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Teamgeist im Trophäenschrank: Erinnerung an ein deutsches Fußballmärchen

Bei der Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland kam der von Adidas entwickelte und produzierte Ball namens Teamgeist zum Einsatz. Heute sind die Fußbälle, die damals als Fanartikel und Sportgeräte käuflich zu erwerben waren, vor allem wegen der Erinnerung an das deutsche Sommermärchen begehrt, das eine neue Erfolgsära der deutschen Nationalmannschaft einläutete.

Welche Besonderheiten weisen die Teamgeist-Bälle auf?

Die Tradition, dass zu jedem FIFA-Turnier ein eigens konstruierter Spielball mit eigener Namensgebung zum Einsatz kommt, besteht bereits seit 1958. Seit dem Turnier 1970 in Mexico hat die Firma Adidas exklusiv die Aufgabe übernommen, alle vier Jahre den offiziellen Spielball zu liefern – und hat das Recht, die Spielbälle ans normale Publikum zu verkaufen, so wie es auch bei Fußball-Trikots üblich ist. Jede Generation eines offiziellen FIFA-WM-Balls zeichnet sich durch besondere Eigenschaften aus. Das "runde Leder" besteht zum Beispiel schon seit der WM 1986 nicht mehr aus Leder, sondern gänzlich aus synthetischen Materialien. Und fast richtig rund, im Sinne einer geometrisch möglichst exakten Kugel, wurde der Spielball tatsächlich erst zur WM 2006. Eine weitere, eher im Marketingbereich angesiedelte Neuerung, bestand darin, zu jeder einzelnen Partie des Turniers Spielbälle mit zusätzlichem Aufdruck zu produzieren. Ort, Datum und die beiden Mannschaften wurden auf den Bällen verewigt.

Welche Teamgeist-Bälle sind besonders gefragt?

Sammler, die damals einen Ball ergattern konnten, taten gut daran, ihn gleich in Ehren zu halten, also gar nicht erst zu bespielen. Denn die völlig unbenutzten Bälle, möglichst noch mit der dazugehörigen Umverpackung, sind heute besonders selten und begehrt. Allen voran der Ball zum Finale Italien gegen Frankreich, der als zusätzliche Besonderheit mit einer Goldfärbung hergestellt wurde. Daneben stehen alle Exemplare mit deutscher Beteiligung hoch im Kurs. Schwer einzuschätzen ist hingegen der Verbleib der Bälle, die tatsächlich beim Turnier benutzt wurden. Die meisten davon dürften sich die damals erfolgreichen Torschützen als eigene Trophäe gesichert haben. Woher also die Gebrauchsspuren bespielter Bälle tatsächlich stammen, muss offen bleiben.

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