Das Spielerhandbuch – für viele Rollenspiele unverzichtbar

Wer an der Welt der großen Rollenspiele teilhaben möchte, für den ist ein Spielerhandbuch ein unbedingtes Muss. Über die Jahre ist es beinahe zur Tradition geworden, dass für große Rollenspielsysteme neue Editionen auf den Markt gebracht werden. Natürlich bedeutet das auch automatisch, dass sich die entsprechenden Rollenspiele maßgeblich in ihrem Regelwerk verändern. Tatsächlich haben die Spieler selbst einen großen Anteil an dieser Vorgehensweise, da sich sowohl ihre Vorlieben als auch ihre Spielweisen in den Spielrunden mehr und mehr verändern. Um also in der Welt der Rollenspiele mithalten zu können, ist es unerlässlich, sich stets auf den neusten Stand zu bringen. Ein Spielerhandbuch ist hier die optimale Unterstützung und Rüstwerk für ein erfolgreiches und gelungenes Spiel. Mögen die Spiele beginnen!

Was für Spielerhandbücher gibt es?

Natürlich gibt es zu jedem Rollenspiel ein entsprechendes Handbuch und zu jeder neuen Edition erscheint auch ein entsprechend überarbeitetes Regelwerk. Diese Spielerhandbücher können sehr umfangreich sein. Beispielsweise ist das Hellfrost Spielerhandbuch ein vollfarbiger Hardcoverband im DIN-A4 Format, das mit einem Umfang von 150 Seiten in zehn Kapitel und einen Index untergliedert ist. Hellfrost ist ein Kampagnen-Hintergrund für Savage Worlds. In dieser Welt, so lässt der Name schon vermuten, ist es höllisch kalt.

Die D&D 3rd Edition Rollenspiel Regelwerke für das nach wie vor erfolgreichste Rollenspiel Dungeons & Dragons sind zwischenzeitlich in einer Überarbeitung in der Edition 3,5 erschienen, hierbei handelt es sich um eine optimierte Fassung des sehr erfolgreichen D&D 3.0. Die Welt der Rollenspiele ist äußerst umfassend und nicht automatisch kann davon ausgegangen werden, ein unbekanntes Spiel einfach so zu beherrschen und zu verstehen. Selbst erfahrenen Spielern werden sich die Zusammenhänge nicht einfach erschließen. Hinzu kommt, dass es natürlich mehr Spaß und Freude bringt, wenn man genau weiß, was man tut, und nicht ständig gezwungen ist, im weiten Feld der Versuche zu agieren.

Was macht die Spielerhandbücher so interessant?

Natürlich kann ein solches Rollenspiel mit all seinen Facetten nur optimal ausgenutzt werden, wenn man das Regelwerk perfekt beherrscht. Hier ist die Methode „Learning by Doing" häufig weniger erfolgreich. Um bei den Großen mitzumischen, bedarf es tatsächlich einiges an Wissen. Das Schwarze Auge zum Beispiel ist ein deutsches Pen-&-Paper-Rollerspiel, das seit seiner Erstausgabe 1984 stark verändert wurde. Bei diesem Spiel gibt es inzwischen die 5. Edition. Ein Regelwerk zum entsprechenden Spiel ist also unerlässlich. Genauso wichtig ist es natürlich auch in sonstigen Rollenspielsystemen, insgesamt grundsätzlich mit dem entsprechenden Hintergrundwissen über alle existierende Charaktere und die Strategien ausgestattet zu sein.