Öko und fairtrade: Strampler in Bioqualität

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Öko und fairtrade: Strampler in Bioqualität

Das Leben beginnt bei Babys in der Regel im Einheitslook. Denn im Krankenhaus erhalten alle Neugeborenen nach dem ersten Wickeln und Waschen von der Hebamme die Krankenhauskleidung verpasst: ein Flügelhemdchen und darüber einen Strampler. Doch damit ist es spätestens dann vorbei, wenn das Kleine zu Hause eintrifft und die ersten Fotos anstehen.

  

Strampler – die ersten Kleidungsstücke

Zur Grundausstattung eines jeden Babys zählen bunte und schicke Strampler und Overalls. Sie sind einfach anzuziehen und vermeiden aufgrund ihres Schnitts Kältebrücken. Wichtig ist aber neben der optimalen Passform auch, dass die Strampler frei von jeglichen Schadstoffen sind. Empfehlenswerte Stoffe sind Baumwolle aus kontrolliertem biologischen Anbau und Fasermischungen aus Bio-Schurwolle und Bio-Baumwolle. Die Schurwolle sollte aus kontrolliert biologischer Tierhaltung stammen. Für eine besonders empfindliche Babyhaut hat sich auch Seide bewährt.

  

Die Haut des Babys ist sehr empfindlich

Die Haut von Neugeborenen und Säuglingen ist noch sehr durchlässig für Schadstoffe. Durch den höheren Stoffwechsel und die stärkere Atmung nehmen Babys zudem mehr Schadstoffe auf. Und auch die Entgiftungssysteme sind noch nicht ganz entwickelt. Häufig nuckeln sie an Dingen, die sie gut erreichen können, beispielsweise an der Bettwäsche oder an ihrer Kleidung. Dadurch können über den Speichel Gifte in den Körper gelangen – die Reaktion darauf sind Allergien.

  

Darum sollten Sie zu Bio- und Fairtrade-Babywäsche greifen

Alle zuvor genannten Gründe sprechen dafür, die Babywäsche schadstofffrei zu halten. Doch in regulärer Kleidung sind bis 8.000 verschiedene chemische Stoffe enthalten. Bereits beim Anbau der Baumwolle beginnt die Belastung. Doch grundsätzlich eignet sich Baumwolle sehr gut für Babysachen. Sie bindet Feuchtigkeit, ist strapazierfähig, atmungsaktiv und kann bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Allerdings wird beim Anbau rund ein Viertel aller weltweit eingesetzten Insektizide verwendet und zehn Prozent der Unkrautvernichter. In etlichen weiteren Schritten wird die Baumwollfaser vorbehandelt, gefärbt und mit Chemie ausgerüstet. Am Ende landen Babystrampler mit chemischen Rückständen in den Schränken.

  

Darauf sollten Sie beim Stramplerkauf achten

Achten Sie beim Kauf von Babykleidung darauf, dass sie aus biologisch angebauter und kontrollierter Baumwolle besteht. Diese ist zwar etwas teurer, dafür aber unbedenklich fürs Baby. Die verwendeten Druckknöpfe sollen nickelfrei sein, um Kontaktallergien zu vermeiden. Wichtige Siegel sind fairtrade, GOTS und IVN Naturtextil Best.

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