Das richtige Kabel für Hifi und Highend Anwendung FAQ´s

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Technischer Support

Fragen zu HiFi-Anwendungen:

Kann oder darf ein Kabel klingen?
Der Idealfall ist ein Kabel welches eben nicht "klingt". Auf deutsch: Das Signal sollte unverfälscht übertragen werden. Zu dieser Kategorie zählen zum Beispiel unsere Typen ALBEDO, STRATOS, EPILOGUE, ORBIT, ECLIPSE, ELEPHANT und viele mehr. Diese Produkte werden genau aus diesem Grund in fast allen deutschen Rundfunkanstalten und von Broadcast Ausstattern auf der ganzen Welt eingesetzt.
Natürlich liefern wir auch Kabel welche zur Klangoptimierung eingesetzt werden können, d.h. bestimmte klangliche Eigenschaften von Hifi-Komponenten werden durch Kabel korrigiert oder optimiert. In diesem Fall zählt nur das Experimentieren in Ihrer Wohnstube.

Welchen Einfluss hat eigentlich die Kabellänge auf den Klang?
Der Idealfall für eine Verbindung zwischen zwei Komponenten wäre natürlich gar kein Kabel, sondern ein direkter Kontakt. Das würde uns bei SOMMER Cable natürlich gar nicht gefallen!
In der Praxis empfehlen sich möglichst kurze Kabel. Je länger es ist, desto stärkere Klangbeeinflussungen können auftreten. Das kann sich durch eine Signalverfälschung oder durch Verlust von Höhen, Tiefen oder der schlechten räumlichen Abbildung bemerkbar machen.

Was bedeuten Laufrichtungen und Einbrennen?
Viele Distributoren oder selbsternannte Hifi Fetischisten sagen, daß sich der Klang eines Kabels durch Einspielen oder Einbrennen verbessert. Diese Tatsache erklärt man damit, dass Gaseinschlüsse im isolierenden Dielektrikum durch das Abspielen einer Einbrenn-CD angeblich verdampfen sollen. Das ist –unserer Meinung nach- ziemlich albern. Erst einmal sind diese Gaseinschlüsse teilweise sogar gewollt, denn gasgeschäumte Isolatoren garantieren hervorragende Dämpfungswerte und sehr gute kapazitive Werte (zum Bsp. in der Videotechnik).
Jeder bedeutende Kabelhersteller prüft seine Kabel mit einer Betriebsspannung von 100-300V bzw. einer Prüfspannung von 1200 Volt. Nach dieser Behandlung hat es sich dann normalerweise "ausgegast".
Viele Kabel besitzen eine "Laufrichtung". Diese wird von manchen Entwicklern mit der Molekularstruktur im Metall der Leiter begründet und das ist technisch auch nachvollziehbar. Allerdings ist das menschliche Ohr (und oft auch das Gehirn!) viel zu träge um dies wahrnehmen zu können. Aber damit man sein Gewissen beruhigen kann: Die Laufrichtung unserer Kabel ist an der Laufrichtung der Bedruckung ersichtlich.

Kann man aus den elektrischen Kabelparametern auf den Klang schließen?
Messtechnisch kann ein Kabel mit den Parametern Induktivität, Kapazität und Widerstand erfasst werden. Unserer Erfahrung nach ist damit ein Rückschluss auf klangliche Eigenschaften jedoch kaum möglich. Solange sich die Werte in gewissen Grenzen halten, ist eine direkte Verbindung mit dem Kabelklang nicht gegeben. Bei sehr langen Wegen sollte man keine Kabel wählen, die sich durch extreme elektrische Werte auszeichnen.
Wir erreichen die typische SOMMER Cable Qualität durch eine physikalische Angleichung der konzentrischen Adern und Litzenverseiltechnik und vermeiden Experimente mit Beschichtungen, welche oftmals eher das Gegenteil des gewollten Effekts bewirken. Ist die Verseiltechnik in physikalischem Einklang, dann sollte man diese nicht mehr nachträglich manipulieren. Außer man hat das unbedingte Bedürfnis, das Rad jeden Tag neu erfinden zu wollen.

