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Artistik und Jonglage – ein lohnenswerter Zeitvertreib

Artistik beschreibt die Vorführung eines Künstlers vor Publikum. Der Artist zeigt dabei körperliche Geschicklichkeit und bietet meist Übungen dar, die die meisten Menschen so nicht nachahmen könnten. Zur Artistik gehört beispielsweise die Akrobatik aber auch das Jonglieren als Bewegungskunst. Beim Jonglieren kann mit einer Vielzahl unterschiedlicher Gegenstände gearbeitet werden, allen gemein ist es, Objekte in die Luft zu werfen, sodass sich mindestens einer der Gegenstände in der Luft befindet. Meistens wird mit mindestens drei Gegenständen jongliert. Anleitungen zum Lernen des Jonglierens finden Sie online oder in Buchform.

Jonglieren mit Tüchern

Über die Tücher haben schon viele angehende Jongleure ihren Spaß an dieser Artistik entdeckt. Diese Jonglage ist durch die langsame Fallgeschwindigkeit der Tücher recht schnell zu erlernen und eignet sich perfekt für Einsteiger, um die Wurftechnik für spätere Kunststücke mit Bällen, Keulen oder Ringen zu verinnerlichen. Jongliertücher bestehen in der Regel aus Chiffon und können in vielen unterschiedlichen Farben gekauft werden.

Jonglieren mit Bällen

Die wohl bekannteste Art der Jonglage erfolgt mit Bällen. Für Anfänger sind hier vor allem die sogenannten Bean Bags geeignet, die nicht wegspringen oder rollen, wenn sie beim Jonglieren auf den Boden fallen. Bean Bags können aus Kunstleder, Baumwolle, Leder oder Silikon gearbeitet sein. Es handelt sich immer um genähte Bälle, die mit Reis, Hirse, Granulat oder alternativ auch Erbsen gefüllt sein können. Bean Bags sind nicht komplett rund und können leicht schlingern.

Ebenfalls gut für Einsteiger geeignet sind die sogenannten Bubble Balls, die mit Quarz, Salz, Sand oder Granulat gefüllt werden. Bubble Balls haben einen sehr tiefen Schwerpunkt, was das Jonglieren erleichtert, und springen weniger stark als andere Jonglierbälle. Grundsätzlich ist der Bubble Ball eine Zwischenform von Bean Bag und Bühnenball.

Bühnenbälle, auch oft unter dem englischen Begriff „Stage Balls” zu finden, besitzen eine perfekt runde Form und sind aus festem Kunststoff gefertigt. Sie eignen sich für Bühnen-Performances. Die Bälle sind meist einfarbig und in knalligen Farben erhältlich, wodurch sie gut sichtbar sind. Daneben brillieren Bühnenbälle durch eine gute Griffigkeit und eine klare Flugbahn. Außerdem lassen sie sich leicht reinigen.

Springbälle wiederum sind perfekt für die Boden-Jonglage oder das Jonglieren gegen eine Wand. Diese Bälle sind im Normalfall aus Silikon gefertigt und springen, wenn sie auf dem Boden oder an der Wand aufkommen. Sie sind auch unter den Bezeichnungen Kangaroo Balls oder Bouncing Balls bekannt und können in allen Regenbogenfarben erworben werden.

Für einen ganz besonderen Auftritt sorgen darüber hinaus Sonderformen, wie Leuchtbälle, die im Dunkeln leuchten oder sogar die Farbe wechseln können. Auch Acrylbälle, die beim Jonglieren Kristallkugeln ähneln, sorgen für einen spektakulären Auftritt.

Jonglieren mit Keulen

Das Jonglieren mit Keulen ist recht einfach zu erlernen und eignet sich auch für Kinder. Die Keulen werden in vielen verschiedenen Farben angeboten und die Jonglage kann zu zweit oder sogar mit mehreren Jongleuren erfolgen. Diese Art von Teamwork nennt man „Passing” oder „Passen”. Auch bei den Keulen gibt es Einsteiger- und Fortgeschrittenenversionen.

