Unversicherter Versand beim Privatverkäufer

Aufrufe 24 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Wer kennt dies nicht?
Man ersteigert günstig einen Artikel von einem Privatverkäufer und bezahlt sogleich die Ware.
Privatverkäufer bieten meistens nur den unversicherten Versand an:

man kann so die Sendung einfach in den nächst gelegenen Briefkasten werfen und muss sich nicht
nach Öffnungszeiten der Post richten.

Für Sie als Käufer bedeutet ein unversicherter Versand von einem Privatverkäufer hohe Risiken:

Denn nach aktueller Gesetzeslage endet die Haftung eines Privatverkäufers mit dem Einwurf der Sendung in den Briefkasten.
Sollte die Sendung dann unterwegs verloren gehen, zieht man vor jedem Gericht den kürzeren, wenn man versucht,
einen Privatverkäfer auf Schadensersatz zu verklagen.

Dieser muss schließlich nur beweisen können, dass er die Sendung in den Briefkasten eingeworfen hat -
dies macht er notfalls per Eidesstattlicher Versicherung.

Und seien wir doch mal ehrlich: Die Chancen, eine eidesstattliche Versicherung als falsch zu entlarven, liegen gegen 0.

Ich kann also jedem nur raten, beim Privatverkäufer gerade bei höherwertigen Artikeln immer einen versicherten Versand zu wählen, damit man im Verlustfall das Transportunternehmen in Regress nehmen kann.

Der gewerbliche Verkäufer haftet übrigens auch beim unversicherten Versand bis zum Eingang detr Ware beim Käufer.
Das heißt, geht der Artikel auf dem Postweg verloren, muss der gewerbliche Verkäufer entweder ein identisches Produkt nachsenden oder Ihnen das Geld zurückerstatten.
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden