Katzenkratzbaum für die Katze Tips + Tricks

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Inhalt

1.) Geschichte der Katze und allgemeins
2) Darauf ist beim Kauf des Kratzbaums zu achten
3.)Warum brauchen Katzen einen Kratzbaum?
4.)Wie ist ein Kratzbaum zu reinigen?



1. Die Verehrung des majestätischen Tieres reichte von feierlicher Bestattung nach dem Tod bis hin zur Züchtung und ritueller Tötung als Opfertier. Es dauerte viele Jahrhunderte bis die Katze auch nach Europa kam (ca. im 10. Jahrhundert) und hier schnell wegen ihrer geselligen Art wertgeschätzt wurde. Die Züchtung verschiedener Rassen ist im Übrigen verhältnismäßig neu und setzte erst Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Heutzutage gibt es Katzen verschiedenster Rassen und Haltung, schätzungsweise gibt es allein 40 Rassen von Hauskatzen. Die Katze hat seit 2002 sogar ihren eigenen Feiertag: am 08. August ist der Internationale Tag der Katze. Die Beliebtheit der Katze erstreckt sich über viele Haushalte, denn 2014 lebten schätzungsweise rund 12 Millionen Katzen mit uns zusammen. Damit es unseren Stubentigern richtig gut geht, werden sie verwöhnt und gepflegt. Dazu gehören Spielzeug und Kratzmöbel, denn Katzen finden nichts schlimmer als Langeweile. Neben ausgiebigem Schlaf lieben sie es, zu klettern und zu toben, zu entdecken und zu kratzen. Letzteres tun sie insbesondere, um ihre Krallen abzuwetzen. Die Auswahl an Katzenkratzbäumen ist dabei immens, viele verschiedene Hersteller wie eyepower, Trixie, Kerbl und Anbieter bieten sie in verschiedenen Größen und Varianten an. Die Qualität und der Preis spielen dabei eine Rolle, doch auch die Bedürfnisse des Tieres sind nicht unwesentlich. Bei schweren und großen Katzen ist es ratsam, einen Kratzbaum zu wählen, der deckenhoch ist und dort befestigt werden kann, damit der Katzenbaum stabil ist und nicht wegrutschen kann, wenn die Katze umherklettert. Einige Herrchen bevorzugen es, den Kratzbaum selber zu bauen und nutzen hierfür Materialien wie Naturholz und Sisal. Doch wer sich das nicht zutraut, sollte eher ein passendes Exemplar kaufen, denn Kratzbäume gibt es bei Shops wie auch zu günstigen Preisen und guter Qualität. In jedem Fall sollte die Sicherheit für die Katze vorgehen. Viele Modelle der Katzenkratzbäume laden nicht nur zum Klettern und Kratzen ein, sondern bieten auch viel Platz zum Schlafen und Spielen. In jedem Fall gehört ein Kratzbaum in jeden Haushalt, in dem eine Katze in der Wohnung lebt. Sofern sie hin und wieder die Möglichkeit hat, sich draußen im Freien auszutoben, genügt ein kleineres Exemplar. Da Katzen nach dem Schlafen jedoch gern ihre Krallen wetzen, sollte ihnen diese Möglichkeit nahe dem gewöhnlichen Schlafplatz geschaffen werden.
 
2) Darauf ist beim Kauf des Kratzbaums zu achten
Die Auswahl an unterschiedlichen Kratzbäumen ist groß. Doch was ist wichtig beim Kauf, was sollte beachtet werden? Bei dieser Frage gibt es womöglich viele Antwortmöglichkeiten, denn letztendlich mag der Stubentiger das Toben und Kratzen ebenso wie viel schlafen und das eigene Revier zu markieren. Neben der Entscheidung, ob es ein beiger, ein weißer oder ein grauer Kratzbaum wird, ist die Platzfrage ganz entscheidend. Wer wenig Wohnraum zur Verfügung hat, wird vermutlich nicht den Platz für einen 2 bis 3 Meter breiten und sehr hohen Katzenbaum haben. Die Katze hingegen wird einen Kletterbaum, der auch ausreichend Platz - also Bettchen - zum Entspannen und Schlafen hat, lieben. Sofern mehrere Katzen im Haushalt leben, sollte dies auch bei der Auswahl des Kratzbaums berücksichtigt werden, damit jedes der Tiere einen Rückzugsort für sich hat. Doch die Kratzmöbel können aus Katzensicht auch nicht an einem beliebigen Ort aufgestellt werden, denn Katzen lieben Gesellschaft und Aufmerksamkeit. Sie stehen gerne im Mittelpunkt und wollen mitten im Geschehen sein, sodass Räume wie das Wohnzimmer einen günstigen Platz für den Kratzbaum darstellen. Die Qualität der verwendeten Materialien für den Katzenkratzbaum schlagen sich auch im Preis nieder. Es gibt verschiedene Varianten hinsichtlich der Kratzstämme, das heißt meistens sind diese mit Sisal umwickelt, jedoch gibt es auch Naturkratzbäume, die insbesondere bisherigen Freigängern das Wohnungsleben erleichtern können.  Daneben spielt das Gewicht und die Größe der Katze eine wesentliche Rolle bei der Auswahl des Baumes. Bei großen und schweren Katzenrassen wie Maine Coon oder der Norwegischen Waldkatze müssen die Plüsch-Liegeflächen ausreichenden Platz zum gemütlichen Liegen bieten und zugleich stabil sein. Dies betrifft auch den gesamten Kratzbaum, denn tobende und jagende Katzen springen auch in  hohem Tempo auf den Kratzbaum und klettern dort entlang. Um den ultimativen Spielspaß zu ermöglichen und Verletzungen oder Unfällen vorzubeugen, ist die Anbringung an die Decke, zum Beispiel bei einem Deckenspanner Kratzbaum, oder mit Winkeln an der Wand ratsam. Zudem sollte das Alter der Katze Berücksichtigung finden. Inwiefern Kitten einen speziellen Kratzbaum benötigen, muss jeder für sich entscheiden. Hierbei ist vor allem wichtig, dass bei den noch nicht ganz sicheren Sprüngen der Babykatzen nirgendwo Verletzungsgefahr besteht. Ältere Katzen hingegen haben andere Bedürfnisse. Auch wenn einige bis ins hohe Alter fit sind, sind die Gelenke der Senioren durch die viele Sprünge und Klettereien im Laufe ihres Katzenlebens beansprucht worden. Demzufolge können Kletterhilfen die Distanz der möglicherweise zu weit auseinander liegenden Flächen überbrücken. Diese unterschiedlichen Bedürfnisse sind den Herstellern und Anbietern unlängst bekannt, sodass Stubentiger in allen Lebenslagen bei Eyepower, Trixie und Co. voll auf ihre Kosten kommen.
 
