Worauf beim Kauf eines Handys Sim-only geachtet werden muss

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Worauf beim Kauf eines Handys Sim-only geachtet werden muss

Der Handymarkt und die dazugehörigen Vertragstypen sind praktisch eine Wissenschaft für sich. Viele Kunden fühlen sich aufgrund der Leistungsvielfalt überfordert. Englische Fachbegriffe , die vor allem die Handynutzung via SIM-Karte beschreiben, erleichtern das Leben der Verbraucher nicht. Wer lediglich auf der Suche nach einem Handyvertrag oder einer Prepaid-Lösung ist, sollte sich näher mit den Sim-only-Tarifen beschäftigen. Der wesentliche Vorteil liegt darin, dass ein bereits vorhandenes und mithin gewohntes Handymodell weiterhin verwendet werden kann.

Was genau bedeutet Sim-only eigentlich?

Die Tarife Sim-only sind dadurch gekennzeichnet, dass dem Verbraucher ausschließlich eine SIM-Karte zur Verfügung gestellt wird, auf der die Nutzungsbedingungen vom Anbietenden gespeichert wurden. Charakteristisch ist somit, dass dem Kunden zu der Handykarte kein neues Handy angeboten wird. Selbstverständlich müssen Verbraucher nicht zwangsläufig das alte Smartphone oder Handy nutzen. Stattdessen können sie, unabhängig von der SIM-Karte, ein neues Handy ohne Vertrag erwerben. In diesem Fall sollte darauf geachtet werden, dass kein Handy mit Vertrag angeboten wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Kunden doppelt zahlen müssen.

Die Sim-only-Tarife werden einerseits mit einer bestimmten Vertragslaufzeit angeboten, andererseits auch als Prepaid-Lösung. Um die Wahl zu erleichtern, sollten sich Verbraucher zunächst mit dem individuellen Nutzungsverhalten auseinandersetzen. Immerhin bietet insbesondere das Modell Sim-only die Gelegenheit, auf ein optimal zugeschnittenes Leistungsangebot zurückzugreifen.

Sim-only mit einer Prepaid-Karte nutzen

Wer sich nicht mit einem Laufzeitvertrag binden möchte, und dennoch die Vorteile der mobilen Handynutzung genießen möchte, kann eine sogenannte Prepaid-SIM-Karte erwerben. Das Grundprinzip ist mit einem Bankkonto vergleichbar. Um die Karte nutzen zu können, muss der Verwender zunächst ein festgelegtes Guthaben buchen. Jede Guthabenkarte ist mit einem entsprechenden Geldbetrag ausgestattet, so dass die Kunden selbst entscheiden können, wie viel Geld auf das persönliche Sim-only-Konto einfließen kann. Nunmehr werden für entsprechende Verbindungsdaten festgelegte Preise von Seiten der Anbietenden erhoben. Das bedeutet, dass der Endkunde ein bestimmbares Entgelt für den Versand einer SMS, einer Gesprächseinheit sowie der Inanspruchnahme von mobilem Internet leisten muss. Die Gebühr wird direkt vom Guthaben abgezogen. Sobald das Guthaben verbraucht wurde, muss der Verbraucher eine neue Guthabenkarte erwerben, um das eigene Handykonto mit dem damit verbundenen Guthabenbetrag aufzuladen.

Wer viel und gerne unterwegs im Internet surfen möchte, sollte auf eine Prepaid-Karte zurückgreifen, die als Inklusivleistung eine Internet-Flatrate anbietet. Dementsprechend fallen nur Kosten für den SMS-Versand sowie für das Telefonieren an. Das mobile Internet wird hingegen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Allerdings sollte bei der Wahl das individuelle Internetverhalten bedacht werden. Die meisten Anbieter stellen ein gewisses Datenvolumen mit Höchstgeschwindigkeit zur Verfügung. Sobald der Kunde die Freigrenze überschritten hat, wird die Datenübertragungsgeschwindigkeit gedrosselt. Es fallen jedoch keine zusätzlichen Kosten an, unabhängig davon, wie viel Datenvolumen der Verbraucher tatsächlich in Anspruch nimmt.

