eBay-Ratgeber: Brautkleider

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eBay-Ratgeber: Brautkleider

Die Hochzeit ist ein besonderer Tag im Leben, an dem ein umwerfendes Brautkleid natürlich nicht fehlen darf. Bei eBay finden Sie eine große Auswahl an günstigen Brautkleidern in sämtlichen Größen. Schulterfreie Hochzeitskleider mit Korsage, romantische Brautkleider mit langer Schleppe und Designer-Hochzeitskleider von Pronuptia oder Alfred Angelo finden Sie ebenso unter den Angeboten bei eBay wie klassische Hochzeitskleider von Valeria oder La Sposa.

Historie

Der besondere Tag im Leben einer Frau soll für viele Bräute traditionell in einem weißen Brautkleid stattfinden. Doch dies war nicht immer der Fall.

Bis hinein in die Anfänge des 19. Jahrhunderts konnten sich Frauen der unteren Schichten kein spezielles Brautkleid leisten. Damals war es üblich, dass die Bräute in ihrem Sonntagsstaat heirateten. Dieser bestand meist aus so genannten „feinen“ Kleidern, die vorwiegend in Schwarz oder in den Farben der Regionaltracht gehalten waren.

Noch früher, zur Zeit der Römer, wurde die Frau in eine gelbe Tunika mit einem Gürtel, der mithilfe eines Herkulesknoten befestigt wurde, gehüllt. Die Aufgabe des Bräutigams war es, diesen „Knoten des Herkules“ nach der Zeremonie, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, zu öffnen.

Im Mittelalter schritt die Braut dann in einem kostbar verzierten Gold- oder Silberbrokatkleid in Grün, Rot oder Blau zum Altar. Für das mittelalterliche Brautkleid, das aus mehreren Lagen Stoff bestand, wurden Seide, Brokat, Samt und kostbare Pelze verwendet. Häufig war es aufwändig bestickt und mit Perlen und Edelsteinen verziert. Das Brautkleid symbolisierte zu jener Zeit die Stellung der Familie und war deshalb von enormer gesellschaftlicher Bedeutung. Je reicher eine Familie war, desto üppiger war das Brautkleid.

Während der Renaissancezeit rückte das Dekolleté immer mehr in den Vordergrund und wurde durch Schnürungen gekonnt in Szene gesetzt. Im 16. Jahrhundert erhielten dunkle Farben, speziell durch Einflüsse des spanischen Hofes immer mehr den Vorzug. Ein schwarzes Hochzeitskleid mit Spitzenüberwürfen und langer Schleppe war nicht nur in Spanien à la mode. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde nur selten weiße Hochzeitskleidung getragen.

Um 1900 wurde dann der schwarze durch einen weißen Schleier ersetzt. Nach dem Jahrhundertwechsel etablierte sich allmählich auch das weiße Brautkleid in den oberen Gesellschaftsschichten. Von den Fürstenhöfen in die Gesellschaft eingeführt, nahm es seinen Weg durch die Bevölkerung und war schnell kein Statussymbol der oberen Stände mehr, sondern auch für die niederen Schichten erschwinglich. Die Farbe Weiß avancierte zu der Farbe der Hochzeitskleider schlechthin.

Charakteristisch für die damalige weiße Brautmode war ein eng anliegendes Oberteil, meist Korsett oder Mieder, das zu einer schlanken Linie der Taille verhalf. Der historische Wendepunkt hin zum weißen Kleid wird mit der Vermählung von Heinrich IV. und Maria de Medici in Verbindung gebracht, da sie die erste königliche Braut war, die ein helles Hochzeitskleid mit Goldnähten trug. Von diesem Zeitpunkt an hüllten sich Prinzessinnen wie Elisabeth von England, Prinzessin Victoria oder Sisi ebenfalls in einen „weißen Traum“.

Mit der Erfindung des Mini-Rocks und mit den wilden 68ern veränderte sich auch das Aussehen des Brautkleides. Der Saum des Brautkleides rutschte in die Höhe. Die Bräute der Hippie-Ära trugen bodenlange Kleider aus leichten Stoffen, einen Blumenkranz im langen Haar und gingen häufig barfuß zur Trauung.

