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Ganz ohne Strom - antike Rasierapparate & Rasierer

Antike Rasierapparate & Rasierer beweisen, dass eine gründliche Entfernung von Körperhaaren nicht von Elektrizität abhängt und mechanisch auf vorzügliche Weise vollzogen werden kann. Stilvolle Rasierapparate -häufig in edlen Kästen als Set erhältlich - gehören seit mehr als 100 Jahren zur Ausstattung eines echten Gentleman. Neben antiken Rasierern finden Sie bei eBay unter anderem antike Bügeleisen, antike Kaffeemühlen sowie antike Messer.

Wie haben sich Männer früher rasiert?

Bereits 6000 Jahre vor Christus rasierten sich die Menschen. Archäologen fanden Rasierschaber aus Stein bei mehreren Ausgrabungen. Harte Steile wie Flint oder Obsidian lieferten schärfere Schneiden als die weichen Metalle der Bronzezeit. Ägypter rasierten sich mit Kupfer- oder Goldmessern. Römer rieben Haare mit Bimsstein ab. In Südamerika zupften sich die Indianer unerwünschte Haare aus. Bereits 1550 vor Christus benutzte man einklappbare Messer. Rasiermesser hatten jedoch immer eine feststehende Klinge. In Sheffield begann man im 17. Jahrhundert, einklappbare Klingen für Rasiermesser zu nutzen. Seit dieser Zeit sind Sheffield und Solingen in Deutschland Zentren für hochwertige Messer aller Art. Jahrhundertelang ging man für eine ordentliche Rasur zum Barbier. Erst als King Camp Gillette im Jahr 1901 die doppelseitige Sicherheitsrasierklinge erfand, bürgerte sich die Rasur im eigenen Badezimmer ein.

Wie haben sich Rasierapparate entwickelt?

Als der Erfinder der auswechselbaren Rasierklinge, King Camp Gillette, Wissenschaftler des Massachusetts Institute for Technology (MIT), von seiner Idee erzählte, sagten viele, man könne ein solch dünne Klinge unmöglich herstellen. Frühe Rasierapparate hatten geschmiedete Klingen benutzt, die entsprechend unhandlich waren. Gillette entwickelte den Rasierklingenstahl, gehärtete Stahlplättchen mit ausgedünnten Enden. Dieser Stahl besteht aus rostfreiem Stahl, der mit 12 bis 14,5 Prozent Chrom und 0,6 Prozent Kohlenstoff vermischt wird. Im Jahr 1903 verkaufte Gillette 51 Rasierapparate und 168 Klingen. Im zweiten Jahr wuchs der Umsatz auf 90.884 Apparate und 123.648 Klingen an. Die Gründe für den Erfolg waren günstige Preise, automatisierte Herstellung und gute Werbung.

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