Vorteilhaft ist die Verwendung eines Prepaid Handys vor allem für diejenigen Kunden, die stets eine volle Kostenkontrolle genießen möchten. Das Handy kann nur soweit genutzt werden, wie es das Guthaben der Karte zulässt. Selbstverständlich muss die SIM-Karte nicht ständig erneuert werden. Stattdessen wird das Guthaben über die erworbene Karte durch einen Code auf die SIM-Karte übertragen. eBay bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Geldkarten zum Kauf an. Der Käufer kann somit selbst definieren, wie viel Geld er für die persönliche Handynutzung investieren möchte. Es ist jedoch ratsam, dass immer ein kleiner Restbetrag auf der Karte zurückgehalten wird, damit beispielsweise in Notsituationen Hilfe verständigt werden kann. Im Gegensatz zu Laufzeitverträgen ist eine Überziehung des Guthabens nämlich nicht möglich.

Bei der Wahl der passenden Prepaid-Lösung können sich Kunden für dieselben Anbieter entscheiden, die andererseits auch Handyverträge in das Leistungssortiment aufgenommen haben. Insoweit finden Interessenten auf eBay Handykarten von O2, Vodafone, e-plus,T-Mobile und anderen Anbietern, die das Netz der großen Dienstleister für die eigenen Vertragszwecke anmieten. Der Verbraucher kann sich somit für ein bevorzugtes mobiles Netz entscheiden, was insbesondere dann vorteilhaft sein kann, wenn der Wohnsitz in einer ländlichen Gegend liegt.

Sim-only mit einem Laufzeitvertrag kombinieren

Wer die Vorzüge eines Handyvertrages nutzen möchte, ohne unbedingt auf ein neues Handymodell angewiesen zu sein, kann auf eine Sim-only-Lösung mit Vertragsbindung zurückgreifen. Der wesentliche Vorteil liegt häufig darin, dass die monatlichen Kosten geringer ausfallen, da die Vertragsanbieter kein separates Gerät mit den Fixkosten verrechnen müssen. Wer somit auf ein Handy oder Smartphone verzichten kann, spart diese Kosten bei der monatlichen Rechnungsgebühr ein. Andere Vertragspartner bieten einen Handyvertrag mit Auszahlung an. Nach Abschluss des Vertrages wird dem Vertragsnehmer ein bestimmter Geldbetrag auf das hinterlegte Bankkonto gezahlt. Alternativ werden auch sogenannte Bundles offeriert. Dabei wird der Kunde für den Vertragsabschluss mit einem Sachgeschenk belohnt.

Bei der eigentlichen Vertragsgestaltung können Handykunden das individuelle Nutzungsverhalten berücksichtigen. Dies ist sogar sinnvoll, da schlussendlich nur solche Leistungen bezahlt werden sollten, die auch tatsächlich in Anspruch genommen werden. Im Gegensatz zur Prepaid-Karte muss der Vertragsnehmer den Kontrakt mit einer monatlichen Grundgebühr bedienen. Insoweit die Inanspruchnahme die vertraglichen Leistungen übersteigt, sind eventuelle Zusatzkosten zu berücksichtigen. Wer das Handy viel und gerne verwendet, kann die Kosten allerdings mit einer bevorzugten Flatrate minimieren. Ausschlaggebend für die Wahl sollte immer das persönliche Nutzungsverhalten sein.

