Peltier Elemente im PC

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Peltier Elemente werden gerne für die Kühlung von Prozessoren in PC´s angeboten. Gerade bei Wasserkühlsystemen sind sie sehr beliebt.

Sie erzeugen auf einer Seite bei angelegtem elektrischen Strom Kälte, die weit unter 0°C sein kann. Dieser Effekt tritt auf, weil der Strom das Innenleben des Peltier Elements anregt, Wärme von der einen Seite auf die andere zu befördern. Dadurch wird eine Seite kalt und die andere heiß.

Der Temperaturunterschied / -differenz hängt von der Güte und Qualität des Peltier Elements ab. Standard Peltier Elemente haben meistens eine Temperaturdifferenz von max. 60°C. Dies bedeutet, dass wenn die kalte Seite 0°C haben soll, die warme Seite nicht wärmer als 60°C werden darf. Man muss also immer die heiße Seite aktiv kühlen!!!

Die maximale Wärmeleistung ist die Leistung, die das Peltier Element von einer Seite zur anderen befördern kann - wenn die max. Spannung und der max. Strom durch das Peltier Element fließt. Wird ein Wert verkleinert (Strom u./o. Spannung), so verringert sich auch die Wärmeleistung.

Für die Kühlung von Prozessoren halte ich die Peltier Elemente nur bedingt einsetzbar. Hintergrund ist, dass das Peltier Element selber Wärme produziert, die ebenfalls abgeführt werden muss. Und diese ist nicht zu vernachlässigen - die abzuführende Gesamtwärme ist meistens doppelt so groß wie die Wärmeleistung.
Beispiel: Sie möchten einen Prozessor mit 75 Watt kühlen. Sie benötigen also min. ein 80 Watt Peltier Element. Rechnung: 75 Watt (CPU) + ca. 75 Watt (Peltier) = 150 Watt Gesamtleistung

Wenn man diese Gesamtleistung sicher abgeführt bekommt, dann ergeben sich je nach Prozessor wirklich sehr gute Übertacktungsmöglichkeiten.
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