Jonglieren mit Ringen

Das Jonglieren mit Ringen ist nicht mehr ganz so einfach, kann aber gut erlernt werden, wenn Sie die Jonglage mit Bällen bereits beherrschen. Allerdings ist zu beachten, dass Ringe anders gefangen werden müssen und der Jongleur daher noch etwas aufmerksamer sein muss, um nicht danebenzugreifen. Eine Ring-Jonglage erlernt man am besten zunächst mit einem Ring und nimmt dann nach und nach den zweiten und dritten Ring hinzu. Dieser Jonglierbedarf ist für Kinder und Erwachsene in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich. Bei den Farben sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Neben allen Regenbogenfarben sind auch glitzernde oder leuchtende Ringe erhältlich.

Jonglieren mit Hüten

Noch eine ganz andere und etwas ungewöhnliche Form der Jonglage stellt das Jonglieren mit Hüten, wie Melone oder Zylinder, dar. Dabei werden die Hüte balanciert, geworfen, gedreht und mit verschiedenen Körperteilen gefangen. Jongliert werden kann mit drei bis fünf Kopfbedeckungen.

Jonglieren mit Tellern

Beim Jonglieren mit Tellern werden diese nicht geworfen, sondern auf Stäben, meist aus Holz oder Plastik, balanciert. Diese Jonglagetechnik kennt man vor allem aus dem chinesischen Zirkus, kann aber auch von Einsteigern ganz leicht gemeistert werden. Hierzu verwendet man am besten spezielle Jonglierteller aus Plastik, die in der Mitte spitz zulaufen und eine Vertiefung in der Mitte besitzen, in der sich schließlich der Stab befinden soll. Durch kreisende Bewegungen aus dem Handgelenk wandert der Stab mit etwas Übung in die Mitte und die Teller können balanciert, von einem Stab zum anderen gereicht oder hochgeworfen und wieder aufgefangen werden.

Jonglieren mit Feuer

Das Jonglieren mit Feuer gehört zu den fortgeschrittenen Jonglage-Techniken und ist nur für Künstler geeignet, die das Jonglieren mit Bällen etc. schon gut beherrschen. Für das Jonglieren mit Feuer benötigen Sie spezielle Materialien wie zum Beispiel die sogenannten „Devil Sticks”, die mit einer speziellen Kunstfaser umwickelt sind. So können die Stäbe angezündet werden und brennen einige Zeit an den Enden. Neben den Stäben kann auch mit dem Feuer-Diabolo, Feuerstäben, dem Feuer-Poi, Fackeln oder brennenden Bällen gearbeitet werden. Diese Jonglage-Technik ist sehr spektakulär und bedarf für wirkliche Perfektion langer Übung, um sich nicht zu verbrennen. Am besten üben Sie diese Technik nur unter fachkundiger Anleitung. Auch später sind Sicherheitsvorkehrungen wichtig, damit bei der Vorführung niemand zu Schaden kommt. Hier empfiehlt sich vor allem ein nicht brennbarer Boden wie zum Beispiel Erde, Beton oder Sand. Holzböden sind aus nachvollziehbaren Gründen eher weniger geeignet.

Artistik mit dem Diabolo

Das Diabolo gilt als das älteste Jongliergerät der Welt und ist bereits seit der Antike bekannt. So spielten beispielsweise die alten Griechen und die Eskimos mit Diabolos aus Tiersehnen und -knochen, während die Diabolos der Chinesen aus Bambus gefertigt waren. Diese konnten durch spezielle Löcher sogar Pfeiftöne erzeugen. Nach Europa kam das Diabolo erst Anfang des 19. Jahrhundert und wurde besonders im Frankreich Napoleons des III. als Spielzeug der Elite geliebt. Heute kennt man das Diabolo als Jongliergerät in Zirkussen und Varietés, kann es jedoch auch für den Hausgebrauch kaufen. Die sanduhrähnlichen Jonglierwerkzeuge bestehen meist aus Gummi oder Kunststoff und werden mit zwei Stäben über eine Schnur angetrieben. Diabolos werden in verschiedenen Größen verkauft, von großen Modellen für Einsteiger bis hin zu winzigen Diabolos für fortgeschrittene Artisten. Neben vielen unterschiedlichen Farben, sind auch leuchtende Diabolos erhältlich. Die Kunst mit dem Diabolo kann auch von Kindern leicht erlernt werden. Anleitungen finden Sie beispielsweise in speziellen Büchern zum Thema.

