Tapetenqualitäten

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Papiertapete 216707 - Vliestapete 885309 - Vinyltapete 505283
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Papiertapeten

Papiertapeten bestehen aus zwei Papierschichten (dupliert), wovon die obere bedruckt ist. Dadurch bleibt die Prägung auch nach dem Tapezieren erhalten.  Die Tapeten sind hochgradig atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und umweltfreundlich. Die meisten Papiertapeten sind außerdem gut lichtbeständig.

Papiertapeten müssen eine kurze Weichzeit von ca. 3-5 Minuten einhalten, die nicht überschritten werden sollte, da ansonsten die geprägte Oberfläche der Tapete verloren geht.

Als besonders hochwertig gelten die als Duplextapeten bezeichneten zweilagigen Papiertapeten, die in einem Kaschierverfahren hergestellt werden und aus zwei unterschiedlich starken Papierschichten bestehen. 

Relieftapeten

Relieftapeten bestehen aus einer Papierschicht mit expandiertem, meist mehrfarbigen dreidimensionalen Farbpastenaufdruck.

Sie sind einfach zu verarbeiten und eignen sich auch für stärker beanspruchte Wände sowie Feuchträume.

Strukturprofiltapeten

Bei Strukturprofiltapeten oder auch Strukturvinyltapeten wird eine aufgeschäumte PVC-Oberfläche auf einen Papierträger aufgetragen. Die dreidimensionale, sehr ausdrucksvolle Wirkung ist erstaunlich. Strukturvinyltapeten sind spaltbar, waschbeständig und können sowohl mit Latex- als auch mit Dispersionsfarben überstrichen werden.

Die Verklebung erfolgt, wie bei Papiertapeten, nach einer Weichzeit von ca. 3-5 Minuten auf Stoß. Strukturprofiltapeten sind auch nach der Weichzeit, aufgrund der reliefartigen Oberfläche, noch sehr stabil und lassen sich dadurch sehr gut verarbeiten .

Vinyl- oder Satintapeten

Vinyltapeten (auch  Satintapeten genannt) bestehen entweder aus einem mehrschichtigem Papierträger oder aus einem Vlies als Trägermaterial.
Sie werden vollflächig mit einer PVC-Beschichtung versehen, die zunächst mit einem Tiefdruck bedruckt und anschließend mit einer Heißverformung geprägt wird. Dadurch entsteht eine besonders attraktive Oberflächenoptik, die sogenannte Glanzprägung. Sie ebenfalls für stark beanspruchte Wände oder Feuchträume geeignet.

Bei dieser Art von Tapete handelt es sich um ein sehr hochwertiges Produkt. Sie sind besonders licht- und scheuerbeständig, sowie äußerst strapazierfähig. Abhängig vom eingesetzen Trägermaterial sind sie entweder restlos trocken abziehbar oder spaltbar.

Vliestapeten

Vliestapeten sind die neuartigste Form der Wandbekleidung, die sich durch ihre einfache Art der Verarbeitung steigender Beliebtheit erfreut.

Vliestapeten unterscheiden sich von Tapeten auf Papierträgerbasis durch ein hochwertiges Spezialvlies als Trägermaterial. Vliestapeten gibt es in Relief- oder Vinyloptik.

Sie sind besonders leicht zu verarbeiten, da beim Tapezieren die Wand oder die Decke eingekleistert und dann wird die Tapete ins frische Kleisterbett eingelegt wird. Eventuelle Überstände können einfach abgeschnitten werden.

Einen Tapeziertisch braucht man nicht mehr zwangsläuflich. Er empfiehlt sich jedoch für das Zuschneiden der Tapetenbahnen. Diese bleiben absolut dimensionsstabil (d.h. es gibt kein Dehnen oder Schrumpfen). Eine Weichzeit ist bei Vliestapeten nicht einzuhalten. Kleine Risse können überbrückt werden. Sollte der Wunsch nach einem Tapetenwechsels aufkommen, sind Vliestapeten mühelos trocken abziehbar - und zwar restlos.
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