Hardtop R 107 – der Wegbereiter der Roadster-Generation

Bereits im Jahre 1973 kam der erste Mercedes-Benz R 107 auf den Markt. Für die damalige Zeit war der Mercedes-Benz R 107 mit allen technischen Finessen ausgestattet. So gab es damals bereits elektronische Fensterheber, obwohl dies zu jener Zeit kein Standard bei Autos war. Der Mercedes-Benz R 107 wird im Vergleich zum Schwestermodell Mercedes-Benz C 107 mit Notsitzen ausgeliefert. Damit wurde sehr deutlich der Unterschied eines Roadsters zu herkömmlichen Modellen hervorgehoben. Während der Mercedes-Benz C 107 über fünf Sitze verfügt, gibt es beim Mercedes-Benz R 107 lediglich Notsitze im hinteren Bereich des Fahrzeugs. Beide Fahrzeuge gehören zur SL-Baureihe von Mercedes-Benz. Mit dem Mercedes-Benz R 107 war jedenfalls ein neuer Zeitgeist erfunden.

Übrigens: Es gibt bei eBay den Mercedes-Benz R 107 auch als Modellauto zu entdecken.

Warum ist der Mercedes R 107 als Hardtop attraktiv?

Dennoch gilt der Mercedes-Benz R 107 heute noch als Klassiker unter den Roadstern, weshalb er auch noch immer sehr teuer verkauft wird. Angeboten wird die SL-Reihe des Mercedes-Benz R 107 offen und geschlossen sowie mit Hardtop. Das Hardtop hat sich lange Zeit nicht so sehr auf dem Markt durchgesetzt. Wohl auch aus diesem Grund ist es heute teilweise schwer zu finden. Vor allem ein Hardtop für den Mercedes-Benz R 107 in sehr gutem Zustand verlangt vom Käufer eine intensive Suche. Das Hardtop war aber in strengen Wintern eine sehr nützliche Hilfe beim Schutz gegen Wind und Wetter. Außerdem bot es zusätzlichen Schutz bei Unfällen.

Welche weiteren Details sind interessant?

Ausgeliefert wird der Mercedes-Benz R 107 aber als offener Wagen ohne Targabügel. Damit blieb dem Hersteller auch nichts anderes übrig, als die Installation einer A-Säule vorzunehmen. Es bietet dem Fahrer und Beifahrer ein zusätzliches Sicherheitspotenzial bei Unfällen. Vor allem bei einem eventuellen Überschlag ist die A-Säule im Sommer ein zusätzlicher Schutzmechanismus. Im Winter bietet das Hardtop zusätzlichen Schutz. Nach ersten Testergebnissen wurde auch die Windschutzscheibe von Grund auf neu entwickelt. Damit schaffte man auch eine um 50 Prozent höhere Festigkeit als die bisher gebaute Version. Auch die Passgenauigkeit mit dem Hardtop wurde dabei verbessert. Mit den Veränderungen bei der Windschutzscheibe wurden aber auch Adaptierungen beim Hardtop vorgenommen. Dies hatte aber nicht nur optische Gründe. Vor allem dienten die Adaptierungen der Erhöhung der Festigkeit. Als wesentlichste Veränderung beim Hardtop kann angemerkt werden, dass die Heckscheibe im Hardtop nun ebenfalls geklebt war. Damit wurde die Widerstandskraft beim Dachfalltest erhöht. Im Ergebnis war auch der offene Wagen ohne Targabügel viel sicherer beim Fahren. Optional wird das Hardtop auch mit Ständer angeboten.