Artistik mit Teufels- und Blumenstäben

Teufels- und Blumenstäbe, oder auch Devil-/Flowersticks, stammen ebenfalls aus China und erlauben zahlreiche Jongliertricks. Diese sind auch für Einsteiger in die Materie leicht zu erlernen. Bei den Stäben handelt es sich um Modelle, die in der Mitte schmal sind und nach außen breiter werden. Diese Stäbe werden dann mit zwei anderen Stäben gefangen, gedreht und vieles mehr. Auch Devilsticks gibt es in zahlreichen unterschiedlichen Farben und in Versionen, die im Dunkeln leuchten.

Artistik auf dem Einrad

Das Fahren auf dem Einrad ist für sich allein schon eine Kunst, die jedoch durch Jonglieren noch verfeinert werden kann. Das Einrad ist der Nachfolger des früheren Hochrads. Diese Räder sind in letzter Zeit sehr populär geworden und sind für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen geeignet. Jedoch gehören zum Einradfahren ein wenig Mut, ein guter Gleichgewichtssinn und etwas Orientierungsgefühl. Beherrschen Sie die Fahrt auf dem Rad jedoch einmal, können Sie sie mit einer Jonglage, ganz gleich, ob mit Bällen, Ringen oder anderen Utensilien, noch spektakulärer gestalten.

Artistik auf Stelzen

Auf Stelzen sind viele bereits als Kinder gelaufen – aber auch Artisten nutzen die langen Stangen gerne, um sich in aufwendigen Kostümen hoch über die Massen zu erheben und beispielsweise bei Umzügen eine gute Figur zu machen. Auf Stelzen zu laufen ist recht einfach erlernbar und kann auch schon von Kindern gemeistert werden. Neben den bekannten Stelzen aus Holz eignen sich für Künstler hochwertige Produkte aus Aluminium, die leicht und gleichzeitig robust sind. Diese Stelzen sind in der Regel auch auf verschiedene Größen einstellbar, was den Einstieg in den Stelzenlauf erleichtert.

Artistik mit dem Rola Bola

Rola Bolas sind Balancierbretter, die sich auf einem zylinderförmigen Rohr befinden. Auf diesen Brettern wird balanciert, ohne dass das Brett den Boden berührt. Könner meistern es darüber hinaus, mehrere Bretter und Zylinder aufeinanderzustapeln oder das Balancieren mit einer Jonglage oder anderen Tricks zu verbinden. Besonders eindrucksvoll ist das Feuer-Rola-Bola, an dessen Seiten brennende Fackeln angebracht sind. Rola Bolas können darüber hinaus auch als Balanciergeräte zur Stabilisierung der Sprunggelenke, etwa nach Verletzungen, eingesetzt werden.

Artistik mit Pois

Pois stammen ursprünglich von den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands. Dort steht das Schwingen des Pois auch heute noch in den Schulen auf dem Unterrichtsplan. Es handelt sich um zwei gleichlange Holzstäbe, die an jedem Ende Bänder aufweisen. Teilweise sind auch Bälle mit Bändern erhältlich. Künstler halten die Pois in beiden Händen und bringen die Bänder mit kreisenden Bewegungen zum Schwingen. Auf diese Weise entstehen Figuren in der Luft – eine sehr ästhetische Art der Artistik. Die Arbeit mit den Bändern lässt sich relativ leicht erlernen und steigert die kognitiven und motorischen Fähigkeiten. Pois gibt es auch in fluoreszierenden Farben, was sie besonders in der Nacht sehr spektakulär wirken lässt. Grundsätzlich können auch Feuer und Poi bei der Jonglage kombiniert werden.

 
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