Die neuesten Trendfrisuren mit Glätteisen und Lockenwicklern

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Die neuesten Trendfrisuren mit Glätteisen und Lockenwicklern

Wie Sie mit Glätteisen und Lockenwicklern tolle Frisuren selbst kreieren

Wenn Sie beim Frisurenstyling immer wieder variieren möchten, dann sind Glätteisen und Lockenwickler die idealen Stylingpartner für Sie. Damit können Sie sowohl glatte als auch lockige Looks stylen, mehr Volumen in Ihr Haar bringen und neben einem perfekten Alltagslook einen eleganten Ausgehlook kreieren. Was Sie beim Einsatz von Glätteisen und Lockenwicklern beachten sollten und wie man damit angesagte Trendfrisuren stylt, erfahren Sie hier.

Vor- und Nachteile von Glätteisen und Lockenwickler

Moderne Haarglätter sind echte Allrounder. Standen sie vor einigen Jahren nur für den ultra-glatten Style, kreiert man heute auch Locken oder Wellen damit, und das bei relativ geringem Zeitaufwand. Selbst stark krauses Haar lässt sich gut bändigen. Haar, das mit dem Glätteisen behandelt wurde, hat zudem einen besonders schönen Glanz.

Lockenwickler hingegen stehen für variantenreiches Locken- und Volumen-Styling, das Sie auch selbst kreieren können. Das Ergebnis ist intensiver und langlebiger als das mit dem Glätteisen. Die Vorbereitung inklusive Tragezeit dauert jedoch länger. Es gibt sehr viele Wickler-Varianten, Größen und Styling-Effekte. Wollen Sie verschiedene Lockenvarianten probieren, benötigen Sie eine entsprechende Auswahl an Wickler.

Trendfrisuren mit dem Glätteisen stylen – die richtige Vorbereitung

Verwenden Sie vor jeder Anwendung einen geeigneten Hitzeschutz in Spray- oder Gelform aus dem Friseurbedarf. Verteilen Sie den Hitzeschutz am besten direkt nach der Haarwäsche im noch nassen Haar und trocknen Sie es zunächst vollständig mit dem Fön, indem Sie es über eine geeignete Haarbürste föhnen. Haben Sie vor dem Trocknen keinen Hitzeschutz verwendet, können Sie ihn auch direkt vor der Glätteisen-Anwendung auftragen, damit Ihre Haare geschützt sind. Sie sollten die Haare vor dem Stylen noch gut kämmen und den Scheitel definieren. Jetzt können Sie mit dem Glätteisen-Styling beginnen und einen der folgenden Looks ausprobieren.

Ultra-glatt und seidig-glänzend: So glätten Sie Ihr Haar zum „Sleek-Look"

Teilen Sie Ihre Haare zunächst in verschiedene Partien ein, die Sie dann nacheinander bearbeiten. Am besten stecken Sie die oberen Haarpartien mit Haarklammern weg und beginnen mit den unteren Partien. Nehmen Sie eine zwei bis vier Zentimeter breite Haarsträhne in die eine Hand und setzen Sie mit der anderen Hand das Glätteisen einige Zentimeter von der Kopfhaut entfernt an. Ziehen Sie das Glätteisen jetzt langsam senkrecht nach unten und lassen Sie die Haarsträhne sanft aus dem Glätteisen gleiten. Achten Sie darauf, dass die Strähnen zuvor schön glatt gekämmt wurden, und dass Sie beim Glätten insbesondere das Ende der Haarsträhne weder nach innen noch nach außen drehen. Halten Sie die senkrechte Linie nach unten in Richtung Schultern und Brust bei, dann wird Ihr Look sehr geradlinig. Glätten Sie Strähne für Strähne auf diese Weise und bearbeiten am Schluss die oberen Haarpartien. Je mehr dünnere Strähnen Sie einzeln glätten, desto glatter wird das Ergebnis. Sollen die Haare nicht allzu streng und „bügelglatt" sein, ziehen Sie dickere Haarsträhnen durch das Glätteisen. Abschließend den Look mit Glanzspray fixieren.

