Professioneller Dentalgips bietet viele Vorteile nicht nur für zahnärztliche Tätigkeiten

Um einen ordnungsgemäßen Zahnabdruck erstellen zu können, wird ein spezieller Dentalgips benötigt. Er unterscheidet sich grundlegend nicht von denen, die für andere Gipsabdrücke oder im Baugewerbe verwendet werden. Einzig die Farbigkeit sowie die Reinheit und Aufbereitung lassen optisch einen Unterschied zu.

Wozu kann man den Dentalgips noch verwenden?

In erster Linie wird Dentalgips natürlich im zahnmedizinischen Bereich benutzt, um detailgetreue Abdrücke herzustellen, nach denen anschließend im Labor zum Beispiel ein ganz individueller Zahnersatz gefertigt werden kann. Hierbei werden insgesamt fünf verschiedene Typen unterschieden, die alle über eine andere Druckfestigkeit sowie unterschiedliche Eigenschaften beim Abbinden verfügen. Doch gerade der weiche Alabastergips wird nicht nur im Dentallabor verwendet, sondern ebenfalls im Abformen von Modellen und beim plastischen Gestalten bevorzugt. Damit lassen sich also einzigartige und unverwechselbare Abdrücke von Körperpartien herstellen. So entstehen einzigartige Erinnerungsstücke, die man oft und gerne auch als kleines und individuelles Geschenk weitergibt. Bei diesem sogenannten Alabastergips handelt es sich um einen besonders fein gemahlenen Gips, der schnell aushärtet und gute Fließeigenschaften besitzt, wodurch er auch noch die kleinsten Hautfalten und Ritzen schnell erreicht und so eine detailgetreue Abbildung erfolgen kann.

Wie können Sie mit Dentalgips eine 3D-Abformung herstellen?

In einem ersten Schritt wird aus dem mitgelieferten Alginat ein Abdruck zum Beispiel der Hand oder des Fußes erstellt. Es dauert zwischen drei und vier Minuten, bis diese Masse soweit ausgehärtet ist, dass man eine Form gefertigt hat. Im Anschluss wird der Dentalgips nach Herstellerangaben nun durch die Zugabe von Wasser angemischt. Bei Bedarf kann hier auch ein farbiges Pulver untergemischt werden. Anschließend gießt man die vorgefertigte Gießform aus Alginat damit aus und lässt den Gips aushärten. Bereits nach rund 20 Minuten kann man die Alginatform vom Gips lösen und die detailgetreue Abformung in 3D kommt zu Vorschein. Haben Sie schon einmal einen solchen ganz individuellen und persönlichen Abdruck von sich oder Ihren Liebsten gemacht? Sie werden selbst sehen, dass es ganz einfach ist, eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Das Alginat ist im Übrigen für den menschlichen Körper völlig unbedenklich. Der Gips aber, den man üblicherweise sonst nur im Dentallabor verwendet, ist sehr fein gemahlen und weist weit weniger Fremdstoffe auf, als beispielsweise der Gips, der auf dem Bau verwendet wird. Diese besondere Verarbeitung macht sich schlussendlich auch in der Oberfläche der 3D-Abformung bemerkbar. Denn dieser Gips hat am Ende eine sehr feine und ebenmäßige Oberflächenstruktur und ist zudem weitaus fester als herkömmlicher Gips aus dem Baumarkt.