Ist der Adernquerschnitt eines NF-Kabels ausschlaggebend?
In der Hifi-Anwendung nur bedingt, denn im Gegensatz zu Lautsprecherkabeln fließen hier so geringe Ströme, dass übliche Kabelwiderstände praktisch keine Rolle spielen. Es sind definitiv üergeordnete Faktoren wichtig, damit man ein gutes Resultat erzielen kann.

Welcher Unterschied besteht zwischen symmetrischen und unsymmetrischen Verbindern?
Im Gegensatz zum unsymmetrischen Kabel mit einem Signalleiter und einer Masse kommen bei der symmetrischen Signalübertragung zwei Innenleiter zum Einsatz; in diesem Fall erfährt das Signal des ersten Leiters von der Quelle eine Verpolung und wird zeitgleich in den zweiten Leiter eingespeist. Schleicht sich nun eine Störung von innen oder außen in den Signalfluss ein, so wirkt sie gleich auf beide Signalleiter. Bei der Subtraktion der ankommenden Werte im Zielgerät hebt sich diese aufgrund der gedrehten Polarität wieder auf. Eine symmetrische Verbindung (z.B. eine XLR-Verbindung) ist also erheblich resistenter gegenüber Störeinstreuungen von außen als ein unsymmetrisches Kabel.
Man sollte beachten: SOMMER Cable´s sind so konzipiert, daß bei Kabeln wie ALBEDO oder EPILOGUE sowohl eine symmetrische Verbindung als auch eine unsymmetrische Verbindung geschaffen werden kann. Im Vergleich zu anderen Anbietern empfehlen wir folgenden Anschluss:
Die Innenadern eines ALBEDO, GALILEO oder EPILOGUE werden alle auf den Pluspin des Cinch gelötet, d.h. wie ein unsymmetrisches RG-Kabel betrieben. Das ist sehr wichtig, da wir die Adern gegen den Schirm nochmals isolieren und eine andere Verbindung diesen Vorteil auflösen würde.

Ist eine besondere Pflege der Stecker und Kontaktstellen erforderlich?
Hochwertige Verbindungen sind vergoldet, damit Korrosion vermieden wird. Preiswerte Vergoldungen (auch „Flash-Vergoldung“ genannt) können jedoch leicht beschädigt werden, und auch Schmutzfilme können den guten Klang beeinträchtigen. Die einfachste Methode zur Pflege ist regelmäßiges Ein- und Ausstecken, falls die Geräterückseiten gut erreichbar sind. Besser, aber auch mit finanziellem Aufwand verbunden, sind Kontaktpflegemittel, die den Schmutz lösen und optimalen Kontakt zwischen Stecker und Buchse herstellen.

Wie soll man Lautsprecherkabel anschließen?
So gerne wir Kabelschuhe und Steckverbinder verkaufen, besser ist aber immer der direkte Anschluss des Kupferleiters in den Lautsprechersockel oder in das Terminal. Man vermeidet dadurch immer zusätzliche Übergangswiderstände. Falls sie Steckverbinder bevorzugen empfehlen wir echtvergoldete Verbinder der HICON Serie.

Welcher finanzielle Aufwand ist für ein Kabel gerechtfertigt?
Je aufwendiger das Hifi-System, um so mehr lohnt sich ein qualitativ hochwertiges Kabel. Leitungen können natürlich keine Wunder vollbringen, sie helfen aber dabei, alle Ressourcen der Anlage auszuschöpfen.

Der Widerstand
Kabel haben einen Widerstand R.(R Elektrische Einheit: Ohm ) Wenn ein Strom fliesst, entsteht ein Spannungsabfall. Mit zunehmender Länge steigt der Widerstand an. Deshalb hält man kurze Kabel für besser (es gibt auch Ausnahmen). Man versucht auch über große Querschnitte den Widerstand gering zu halten. Das hat unschöne Nebeneffekte(s.u.).

Die Induktivität
Die Induktivität L.(L Elektrische Einheit: Henry ) Wenn ein Strom fliesst, baut er ein Magnetfeld auf. Mit zunehmender Länge steigt die Induktivität an, womit ein Höhenverlust zunimmt. Auch ein einzelner Draht hat diesen Effekt, bei zwei Drähten ist die eingeschlossenen Fläche (Abstand zwischen den Leitern mitentscheidend.

Die Kapazität
Die Kapazität C (C Elektrische Einheit : Farad, typische Werte für Kabel im Bereich 30-300 pF/m) Wenn eine Spannung angelegt wird, fliesst erst einmal der Strom, der die Kapazität auflädt, bis die Spannung erreicht ist. Mit zunehmender Länge steigt die Kapazität an, der benötigte Strom zum Umladen der Kapazität steigt. Bei hochohmiger Ansteuerung ergibt sich ein Brillanzverlust (besonders wichtig bei Audiokabeln). Bei Lautsprecherkabeln führt eine hohe Kapazität zu Phasendrehungen beim Ausgangssignal, worauf manche Verstärker mit Schwingneigung reagieren und überhitzen.

Die Ableitung
Kabel haben ein Isoliermaterial mit Ableitung G (G Elektrische Einheit: Siemens), welche als Umkehrung des Isolationswiderstandes angesehen wird. Wenn eine Spannung angelegt wird, wird ein geringer Strom zum anderen Pol durchfliessen. Bei der Berechnung der Zeitkonstante (eine rechnerische Kabelgröße) spielt die Ableitung eine wesentliche Rolle.

Der Wellenwiderstand
Der Wellenwiderstand (Elektrische Einheit : Ohm (überwiegend 75 Ohm bei Digital- und Antennenkabeln). Wenn ein Wechselstrom fliesst, wird der Zeitablauf wichtig. Bei hohen Frequenzen kann eventuell die Umladung der Leitung schneller erfolgen als der Strom von der Quelle zum Verbraucher fließen kann. Um daraus resultierende Probleme zu vermeiden, kann man die Leitung anpassen, bei der Quelle wie beim Verbraucher. Trotz verschiedener Länge bleibt dieser Widerstand konstant und das Kabel verlustfrei. Da solche Konzepte mit Vorwiderstand arbeiten, findet man sie praktisch nicht bei Lautsprecherkabeln (Ausnahme OCOS). Der Wellenwiderstand der Leitung wird bei typ. 100MHz angegeben und ist bei niedrigeren Frequenzen nicht konstant. Deshalb kann man im Audiobereich auch keine richtige Anpassung machen. Im HiFi-Bereich ist der Wert besonders wichtig bei Antennenkabeln und bei Digitalkabeln.

Die Zeitkonstante
Die Zeitkonstante.(Elektrische Einheit: Sekunde) Für ein gutes Impulverhalten spielen alle vorgenannten Größen zusammen. Mit kleinen Widerständen und Induktivitäten kann man auch eine "richtige" Anpassung vom Verstärker an das Lautsprecherkabel machen. Verblüffenderweise klingen manche Kabel besser, wenn sie länger sind (berechenbar und auch meßtechnisch nachweisbar).

Die Kristallstruktur
Wenn ein Strom fliesst, müssen die Elektronen die Korngrenzen überwinden. Dadurch entsteht ein absoluter Spannungsverlust. Mit zunehmender Länge steigt der absolute Wert des Spannungsverlusts an, dabei entstehen zusätzliche Verzerrungen, die ähnlich Übernahmeverzerrungen bei Verstärkern die räumliche Wiedergabe beeinflussen. Der hohe Standard der industriellen Fertigung läßt den Aspekt heute etwas infrage stellen, vermutlich sind die Inhomogenitäten der Isoliermaterialien bedeutender für den Klang. Spezielle Gußmethoden bei der Kabelherstelllung mit langsamer Kühlung (Ohno-Stranggußverfahren) sorgen für lange Kristallausbildung.