Das individuelle Telefonierverhalten

Das Telefonieren zählt zu den wesentlichen Funktionen, die Vertragskunden unterwegs in Anspruch nehmen möchten. Kunden, die sehr häufig telefonieren möchten oder müssen, sollten sich für eine Telefonflatrate entscheiden. Eine derartige Flatrate zeichnet sich dadurch aus, dass der Kunde unbegrenzt telefonieren kann. Es ist empfehlenswert, dass die Allnet-Flat für alle Handynetze sowie das deutsche Festnetz gilt. Dadurch können Zusatzkosten vermieden werden. Da nicht alle Kontakte dasselbe Handynetz nutzen, kann der Verbraucher dennoch flexibel kommunizieren.

Handynutzer, die lediglich sporadisch per Handy telefonieren, können stattdessen einen Tarif mit Freiminuten abschließen. Monatlich wird dem Vertragspartner ein Freiminutenkontingent zur Verfügung gestellt. Sobald die Grenze überschritten wird, müssen zusätzliche Kosten vom Verbraucher getragen werden.

SMS-Versand

Eine Kurzmitteilung bietet die ideale Möglichkeit, um auf schnellem Weg Informationen an den Adressaten zu senden. Die Handhabung ist besonders einfach und dementsprechend sehr beliebt. Vertragsnehmer, die in den Genuss einer SMS-Flatrate gelangen, sind nicht an eine festgeschriebene Anzahl von Kurznachrichten pro Monat gebunden. Vielmehr können sie nach Belieben Nachrichten an Dritte versenden. Es entstehen keine versteckten Kosten, insoweit die Mitteilungen nicht an Sonderrufnummern weitergeleitet werden. Das bedeutet, dass das reguläre Handynetz von den Kosten gedeckt wird.

Viele Handynutzer greifen zunehmend auf externe Messenger zurück. Dabei werden die Mitteilungen über das mobile Internet an den Empfänger übermittelt. Werden solche Dienste von vielen Kontakten genutzt, sollten Verbraucher über die Notwendigkeit einer SMS-Flatrate nachdenken. Es kann sich vor allem anbieten, lediglich einen Tarif mit Frei-SMS zu wählen.

Mobiles Internet

Zum Standardprogramm der Handynutzung zählt nicht nur das Telefonieren sowie der Versand von Kurzmitteilungen, sondern vor allem die Verwendung von mobilem Internet. Der Gebrauch ist praktisch, um unterwegs auf E-Mails, soziale Netzwerke und Suchprogramme zurückgreifen zu können. Damit diese Funktion allerdings möglich ist, muss der Vertragsinhalt die Verbindung mit dem Funknetz gewährleisten. Wer sich für einen Zugang zum Internet entscheidet, sollte sich über die Häufigkeit der Nutzung Gedanken machen. Für Menschen, die häufig auf Reisen oder anderweitig unterwegs sind, bietet es sich an, eine Internet-Flatrate vertraglich zu buchen. Diese Flatrates beinhalten jedoch oftmals eine Volumengrenze. Die Grenze sollte umso höher gewählt werden, je häufiger sich der Nutzer im Internet aufhalten möchte. Ist die Volumengrenze einmal erreicht, kann der Kunde zwar nach wie vor die Internetfunktion nutzen, allerdings wird die Geschwindigkeit auf ein Minimum herabgesetzt. Um beim Datenvolumen zu sparen, können Verbraucher an öffentlichen Plätzen oder Zuhause die WLAN-Funktion ihres Endgerätes nutzen. Dadurch wird die Verbrauchsgrenze geschont, da sich das Datenvolumen ausschließlich auf den Gebrauch des World Wide Web via Handynetz bezieht. Endverbraucher, die demgegenüber nicht auf die Internetfunktion angewiesen sind, können diese Vertragsoption bei der Suche nach einem passenden Vertrag außer Acht lassen.

Fazit

Die Sim-only-Tarife schaffen ein individuell zugeschnittenes Leistungsspektrum. Da die unterschiedlichen Tarife ohne ein neues Endgerät vermarktet werden, liegt die monatliche Gebühr unter der eines Vertrages inklusive Handy. Dementsprechend können Sie während der Nutzung oder der Laufzeit zu identischen Leistungskonditionen Geld einsparen.

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