Druckminderer: Sichere Gaszufuhr durch herabgesetzten Gasdruck

Druckminderer sind überall erforderlich, wo Gas unter hohem Druck steht und für den Verbrauch entnommen werden soll. Dafür ist es in der Regel notwendig, den Gasdruck auf ein niedrigeres Niveau zu senken. Diese Aufgabe übernehmen Druckminderer. Ein großer Teil der Druckminderer wird bei Gasflaschen verwendet. Diese stehen unter einem so hohen Druck, dass eine sichere Entnahme der gewünschten Gasmenge nur bei starker Reduzierung des Drucks möglich ist. Für diese Aufnahme stehen zahlreiche sichere, preisgünstige und einfach zu benutzende Druckminderer zur Verfügung, beispielsweise Druckminderer für Kfz-Druckluftkompressoren. Solche Geräte werden einfach mit dem Druckanschluss verschraubt und sind dann sofort verwendbar.

Wo werden Druckminderer angeschlossen?

Druckminderer werden gewöhnlich an Gasflaschen verwendet, um den Gasdruck von bis zu 300 bar auf wenige bar zu reduzieren. Dadurch lässt sich die Menge des ausströmenden Gases leicht mit einem Ventil einstellen. Die gängigen Gasflaschen haben eine Füllmenge von 500 g bis 10 kg, bei größeren Anlagen bis 150 kg. Solche Flaschen bieten einen Gasvorrat, der mithilfe eines Druckminderers die angeschlossenen Verbraucher lange versorgen kann. Auch an größeren Druckluftanlagen werden solche Geräte verwendet. Sie können den Druck senken, wenn bestimmte Industrie-Druckluftwerkzeuge einen geringeren Druck benötigen, als dieser in der Anlage eingestellt ist.

Welche Anwendungen haben Gasflaschen mit Druckminderer?

Die Flaschen werden je nach Anwendung befüllt mit Gasen wie Kohlendioxid, Argon, Propangas, Sauerstoff und Stickstoff. Propangas wird gerne zur mobilen Energieversorgung verwendet. Im Camping zum Beispiel speist man mit Propangas den Herd, Leuchten und die Heizung. Kohlendioxid wird unter anderem bei Schweißausrüstungen für das Schutzgasschweißen verwendet. Der Gasschirm hält Sauerstoff von der Schweißstelle fern und verhindert damit Oxidation. CO2 verwendet man gerne in Kombination mit Argon. Bei Lebensmitteln wird CO2 genutzt, um Portionen verzehr- oder küchenfertig zu verpacken. Dadurch bleiben die Waren länger frisch. Für medizinische Zwecke werden Gasflaschen mit Sauerstoff befüllt. Bei all diesen Aufgaben sorgen Druckminderer für eine sichere Gasdosierung.

Welche Arten von Druckminderern gibt es?

Druckminderer gibt es mit Schraubanschlüssen der Größen 1/2", 3/4", 1" und 1 1/4". Die meisten Druckminderer verfügen über integrierte Muttern, mit denen sie auf den Flaschen festgeschraubt werden. In der Regel sind sie mit einem Manometer ausgerüstet, das den eingestellten Druck anzeigt. Teilweise verfügen sie über ein zweites Instrument zur Anzeige des Gasdurchflusses. In der Aquaristik verwendet man CO2 zur Versorgung der Wasserpflanzen. Dafür sind spezielle Druckminderer zu empfehlen, die mit einem Nadelventil ausgestattet sind. Mit diesem lässt sich das Gas feiner dosieren. Bei kleinen Aquarien benötigt man meist weniger als eine Blase pro Sekunde.