Schaukasten: Wichtiges geschützt im Blick

Ob öffentlicher Aushang, Auflistung von Eintrittspreisen oder als Präsentationsfläche für Schmuckstücke und archäologische Funde: Einen Schaukasten benötigen Sie zum öffentlichen Vorzeigen von Dingen, die gesehen, aber nicht berührt oder entnommen werden sollen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Informationen in Form von Aushängen handelt, um Verkaufswaren oder museale Ausstellungsstücke. Als großer frei stehender Info-Kasten oder flache Schatulle für Kostbarkeiten: Schaukästen rücken alles in den richtigen Fokus.

Was ist der Unterschied zwischen Schaukästen und Vitrinen?

Während es sich bei einer Vitrine um einen Schauschrank handelt, also einem Objekt, das aufrecht steht, eine gewisse Tiefe hat und den Blick ins Innere durch eine Glastür ermöglicht, sind Schaukästen in der Regel flache Kästen mit einem transparenten Deckel. Abgesehen von speziellen, frei im Raum stehenden Schaukästen, wie man sie im Museum oder als Laden-Vitrinen findet, sind Schaukästen entweder zur Montage an einer Wand gedacht – dort gleichen Sie tiefen Bilderrahmen – oder sind für den mobilen Einsatz konzipiert, lassen sich zum Beispiel aus Schränken entnehmen oder bei Nichtgebrauch stapeln, etwa als Transportbehältnis für kleinteilige Waren für Flohmarktstände. Mit nur einem Handgriff sind kleine Gegenstände diebstahlsicher ausgelegt und ansprechend präsentiert.

Welche Arten von Schaukästen gibt es?

Geschlossene Schaukästen vereiteln Manipulationen des Inhalts durch Unbefugte. So kann ein Schaukasten als Büro-Vitrine, auf dem Gang oder an der Rezeption installiert dazu dienen, ohne großen Aufwand wichtige Hinweise an die Belegschaft zu kommunizieren. Der Vorteil gegenüber einer Pinnwand: Die Aushänge können nicht herunterfallen oder versehentlich entsorgt werden. Ein Schaukasten im geschäftlichen Umfeld eignet sich besonders für offizielle Bekanntmachungen oder Tariflisten; in der Gastronomie auch zum Aushang der Speisekarte außerhalb des Restaurants. Schaukästen zur Präsentation von Schmuck, Wertgegenständen oder Sammlungen finden sich sowohl in Juweliergeschäften und ähnlichen Gewerben als auch in Museen und wissenschaftlichen Umfeldern. Kleinere Exponate können darin, mit Hinweisschildern versehen, in der Fläche ausgebreitet und von allen Seiten betrachtet werden.

Welche Sonderformen von Schaukästen gibt es?

Eine verbreitete Sonderform eines Schaukastens sind Schmuckschatullen mit einem transparenten Deckel: Auf diese Weise haben Sie Ihre Schmuckstücke oder Uhren immer so im Blick, dass Sie eine erste Auswahl für die Entnahme eines Stückes bereits treffen können. Weiterhin gibt es Schubladen, die ebenfalls für Schmuck, andere Wertsachen oder in wissenschaftlichen Sammlungen Verwendung finden. Diese Schaukästen werden bei Bedarf hervorgezogen und schützen auch innerhalb eines Schrankes vor unerwünschter Entnahme. Zugleich sorgen die Glasdeckel der Läden dafür, dass die enthaltenen Gegenstände nicht durch Staub oder Umwelteinflüsse verschmutzt werden. Besonders bei Insektensammlungen, in Archiven alter Schriftstücke oder Herbarien dienen solche Schaukästen zum Schutz der hochempfindlichen Präparate.