Die Oberflächenbeschaffenheit
Wenn ein elektrisches Signal angelegt wird, breitet sich eine elektromagnetische Welle entlang der Leiteroberfläche mit Lichtgeschwindigkeit aus. Das Feld dringt in den Leiter mit begrenzter Geschwindigkeit ein und setzt die Elektronen in Bewegung. Mit zunehmender Frequenz bekommt die Oberfläche relativ zum Querschnitt wachsende Bedeutung, da sie mit dem Radius nur linear zunimmt, der Querschnitt sich dagegen quadratisch entwickelt (Doppelter Durchmesser = doppelte Oberfläche, aber vierfacher (!) Querschnitt). Dicke Kabel haben daher wenig Höhen, weil in der verringerten Elektronen-durchflossenen Schicht ihr Widerstand zunimmt.
Die Formgebung Kabel haben eine Form, meist rund, manchmal rechteckig, es gibt auch Dreiecke, die gut ineinandergreifen (bei Überlandleitungen) oder flache bis superflache Kabelquerschnittsformen. Die Form spielt eine Rolle, weil das elektrische Feld um den Leiter Einfluss auf die Elektronenbewegung nimmt und auf die Elektronendichte. Im Feld des gegenpoligen Leiters ist die Elektronenverteilung dichter. Der Querschnitt Kabel haben einen Querschnitt. Wenn ein Strom fließt, baut sich ein Magnetfeld auf. Im Eigenmagnetfeld drängen die Elektronen nach außen. Mit zunehmendem Querschnitt steigt die Inhomogenität der Stromverteilung (Zentrum/Oberfläche) an. (Stichwort Lorentzkraft). Das Magnetfeld umgibt die Elektronenbewegung und den Leiter, sobald ein Strom fließt, deshalb haben auch die einfach gerade ausgelegten Leiter eine Induktivität, die nimmt natürlich zu, sobald Schleifen im Stromweg entstehen, bis hin zur Spule mit mehreren Windungen... Kabel bauen beim Stromdurchfluß ein Magnetfeld auf. Im Rückleiter fließt derselbe Strom mit gegensinnig orientiertem Magnetfeld. Zwischen den Leitern wirken magnetische Kräft, die das Isoliermaterial mechanisch belasten. Die Festigkeit hat einen Einfluß auf das dynamische Verhalten. Die Einheit des Stroms ist definiert: 1 Ampere entspricht einem Strom durch zwei 1m lange parallele Leiter, der eine Kraft von 2 x 10 E-7 Newton zwischen den Leitern hervorruft (im Vakuum). Die Kraftwirkung des Stroms ist die Bezugsgröße! Um den Kräften zu begegnen, werden die Leiter verwendelt. Damit gibt es einen festeren Zusammenhalt. Der Windungssinn, also ob die Leiter links oder rechts herum verdrillt sind, hat einen Einfluß auf die Induktivität. Rechts oder links herum klingt unterschiedlich brillant. Das Verwendeln (der Hin-und Rückleiter [2] ) hat bei Audiokabeln auch eine größerer Immunität gegenüber externen Magnetfeldern zur Folge. Die Litzendrähte [1] eines Stranges sind in der Regel ebenfalls untereinander verdrillt. Verseilt man dann die Leitungen für Links und Rechts, reduziert man die eingeschlossene Fläche und die Empfänglichkeit der Masseleitungen gegenüber Brummeinstreuung der benachbarten Transformatoren. Damit bietet das Verwendeln vielfache Variationsmöglichkeit und entsprechende Vielfalt bei den Kabeln. Der Stromkreis Kabel kommen selten einzeln. Damit Strom fliesst, muss der Stromkreis geschlossen sein. In praktischen Anwendungen sind Kabel daher zwei-adrig, nebeneinander oder koaxial angeordnet. Spezielle Kabel sind vieladrig, für die Lage der einzelnen Adern gibt es je nach Anwendung spezielle Regeln. Einerseits bestimmen die Magnetfelder um die Leiter und zwischen den beiden stromdurchflossenen Leitern den Aufbau, andererseits sind die elektrischen Felder um die Leiter für das Kabeldesign entscheidend. Unterschiedliche Beschaltung derselben mehradriger Leitungen führt in der Regel zu unterschiedlichen Ergebnissen. Mit ausgesuchten Querschnitt/Anzahl/Verwendelungen gibt es unterschiedliche Gesamtverluste. Das Ziel ist, die Leiter so im gemeinsamen Feld zu führen, daß der übliche Verlust minimal bleibt. Kabel bestehen aus Metallen wie Kupfer, Silber, Aluminium, Gold, oder das metall-freie Carbon, entweder in höchster Reinheit oder Mischungen oder Kernleiter mit Überzug geeigneter Metalle. Oxide, Einschlüsse, Risse, Inhomogenitäten wirken sich negativ auf die geradlinige Elektronenbewegung aus. Mit zunehmender Länge steigen die Wirbelstromverluste an.


