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Ein deutscher Stahlhelm ist ein interessantes Erinnerungsstück

Seit gut 100 Jahren gehört der Stahlhelm zur Gefechtsausstattung deutscher Soldaten dazu. Er ist wie kaum ein anderes Bekleidungsstück aber auch Ausdruck einer gewissen soldatischen bis nationalistischen Gesinnung und in seiner Form und seinem Wiedererkennungswert ein bemerkenswertes Designobjekt. Viele Stahlhelme sind bei Sammlern hoch begehrt. Doch nicht alle Helme dürfen auch frei gehandelt werden.

Wann kamen die ersten deutschen Stahlhelme?

Der Erste Weltkrieg veränderte das Gefechtsfeld in Europa. Statt in offener Schlacht, standen sich große Volksmassen nun in Schützengräben und Bunkersystemen gegenüber. Der jeweilige Feind setzte auf indirektes Feuer durch Artillerie und Granatwerfer. Der Schutz eigener Soldaten wurde zunehmend wichtiger als die Erkennbarkeit. So löste der Stahlhelm nach und nach das Käppi, das Barett und andere überkommende Kopfbedeckungen ab. In Deutschland musste im Laufe des Jahres 1916 die Pickelhaube im preußischen Heer dem ersten Stahlhelm weichen.

Was für deutsche Stahlhelme gibt es?

Im Ersten Weltkrieg kamen zunächst die Einheitshelme zum Einsatz, die ebenfalls das Bild der Reichswehr in der Weimarer Republik prägten. Erst in der Wehrmacht gab es für Spezialverwendungen eigene Helme. Viele finden sich im Spektrum Sonstige Militaria (1918-1945). Am bekanntesten ist wohl der Fallschirmjägerhelm. Der M43/M34 Stahlhelm der Wehrmacht ist in seiner Form bis heute zum Beispiel bei Feuerwehren im Einsatz. In Militaria-Literatur (1918-1945) ist Genaueres zu erfahren. Er sollte zwar noch in den 1940er Jahren abgelöst werden. Das Folgedesign wurde aber zum Helm der Nationalen Volksarmee der DDR.

Welche Helme sind nicht erlaubt?

Grundsätzlich können Helme immer auch als militärisches Gerät klassifiziert werden. Dadurch ist die Ausfuhr in andere Länder begrenzt, wenn es sich nicht um einzelne Sammlerstücke handelt. Verboten sind Helme nur, wenn sie Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen tragen. Dazu gehören unter anderem die Runen der Waffen-SS, aber auch das Hakenkreuz und bestimmte andere Runen. Die Bundeswehr setzte Stahlhelme noch bis in die 1990er Jahre ein. Die meisten Modelle aus amerikanischer Produktion oder im Lizenzbau.

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