Styling-Tipp: Wer den Sleek-Look modifizieren will, kann die unteren Haarspitzen nach außen oder innen stylen. Setzen Sie das Glätteisen ein paar Zentimeter vor der Kopfhaut an und ziehen Sie die Strähne gerade nach unten durch. Für einen Schwung nach innen bzw. außen drehen Sie gegen Ende der Strähne das Glätteisen leicht nach innen Richtung Hals bzw. nach außen vom Körper weg und lassen Sie die Strähne sanft herausgleiten. Haben Sie den gewünschten Dreh raus, bleiben Sie Strähne für Strähne beim gleichen Schwung.

Statt glatt lieber lockig: So können Sie Beach-Wellen mit dem Glätteisen stylen

Der Beach-Wellen-Look ist aufgrund seiner sanft fallenden Wellen sehr beliebt, aber er erfordert etwas Übung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ihn zu frisieren. Bereiten Sie Ihr Haar wie bereits beschrieben vor und kämmen Sie es durch.

Die erste Möglichkeit ist die folgende: Stecken Sie die oberen Haarpartien hoch. Wählen Sie eine nicht zu dicke Strähne und setzen Sie das Glätteisen ein paar Zentimeter von der Kopfhaut entfernt an – je nachdem, wo die Welle beginnen soll. Jetzt drehen Sie das Glätteisen nach unten einmal um 180 Grad um, so dass die sich im Glätteisen befindende Strähne eingedreht wird und eine Haarschlaufe im Glätteisen bildet. Führen Sie das untere Ende der Strähne während des Eindrehens um das Glätteisen mit, damit es am Ende wieder über dem Glätteisen nach vorne liegt und nach unten zeigt. Jetzt ziehen Sie sanft das Glätteisen nach unten und lassen die Haarsträhne durchgleiten. Die erste Welle ist fertig. Orientieren Sie sich nun an dieser Welle und nehmen Sie sich die nächstliegende Strähne vor. So arbeiten Sie gezielt Welle für Welle ab. Haben Sie die unteren Haarpartien durch, bearbeiten Sie die restlichen Haare, die Sie zuvor hochgesteckt hatten, auf die gleiche Art und Weise. Gegebenenfalls können Sie jede Strähne nochmals vorher durchkämmen. Setzen Sie nicht zu dicht am Oberkopf an, wenn die Beach-Welle auf Augenhöhe beginnen soll. Arbeiten Sie systematisch: Erst eine Seite, dann die andere Kopfseite und abschließend den Hinterkopf. Abschließend können Sie die Frisur mit den Fingern auflockern und am Schluss das gesamte Ergebnis mit Haarspray und einem Glanzfinish fixieren. Sie müssen nicht immer bei den unteren Haarpartien beginnen. Wer mag, steckt sich die hinteren Haarpartien weg und arbeitet sich von vorne nach hinten durch.

Die zweite Vorgehensweise ist die Folgende. Zuerst stecken Sie die oberen Haare weg und bearbeiten wieder Strähne für Strähne, indem Sie bei den unteren Haarpartien beginnen. Setzen Sie das Glätteisen etwas von der Kopfhaut entfernt an und drehen das Glätteisen zirka 90 Grad nach oben. Jetzt sollten Sie das Glätteisen nur ein paar Zentimeter nach unten ziehen, während der Rest der Strähne locker in Ihrer Hand liegt. Nun drehen Sie das Glätteisen in die entgegengesetzte Richtung, nämlich um 90 Grad nach unten und ziehen es wieder ein paar Zentimeter nach unten. Dann sollten Sie das Glätteisen wieder entgegengesetzt nach oben drehen und wie beschrieben nach unten ziehen usw. Fahren Sie fort, so lange abwechselnd einmal nach oben und einmal nach unten zu drehen, bis die Haarsträhne komplett gewellt ist. Durch ein möglichst gleichmäßiges Auf und Ab entsteht ein sehr exakter Wellenstyle. Bearbeiten Sie so sämtliche Haarpartien. Um vorne seitlich einen schönen Schwung nach hinten zu bekommen, drehen Sie nur bei den vorderen seitlichen Strähnen das Glätteisen nach oben herum und ziehen es leicht schräg nach hinten durch.

Angesagte Trendfrisuren mit Lockenwicklern stylen – auf die passenden Wickler kommt es an

Ganz gleich, ob Sie eine Mega-Lockenmähne oder nur sanfte Wellen wünschen, greifen Sie zum Lockenwickler. Die Auswahl des Lockenwickler-Typs ist entscheidend. Volumenwickler sind konkav geformt und haben in der Mitte einen etwas kleineren Durchmesser als außen. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich – sogar bis zu 20 cm Durchmesser. Spezial-Wickler sind konisch geformt und kreieren je nach Durchmesser und Länge einen engen Wellenbogen am Anfang beziehungsweise einen weiten Wellenbogen am Ende. Die meisten Wickler werden mit Haarnadeln befestigt, aber es gibt auch Wickler, die von selbst haften – zum Beispiel Klettwickler oder Papilloten.

Die richtigen Wickler wählen

Je nach gewünschtem Style wählen Sie große oder kleine, dicke oder dünne Wickler. Möchten Sie viele kleine, ausgeprägte Locken, können Sie mit 1- 3 cm Durchmesser arbeiten. Wollen Sie Ihren Haaren großes Volumen und Schwung verleihen, dann nehmen Sie große Wickler mit zirka 5 cm Durchmesser oder mehr. Aber nicht nur der Durchmesser eines Wicklers bestimmt Ihr Styling, auch die Wickler-Länge wählen Sie passend zu Ihrer Haarlänge aus. Wickler mit etwa 3,5 cm Länge eignen sich zum Einlegen von eher kurzem Haar am Oberkopf, wohingegen die am meisten verwendeten Wickler etwa 7 cm lang sind und für mittellanges bis langes Haar verwendet werden.
Für schnellere Ergebnisse sorgen aufheizbare Lockenwickler oder Thermo-Wickler. Lassen Sie sich vor dem Einkauf gegebenenfalls beraten, damit Sie das gewünschte Ergebnis erzielen können.

Wie Sie die Lockenwickler eindrehen, um das richtige Ergebnis zu erreichen

Sie können die Haare sowohl im leicht feuchten als auch trockenen Zustand aufrollen. Sind Ihre Haare noch sehr nass, empfiehlt es sich, die Haare zunächst etwas trockenzuföhnen, da die Trocknung sonst bis zu 24 Stunden dauern kann. Geben Sie noch einen Festiger oder Styling-Mousse für Locken ins Haar, damit das Ergebnis länger hält.

Haben Sie sich für einen Lockenwickler-Typ und einen damit verbundenen Look entschieden, dann können Sie loslegen. Kämmen Sie die Haare und stecken Sie die oberen Haarpartien weg. Beginnen Sie bei den unteren Haarpartien. Wählen Sie eine Strähne, die von der Dicke und Breite her zu Ihrem Lockenwickler-Typ passt. Die Strähne sollten Sie dann nochmals durchkämmen und glattziehen, um später unschöne Stellen zu vermeiden. Setzen Sie den Wickler unten an den Spitzen an und legen Sie die Haare exakt und sorgfältig um den Wickler herum. Drehen Sie sie ein, bis die Haarsträhne komplett aufgewickelt ist. Den Wickler müssen Sie gegebenenfalls fixieren und die nächste Haarsträhne ganz genauso aufwickeln, bis alle Haare aufgewickelt sind. Gehen Sie dabei systematisch und Seite für Seite vor. Erst unten, dann oben, erst seitlich dann hinten usw. Achten Sie beim Aufwickeln auf die Wickelrichtung, damit die Haare später in die gewünschte Richtung fallen. Soll der Look eher natürlich sein, können Sie die Wickler etwas lockerer aufdrehen. Sind die Lockenwickler abkühlt beziehungsweise die Haare getrocknet, können Sie die Wickler vorsichtig entfernen und die Strähnen mit den Fingern sanft auflockern. Das Ergebnis sollten Sie anschließend mit Haarspray oder Stylingprodukten fixieren.

Für große Wellen verwenden Sie große Lockenwickler. Definieren Sie Ihren Scheitel und rollen Sie dann die großen Wickler dort auf, wo die Wellen fallen sollen, also seitlich am Kopf und hinten. Die Oberkopfpartien werden seitlich einbezogen und nicht oben am Kopf nach hinten aufgewickelt. Für viele Curls benutzen Sie möglichst viele Lockenwickler, die Sie auf dem gesamten Kopf dicht an dicht aufwickeln. Je mehr Lockenwickler Sie anbringen können, desto lockiger wird der Style. Um den Oberkopf zu gestalten, können Sie die oberen Haarpartien ohne Scheitel wickeln. Setzen Sie eine Wickler-Reihe oben vorne mittig am Stirnansatz und wickeln von vorne nach hinten fortführend.

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