Das Material
Das preiswerte Kupfer ist in vielen unterschiedlichen Qualitäten erhältlich, von "reinem" Kupfer spricht man, wenn in 1 Meter eines Kupferleiters ca. 4.500 Kupferkristalle enthalten sind. Der Strom muss dabei jeweils die Grenzen dieser Kristalle überschreiten, wobei Verzerrungen entstehen, die denen gleichen, die beim Springen des Stromes in gebündelten Litzen entstehen. Die erste Qualitätsstufe über dem hier beschriebenen Kupfer ist sauerstofffreies hochleitendes Kupfer (OFHC), Die Art, wie diese Leiter gezogen werden, reduziert die Sauerstoffanteile auf ca. 40 ppm (im Vergleich zu ca, 235 ppm bei normalem Kupfer). Der geringere Sauerstoffanteil reduziert die Oxydation zwischen den Kupferkristallen beträchtlich und vermindert die auftretenden Störungen. Zusätzlich gelingt es bei diesem Kupfer, die Anzahl der Kristalle zu vierteln, was wiederum die Störungen reduziert. Der Klang eines OFHC Kupferkabels ist weicher, sauberer und dynamischer als das gleiche Kabeldesign mit hochreinem Standardkupfer. SOMMER CABLE verwendet ausschließlich nur OFHC-Kupfer Klasse 6 mit einer extrem hohen Reinheit (99,9999 %) Die Mikrofonie Kabel erfahren mechanischen Druck im Schallfeld und reagieren mit Mikrofonie. Wenn es zusammengedrückt wird, steigt die Kapazität, (und daher - bitte nie auf die Verbindungen treten!), weil der Abstand der Pole sich verringert, sinkt die Spannung bei gleicher Ladungsmenge (U=Q/C). Mit zunehmender Länge steigt die Problematik der Mikrofonie an, weil mehr Masse in Bewegung ist, Energie speichert und verzögert / träger reagiert. Piezoelektrische Effekte Kabel haben piezoelektrische Effekte. Sie erzeugen selber Spannungen aus Verunreinigungen des Isoliermaterials mit Wasser. (Luftfeuchtigkeit dringt ein). Deshalb versiegeln manche Hersteller die Leitungen auf der Rolle bzw. die Stecker nach dem Anlöten. Mit zunehmender Länge steigt das Risiko der Piezoeffekte an.

Triboelektrischer Effekt
Kabel erzeugen selber Spannungen aus Reibung des Isoliermaterials mit dem Leiter. Mit zunehmender Länge steigt vermutlich das Risiko der triboelektrischen Effekts an. Gilt nur, wenn Kabel bewegt oder verformt werden. (mechanischer Stress)

Elektrostatischer Effekt
Das Isoliermaterial lädt sich gegenüber anderen Flächen auf (z.B. Teppichböden). Dies beeinflußt auch das Klangverhalten des Kabels. Mit zunehmender Länge steigt der Effekt an. Antennenwirkung Kabel wirken wie Antennen. Sie fangen fremde elektromagnetische Felder ein. Man schützt sie mit einer Abschirmung, die unterschiedlich aufgebaut sein kann und das Ergebnis stark beeinflusst. Gegen Magnetfeldeinflüsse werden die Kabel verdrillt, gegen elektrische Felder mit Geflecht oder Folie geschirmt. Ein massiver Kupferschirm kann begrenzt auch gegen magnetische Komponenten schirmen, wenn er dick genug ist (>1mm). SOMMER-CABLE bietet bei allen Verbindungen eine 100% Abschirmung

