommt. Spürst du einen kühlen Luftzug, wenn du mit einem nassen Finger an der Ritze des Fensterrahmens entlang fährst, ist das Fenster undicht. Auch mithilfe eines Feuerzeugs oder einer Kerze machst du undichte Stellen schnell ausfindig. Denn sie flackern an den Schwachstellen des Fensters. Bist du dir unsicher, solltest du es lieber Fachpersonal überlassen, deine Fenster abzudichten. Hast du hingegen das notwendige Know-how, gehst du folgendermaßen vor:
- Dichtungsmasse lösen: Entferne die alte Dichtungsmasse mithilfe eines Teppichmessers aus den Fensterfugen und beseitige mit einem Spachtel alle Lack- und Klebstoffreste.
- Fläche reinigen: Nachdem du die alte Dichtmasse entfernt hast, reinige die Flächen gründlich mit einer Mischung aus Wasser und Spülmittel. Stelle sicher, dass keine alte Dichtmasse übrig ist und schleife sie ggf. weg, denn es ist entscheidend, dass keine Überreste bleiben. Danach sollte der Arbeitsbereich erst einmal trocknen.
- Dichtmasse anbringen: Nun kannst du die Kartusche in die Kartuschenpistole einsetzen. Für Nassräume eignet sich Silikon – Acryl lässt sich dagegen besser lackieren. Danach bringst du die Dichtmasse mit einem Winkel von 30 bis 45 Grad in einer durchgezogenen Linie und mit gleichmäßigem Druck an das Fenster an.
- Fugen glätten: Mit einem Fugenglätter, einem feuchten Tuch oder deinem befeuchteten Finger glättest du danach die Fugen.
- Dichtung abdecken: Um zu verhindern, dass Silikon oder Acryl am Fenster kleben bleibt, trage am besten etwas Speiseöl auf. Nach dem Aufsetzen einer Abdeck- oder Trennfolie kannst du dann das Fenster schließen und die Dichtung passt sich dem Fenster an.
- Dichtmasse abschneiden: Ist die Dichtmasse angebracht, lasse sie mindestens 2 Stunden trocknen – noch besser über Nacht. Danach kannst du das Fenster öffnen, die Folie entfernen und herausgequollene Dichtmasse mit einem Teppichmesser abschneiden.
Alte Fenster abdichten
In alten Häusern sind häufig Holzfenster verbaut. Hier verwendest du am besten Fensterdichtungen aus Schaumstoff für Spaltbreiten von 1 bis 3,5 Millimetern oder eine Acrylmasse.
Pflege der abgedichteten Fenster
Um die Langlebigkeit der abgedichteten Fenster zu erhöhen, sind eine regelmäßige Wartung und Pflege entscheidend. So solltest du die abgedichteten Stellen regelmäßig auf Risse oder Anzeichen von Verschleiß prüfen und kleine Risse rechtzeitig ausbessern, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit und Luft eindringen. Halte die Dichtungen sauber, prüfe sie nach starken Stürmen, starkem Regen oder Temperaturschwankungen und verwende milde Reinigungsmittel.
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