Solch einen Artikel verkaufen?

Solch einen Artikel verkaufen?

Erreichen Sie mehr als 160 Millionen Käufer.

Alte Plattenkameras - technische Nostalgie für einen besonderen Effekt

Glasplattenkameras kamen erstmals im 19. Jahrhundert auf und gelten als Vorgänger der aktuellen Filmkameras und Digitalkameras. Auf der Suche nach neuen Wegen, alte Techniken wiederzuentdecken, haben sich viele erfahrene Fotografen der Glasplattentechnik zugewandt. Fotografie, die Glasbilder verwendet, nutzt man, um interessante altmodische Effekte zu erzielen. Um die fotografische Ästhetik des 19. Jahrhunderts nachzustellen, sollte man sich aber bewusst sein, dass die Verwendung von Glasbildern ein gewisses Maß an Sachkenntnis erfordert und mit Gefahren verbunden ist.

Wie funktionieren alte Plattenkameras?

Glasplattenkameras funktionieren, indem sie eine Glasplatte dem Licht aussetzen, während Filmkameras ein Filmband und Digitalkameras einen Sensor belichten. Alte Glasplattenkameras sind in der Regel aus Holz gefertigt und enthalten Fixiervorrichtungen, um die Glasplatten vor dem Verrutschen zu bewahren. Die Benutzer stehen oftmals vor der Aufgabe, ihre eigenen modellspezifischen Glasplatten und Halter zu finden oder herstellen zu lassen.

Was ist bei der Bedienung von alten Plattenkameras zu beachten?

Glasplattenkameras stammen überwiegend aus dem 19. Jahrhundert. Bei der Handhabung dieser antiken Kameras ist Sorgfalt gefragt. Die auf dem Glas erstellten Bilder lassen sich nicht in einem normalen Fotofachgeschäft entwickeln. Andere Kameras aus der gleichen Zeit, wie beispielsweise Glaskeramikkameras, alte Filmkameras und alte Miniaturkameras, verwenden Filme und ermöglichen demzufolge eine leichtere Handhabung und die Entwicklung der Fotomedien. Glasplattenkameras sind sperrig und schwer. Sie benötigen viel Platz und ein kompatibles Stativ. Es besteht die Gefahr, dass die Fotografen bei dem Versuch, sich mit Glasplattenkameras zu bewegen, die empfindliche Ausrüstung beschädigen. Um die von einer Glasplattenkamera aufgenommenen Glasbilder freizulegen und zu entwickeln, sind teilweise gefährliche Chemikalien erforderlich, vor allem bei der Anwendung des Nassplattenprozesses. Die hierfür benötigten Chemikalien sind beispielsweise Collodion, ein Silberbad und ein Katalysator. Der Nassplattenprozess ist außerordentlich riskant. Es ist ratsam, ihn ausschließlich von Fachleuten durchführen zu lassen, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigt haben. Der Trockenplatten-Prozess bietet eine sicherere Alternative, ist aber für Anfänger ebenfalls zu komplex.

Ihre Meinung - wird in neuem Fenster oder einer neuen Registerkarte geöffnet