3.)Warum brauchen Katzen einen Kratzbaum?
Die Frage, weshalb Katzen einen Kratzbaum benötigen, ist eigentlich recht simpel zu beantworten: Katzen müssen kratzen und klettern. Genauer gesagt ist das Abwetzen der Krallen wichtig, um diese gesund und stark zu halten und zugleich Entzündungen vorzubeugen. Das tägliche Kratzen ist ein natürlicher Drang jeder Katze. Auch dient der Kratzstamm dazu, das eigene Revier durch Geruch und Kratzspuren zu markieren. Darüber hinaus bietet der Kratzbaum Beschäftigung und beugt damit Langeweile bei der Katze vor, was zugleich ungewollte Aktivitäten wie das Hochklettern an Gardinen, Zerkratzen der Tapete oder der Möbel verhindert. Die Katze kann sich am Sisal oder Naturholz der Kratzstämme austoben, was sie sonst draußen an Bäumen tun würde. Sie bleibt dadurch aktiv und in Bewegung, was Übergewicht vorbeugt, Gelenkprobleme und die übermäßige Gewichtszunahme verhindert und zudem die Muskulatur stärkt. Einige Katzenkratzbäume, zum Beispiel von eyepower beinhalten zugleich noch Spielzeug, sodass es für den Stubentiger viel zu entdecken gibt und das gemeinsame Spiel erleichtert wird. Die Hängematten oder ebenen Plüschflächen laden zum Schlafen und Ausruhen ein, sind also der ideale Rückzugsort. Ähnlich wie die eigene Katzentoilette und den eigenen Napf wollen Katzen auch einen Ort für sich haben, an dem sie ihre Ruhe haben können, ohne gestört zu werden. Besonders beliebt sind deckenhohe Kratzbäume, sofern die Katze frühzeitig daran gewöhnt ist. So haben sie einen Überblick von oben und zugleich einen sicheren Ort. Wichtig dabei ist die Stabilität des Kratzbaumes, denn er sollte so montiert sein, dass ein Umkippen unmöglich ist.

4.)Wie ist ein Kratzbaum zu reinigen?
Wenn der Kratzbaum intensiv genutzt wird, ist eine regelmäßige Reinigung und Pflege unumgänglich, insbesondere da Katzen sehr reinliche Tiere sind. Woraus besteht der Kratzbaum? Offensichtlich sind in erster Linie der Plüsch-Bezug der Sitz- und Liegeflächen sowie die Sisal-umwickelten Kratzstämme. Unter den Bezügen befinden sich Holzplatten, weitere Teile wie Hängematten und Leitern lassen sich oftmals abnehmen. Im Normalfall genügt das regelmäßige Absaugen - möglichst mit dem Polsteraufsatz - des Kratzbaumes zur Entfernung der Haare. Für die gründlichere Reinigung eignet sich das Abwischen mit einem feuchten Tuch und ggf. speziellem tiergeeigneten Reiniger. Von Reinigern mit Zitronenduft ist bei Kratzbäumen abzuraten, da die Katzen diesen Geruch nicht mögen und unter Umständen ihren geliebten Kratzbaum dadurch nicht mehr nutzen. Eine weitere Möglichkeit ist die Reinigung mit dem Dampfreiniger, wobei stets zu bedenken ist, dass das Holz möglichst nicht so stark durchnässt werden sollte. Sofern einer der Plüschbezüge sehr stark verschmutzt ist, ist es ratsam, diesen zu lösen und zu reinigen oder zu ersetzen. Da die Bezüge meist mit Klammern befestigt sind, können sie recht einfach entfernt und mit einem im Baumarkt erhältlichen Tacker wieder befestigt werden.
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