Metabo Power Grip

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Vor etwa drei Monaten benötigte ich einen neuen Akkuschrauber, da mein Alter leider den Geist aufgegeben hatte. Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen, etwas mehr auf Qualität zu achten als beim letzten Mal. Also beschränkte ich mich auf bekanntere Hersteller. Außerdem wollte ich einen sehr handlichen Akkuschrauber. Da ich ihn zum Zusammenbauen von Möbeln und höchstens mal für ein paar Löcher in der Wand brauchte, sollte es ein kompakteres Modell sein, dass für seine Größe aber trotzdem möglichst viel Kraft hat. Nach etwas Recherche im Internet und einem Beratungsgespräch im Werkzeugladen entschied ich mich für den Metabo Power-Grip² und damit gegen die Konkurrenz von Bosch und Black&Decker.
In meinem Erfahrungsbericht möchte ich mich aber weitestgehend auf den Metabo konzentrieren.
Zuerst habe ich hier die wichtigsten technischen Daten zusammengefasst:

Technische Informationen:

* Spannung des Akku-Packs: 4,8 V
* Kapazität des Akku-Packs: 1,25 Ah
* Leerlaufdrehzahl: 230 /min
* Max. Drehmoment weich: 3,5 Nm
* Max. Drehmoment hart: 5 Nm
* Einstellbares Drehmoment: 0,3 - 3,5 Nm
* Gewicht (mit Akku-Packs): 0,6 kg
* 21-fach einstellbares Drehmoment
* Magnetischer Bithalter
* Rechts-Linkslauf
* Spindelstopp
* Stabiles Druckguss-Getriebegehäuse

Lieferumfang:

* NiCd-Akku-Pack (4,8 V/1,25 Ah)
* Ladegerät (Ladezeit ca. 2Std)

Abmessungen und Gewicht:
* Gewicht inklusive Akku 600g
* da von Metabo nicht genau angegeben nur abgemessene Werte: Höhe: 21cm, Länge: 14,5cm

Erfahrungen:

Mittlerweile habe ich mit dem Akkuschrauber schon einige Möbel in der neuen Wohnung zusammengebaut. Man kommt dank der kompakten Abmaße wirklich in fast jede Ecke. Die Kraft reicht hier immer. Das ist ein Grund, weshalb ich mich gegen den noch kleineren und leichteren Ixo von Bosch entschieden habe. Dieser hatte schon mit der Pressspanplatte und außerdem noch ziemlich kleinen Schrauben, die im Baumarkt zum testen auslagen, große Mühe.
Ich habe die Schrauben oder die Betriebszeit nicht gezählt, aber die angegebenen 400 Schrauben könnten hinkommen, wenn man keine allzu großen Lagerzeiten hat. Hier ist nämlich eine kleine Schwachstelle gegenüber dem Ixo von Bosch. Der Bosch ist mit einem Lithium/Ionen Akku ohne Selbstentladung ausgerüstet, während die Metabo nur einen NiCd-Akku hat. Wenn die Akkuleistung in den nächsten Jahren nicht nennenswert nachlässt, reicht diese jedoch völlig aus.
Falls der Akku doch mal leer ist, reichen maximal zwei Stunden Ladezeit aus, um wieder volle Power zu haben. Dazu muss man den Akku kurz vom Bohrer entfernen und kann ihn dann ans Netz anschließen.
Nur beim Bohren zeigte der Akkuschrauber bisher Schwächen. Zum einen benötigt man spezielle Bohrer, weil der Metabo Powergrip nur ein magnetisches Bohrfutter hat, was natürlich beim Arbeiten mit Bits nur Vorteile hat. Jedenfalls stößt der Akkuschrauber hier je nach Material an seine Grenzen, was bei der Spannung von 4,8V aber auch nicht zu erwarten ist. Deshalb ist die "Kraft" auch nur ein kleines Kontra, was zudem aber auch sämtliche Akkuschrauber in gleicher Größe nicht besser sondern eher schlechter machen.
Auch preislich liegt der Metabo Power-Grip² mit Listenpreis 59€ nur knapp über der Konkurrenz von Bosch Ixo (50€) und Black&Decker (43€).
So, jetzt habe ich eigentlich alles gesagt, was man zu einem Akkuschrauber der Kompaktklasse sagen muss. Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht, wenn man die Größe des Akkuschraubers fair berücksichtigt und kann nur jedem zum Kauf raten.
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