Die Laufrichtung
Kabel haben eine Laufrichtung, die sich mit der fertigungsbedingten Veränderung der Kristallstruktur und mit dem Zusammenlegen/Verseilen erklären lässt. Auch muss bei scheinbar symmetrischem Aufbau berücksichtigt werden, dass eine Kapazität zwischen dem Pluspol und allen anderen umgebenden Materieteilen sich anders verhält, als der Minus / Massepol gegenüber umgebender Materie (die als Masse / Erde aufgefasst werden darf) gleicher Polarität. Von Symmetrie im Verhalten kann also oft keine Rede sein, weil die Beschaltung der Elektronik unterschiedliche Reaktion/Probleme einbringt (Beispiel: Lautsprecherkabel). In letzter Zeit verdichten sich die Meinungen, daß das Einspielen die Laufrichtung ebenfalls prägt. Die Abschirmung Abschirmungen können ebenfalls laufrichtungsbezogen unterschiedlich wirken, ob Sie selbst stromdurchflossen sind mit dem Nutzstrom oder nur einseitig angeschlossen sind, ob Sie dann stromdurchflossen sind mit dem Störsignal, welches sich dann doch noch in den Leiter einkoppelt (Stichwort: Kopplung). Rohr- oder Folienabschirmungen aus Kupfer oder Aluminium mit 100% Überdeckungsgrad oder Geflechte aus Kupfer, versilbertem Kupfer, leitfähigen Kunststoffen, auch Kombinationen aus Alufolie mit leichtem Kupfergeflecht überzogen, die Vielfalt ist überraschend und ebenso sind die Ergebnisse unterschiedlich. Dass der Schirm [4] elementar in das elektrische Feld um den Leiter einwirkt, ebenso in das mechanische Verhalten des Kabels, hat einen bedeutenden Einfluss auf das Gesamtverhalten des Kabels. Wo bei quasi-symmetrischen Leitungen der Schirm aufgelegt wird, ist von Anwendung und Kabelmaterial/Aufbau abhängig. Koaxialkabel lassen keine Wahl, hier ist der Schirm gleichzeitig Rückleiter für das Signal und Masseverbindung. Bei mehradrigen Aufbauten übernimmt ein zum Signalleiter gleichberechtigter Draht [2] die Rückleitung/Masseverbindung und der Schirm wird an der Quelle oder am Eingang der nachfolgenden Stufe angeschlossen. Für die Abschirmwirkung ist die Qualität des Schirms entscheidend

Überdeckungsgrad
(Maximum 100%), Wandstärke und elektrische Materialparameter bis hin zur Kristallstruktur, um selbst kleinste Komponenten elektromagnetischer Wellen von den Leitern des Nutzsignals zurückzuhalten. Bei SOMMER-CABLE eine Selbstverständlichkeit Die Anschlüsse Anschlüsse wie Buchsen und Stecker bringen zusätzliche komplexe Metallverbindungen ein, ob gequetscht/gekrimpt oder verlötet (auch verschweißt), immer gibt es einen Übergang verschiedener Materialien und damit verbundene Thermospannungen (s.u.) und Vibrationen der mechanischen Teile mit Variation der Übergangswiderstände. Die flächigen Kontakte ermöglichen Wirbelstromverluste, die Nickelschicht (auch unter der -wenn galvanisch- aufgebrachten Vergoldung) wird verdächtigt, magnetische Verzerrungen einzuführen. Mit dem punktförmigen Massekontakt und einem vorn eingelöteten Kabel reduziert man diese Problematik. Da gibt es deutlich hörbare Unterschiede in der Brillanz der Übertragung. Bei SOMMER-CABLE werden nur die besten Steckverbinder verwendet. Die Marken Hicon, Deltron, Neutrik und andere namenhafte Hersteller garantieren einen sehr niedrigen Überganswiderstand und stabile Qualität. Der Tweak Kabel sollten generell geradlinig verlegt werden (sowenig Schleifen wie möglich legen wegen Spuleneffekt), auf elastischem Material von mechanischen Vibrationen des Untergrund entkoppeln werden. Zusätzlich kann das Kabel mit Folie oder einem Rohr abgeschirmt werden.
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