Schmuck aus 333 Gold

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Was hat die 333er Legierung mit Gold zu tun? Leider wenig! Vielmehr aber die Eigenschaften der Zusatzmetalle. 333 Gold besteht zu 333 Gewichtsteilen aus Gold, zu 667 aus Zusatzmetallen (Silber, Kupfer, Zink, Zinn und anderen Unedelmetallen). Das tatsächliche Mengenverhältnis ergibt sich aber erst aus dem Verhältnis der beteiligten Atome. Wegen der wesentlich geringeren Atommasse der Zusatzmetalle ist ihr Anteil so groß, dass die Anzahl der Goldatome nur 15-20% ausmacht. Merksatz: Eine Legierung hat die Eigenschaften des Metalls, das zu über 50 Atomprozent vertreten ist.

In der Praxis:

  • die Farbe unterscheidet sich deutlich von der des Goldes
  • ist unbeständig und läuft bereits an der Luft an
  • leidet stark unter Spannungskorrosion (Risse und Brüche)

Um anderes vorzutäuschen ist Neuware fast immer galvanisch veredelt, meist nur hauchdünn mit cyanidischen Bädern (Kaliumdicyanoaurat).

Warum  333 Schmuck so leicht bricht, und recht bald so hässlich aussieht:

Diese Legierung ist sehr leicht angreifbar. Hautausdünstungen (Buttersäure, Ammoniak), Haar und Körperpflegemittel und Haushaltschemikalien können diese Legierung verfärben und sogar zerstören (Spannungskorrosion). z.B.:Ein kurzer Kontakt mit Amidosulfonsäure (Schnellentkalker) führt zur sofortigen Zerstörung. Eine 750er Goldlegierung ist hingegen absolut resistent. Wird von keiner Säure angegriffen, nur von freiem Chlor (Königswasser)

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