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Wieso gibt es Briefmarken aus dem deutschen Auslandspostamt und Kolonien bis 1945?

Das Expansionsstreben der Staaten im 19. und 20. Jahrhundert führte auch in Deutschland dazu, dass Kolonien in Afrika, Asien und dem Inselstaat Papua Neuguinea entstanden. Auch auf Samoa, den Marshallinseln und weiteren Inselgruppen, wie den Marianen, besaß das Deutsche Reich Kolonien und dementsprechend auch Auslandspostämter. Zu Beginn bestanden die Briefmarken für diese Gebiete aus einem einfachen Aufdruck auf dem Reichsadler. Erst später wurden eigene Marken mit der Zeichnung eines Kolonialschiffes herausgegeben. Bei diesem Motiv blieb es dann. Aufgrund Ihrer Seltenheit und des Alters sind die Prägungen und Stempel dieser Briefmarken bei Sammlern heiß begehrt.

Wieso existierten Auslandspostämter auch in Nicht-Kolonialstaaten?

1874 entstand in Bern, in der Schweiz, der Weltpostverein. Dieser regelt seitdem vertraglich, wie und zu welchem Preis Briefe und Pakete über Ländergrenzen hinaus befördert werden. Zuvor mussten die Sendungen in sogenannten Auslandspostämtern abgegeben werden.

Wie sind die Briefmarken kategorisiert?

Natürlich sind die Postwertzeichen nach Ihrem Wert und dem Herkunftsland eingeteilt. Doch daneben gibt es auch noch die Unterteilungen in echt, nicht bestimmt und Reproduktion. Zudem werden die Sammlerstücke unterschieden nach gestempelt, postfrisch, Briefstück, Bedarfsbrief und Ganzsache. Postfrisch sind Marken, die ungestempelt und vollständig erhalten sind. Gestempelte Marken gewinnen immer mehr Fans, da ein Satz solcher Marken meist ein einzigartiges Unikat darstellt. Bei einem Briefstück handelt es sich um den Ausschnitt um das Postwertzeichen. Dieser enthält zudem den vollständigen Stempel sowie gegebenenfalls Versandinformationen. Bei einem solchen Briefstück kann es sich auch um einen Ausschnitt aus einer Postkarte, eines Päckchens, Pakets oder Streifbandes handeln. Als Ganzsache wird ein Wertzeichen bezeichnet, das das Abbild einer Briefmarke auf einer Postsendung darstellt. Zum Beispiel der Wertzeicheneindruck auf einer Postkarte, einem Umschlag, Telegrammblatt oder Ähnlichem. Ein Bedarfsbrief ist ein gebührengerecht frankierter Brief aus einer realen Geschäfts- oder Privatkorrespondenz. Also kein Ersttagsbrief, der bei Erscheinung einer Briefmarke gedruckt wird, sondern ein Brief aus dem Alltagsleben.

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