Modelle

Das schon im Mittelalter getragene Empire-Brautkleid hat eine hohe Rocklänge, die unterhalb der Brust beginnt und in A-Linien-Form bis hin zum Boden verläuft. Dieses Kleid macht eine sehr graziöse Silhouette und ist daher besonders für schlanke Frauen geeignet.

Das Ballkleid-Brautkleid ähnelt, wie der Name schon assoziiert, einem Ballkleid und hat folglich eine schmale Taillenform mit einem weit verlaufenden Rock. Ein Brautkleid von Valerie oder ein La Sposa-Brautkleid bietet eine Vielzahl dieser Vorzüge.

Ein Etui-Hochzeitskleid ist ein kurzes, meist knielanges Kleid, das sehr einem Kostümkleid ähnelt. Durch seine schlichte Eleganz unterstreicht es die besondere Ausstrahlung einer Braut ganz vortrefflich.

Neben den klassischen weißen Kleidern werden in einigen Regionen immer noch gerne die dort üblichen kulturellen Trachten angezogen. Bedingt durch die große Vielfalt der einzelnen regionalen Unterschiede liegt es an der Braut und aus welcher Gegend sie kommt, welche Tracht sie für sich wählt.

Viele Brautkleider können mit einer Schleppe versehen werden. Je nach Mode und Vorstellung der Frau kann diese unterschiedlich lang ausfallen.

Brautkleider können neben den Schnittmustern auch nach den verschiedenen Ausschnitten differenziert werden:

Bei einem schulterfreien Brautkleid ist vor allem ein passender BH sehr wichtig, damit die Braut den ganzen Tag ein sicheres Gefühl hat. Mit einer Korsage kann das Hochzeitskleid romantisch in den Mittelpunkt gerückt werden. Das Brautkleid Sincerity ist hierfür ein optimales Beispiel, wie schön ein solches Modell aussehen kann.

Ein Brautkleid mit einem herzförmigen Ausschnitt ist für jeden Frauentyp geeignet, da es sowohl zierlichen als auch etwas kräftigeren Frauen gut steht. Schöne Modelle findet man bei Apart, Pronovias und I DO. Vor allem das Brautkleid Rembo, Modell Nydie ist ein ideales Kleid für diesen speziellen Tag.

Bei breiteren Schultern sind Kleider mit U-Boot-Ausschnitt besonders vorteilhaft. Diese Kleiderform kann sowohl mit als auch ohne Ärmel getragen werden.

Stilrichtungen

Im Laufe der letzten hundert Jahre sind verschiedene Stilrichtungen in der Brautmode zu vermerken. So waren während der 20er Jahren im Sinne der Charleston-Ära kurze, schmale Hochzeitskleider sehr in Mode, die gerne auch mit Schlitz oder Fransen getragen wurden.

Nach dem Krieg züchtigte sich die Braut wieder und ließ vorwiegend ein Brautkleid in langer, schlichter Form für ihre Hochzeit anfertigen. Als dann das Jahr 1950 anbrach, wurde man wieder gewagter und kombinierte den damals so angesagten Petticoat in weitschwingender Form zu geraden und engen Oberteilen.

In der Zeit der 80er Jahre lautete das Motto „Back to Romance“ und so schmückte und verzierte man die Brautkleider mit Blumen, Rüschen oder diversen Accessoires, wie Perlen oder Spitzen. Dabei konnte auch gerne das Hochzeitskleid in Rot oder anderen Farben gefertigt werden.

Allgemeiner Trend

Im Trend liegt das Designer-Hochzeitskleid ebenso wie das Secondhand-Brautkleid. Denn, ob das Brautkleid gebraucht oder neu gekauft wird, hat für viele Brautanwärterinnen meist keine Bedeutung mehr, da auch der finanzielle Aspekt immer wichtiger wird. Bei einem Luxus-Brautkleid, wie bei Kollektionen der Brautmode-Gucci oder bei Kleidern von Vera Wang und Ellie Saab, darf der Preis dagegen keine Rolle spielen.

Resümee

Die Braut hat, wie man sagt, die Qual der Wahl, da es eine Vielzahl von Brautkleidern gibt, die es der zukünftigen Braut nicht gerade leicht macht, ein passendes Kleid auszuwählen. Auch wenn immer wieder eine modemutige Frau in einem purpurfarbenen Brautkleid zum Traualtar schreitet, so wird es dennoch auch in Zukunft für viele Bräute traditionell der „Traum in Weiß“ bleiben.  

 

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