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Abwurfstangen: der Stolz eines Jägers als hoch begehrter Wandschmuck

Abwurfstangen sind ein traditioneller Wandschmuck, der jeder Umgebung einen Hauch von rustikaler Romantik verleiht. Die Jägersprache bezeichnet das abgeworfene Geweih von Hirschen als Abwurfstangen. Wenn Sie ein Geweih im Wald finden, dürfen Sie es nicht so ohne Weiteres mitnehmen. Dieses Geweih ist Eigentum des Jagdausübungsberechtigten, wie es auf Amtsdeutsch heißt. Wenn Sie dieses Geweih einsammeln, begehen Sie in Deutschland einen Akt der Wilderei und in Österreich einen Diebstahl. Neben Abwurfstangen bekommen Sie bei eBay auch Antiquitäten & Kunst über Jagd & Fischen (ab 1945) sowie Antiquitäten & Kunst über Jagd & Fischen (bis 1945).

Was ist ein Geweih genau und wie entsteht es?

Beim Geweih handelt es sich im Prinzip um den Kopfschmuck männlicher Hirsche. Es dient vor allem als Kampf- und Imponierwaffe während der Brunftzeit. Ein Geweih unterscheidet sich vom Kopfschmuck der Hornträger, zu denen Schafe und Ziegen gehören. Diese Hörner werden nicht abgeworfen. Geweihe dagegen bilden sich jedes Jahr neu. Testosteron steuert die Bildung von Geweihen. Aus zwei „Rosenstöcken” an der Stirn des Hirsches bilden sich die Geweihe, die sich mit fortschreitendem Alter immer weiter verzweigen und Schaufeln bilden können. Während des Wachstums versorgt eine Haut mit kurzen Haaren, der sogenannte Bast, die Geweihe über Blutgefäße. Wenn die Geweihe ausgewachsen sind, trocknet der Bast aus. Hirsche reiben den Bast an Baumstämmen und Büschen ab. Das färbt das weiße Knochengewebe braun ein.

Wo befindet sich das schwerste Geweih der Welt?

Der Adel Europas vergnügte sich in vergangenen Jahrhunderten besonders gerne bei der Jagd. Geweihsammlungen finden sich in Jagdschlösschen ebenso wie in Palästen. Das Schloss Moritzburg bei Dresden, ein Jagdschloss von August dem Starken, enthält eine berühmte Geweihsammlung. Darunter befindet sich das Geweih des 66-Enders, den Friedrich III., Markgraf von Brandenburg erlegte. Hier wird auch das schwerste Rothirschgeweih der Welt ausgestellt, das 19,8 Kilogramm wiegt und fast zwei Meter breit ist.

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