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Canon-Objektive für analoge und digitale Spiegelreflexkameras

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Canon-Objektive für analoge und digitale Spiegelreflexkameras
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Canon Objektive für analoge und digitale Spiegelreflexkameras – Ein Ratgeber

Dem Drang und der Lust, faszinierende Momente eines menschlichen Lebens festzuhalten, sodass er stets neu durchlebt werden kann, frönen heutzutage sehr viele Personen. Die allermeisten Hobbyknipser benutzen kleine, kompakte Kameras, da diese überall mit hingenommen werden können und selbst in einer Hosentasche problemlos Unterschlupf finden.

Gehören Sie hingegen zu den etwas ambitionierter zu Werke gehenden Protagonisten, wissen Sie wahrscheinlich die enormen Vorteile der Spiegelreflexfotografie zu schätzen. Dabei muss es grundsätzlich nicht immer das neueste und digitale Modell sein, nein, auch analoge Fotoapparate erweisen ihren Anwendern nach wie vor tolle Dienste. Was die verwendete Technik angeht, machen seit jeher quasi nur zwei Hersteller die Hauptanteile des Marktes unter sich aus. Die Rede ist von dem gelben und von dem roten Lager - von Nikon und Canon. Um Objektive des letzteren Segments soll es in diesem Ratgeber gehen - Sie werden erfahren, was es mit den teilweise kryptischen Bezeichnungen auf den vielen verschiedenen Objektiven auf sich hat, welches Glas Sie in welcher Situation einsetzen und wie es um die Kompatibilitätsverhältnisse im Einzelnen bestellt ist.

Canon EF oder EF-S - Verwendbarkeit und Unterschiede

Die Geschichte der Canon EOS Kameras gleicht einem grandiosen Siegeszug. Damals, anno 1987, legte die Einführung der Canon EOS 650 den Grundstein, der selbst bis heute die tragende Säule für alle Nachfolgemodelle darstellt. Bereits mit einem Autofokus und für damalige Verhältnisse modernster Technik ausgestattet, eroberte die Kamera repräsentativ für alle späteren Nachfolger die Herzen der Kundschaft. Heute sind es primär digitale EOS-Modelle, die durch ein entsprechendes "D" im Namen gekennzeichnet sind und von vielen Fotografen weltweit begeistert benutzt werden. Mit der Kamera alleine können Sie ohne ein entsprechendes Objektiv nichtsdestotrotz wenig anfangen und der Leitspruch, dass Objektive bleiben und Kameras kommen und gehen, trifft auch noch heute zu. Hintergrund dahinter ist die Überlegung, dass sich die Technik bei den Kameras sehr schnell mit der Zeit ändert, aber selbst schon sehr alte EF-Objektive heute stets eine gute Leistung abliefern können. Natürlich gibt es gute und eher schlechte Exemplare, aber zumeist sind die Anwender bei Montage antiker Schätzchen an Ihre moderne DSLR verwundert ob der tollen Bildqualität.

Damit Sie terminologisch auf dem Stand der Aktualität sind, sollten Sie zunächst wissen, dass grundsätzlich zwischen den sogenannten EF-Objektiven und den EF-S Objektiven unterschieden wird. Erstere passen grundsätzlich auch auf Ihre alte analoge EOS Kamera, wobei letztere dafür leider nicht geeignet sind. Damit einher geht auch die Differenzierung zwischen dem sogenannten Kleinbildformat und dem verkleinerten Cropformat. Das Kleinbildformat steht in Anlehnung an die Abmessungen der analogen Fotografie entweder für eben solche Kameras oder für digitale Pendants, die einen Sensor mit einer Größe von 24x36 Millimetern aufweisen. Ist der Sensor Ihrer Kamera kleiner - das ist bei allen Consumer-Modellen der Fall - so sind Sie in Besitz einer Crop-Kamera, die einen 1,6 fach größeren Ausschnitt mitten aus dem Bild "herausschneidet". Verwenden Sie vor diesem Hintergrund also ein Objektiv mit einer Brennweite von 50 Millimetern an Ihrer Crop-Kamera, so ergibt sich daraus eine Verkleinerung des Bildausschnittes, der an einer Vollformatkamera einer Brennweite von ca. 80 Millimetern entsprechen würde. Am wichtigsten ist dennoch nur die Information, dass das EF-S Bajonett ausschließlich an Kameras mit APS-C Sensor angeschlossen werden kann, wobei EF-Objektive an alle EOS Kameras passen.

Vollformat und Crop-Kameras als Ausgangslage für die Objektivkauf-Entscheidung

Wie bereits erläutert, ist es von maßgeblicher Bedeutung, welche Kamera Sie besitzen. Haben Sie ein altes analoges Exemplar zu Hause, können Sie sich im Rahmen des Canon-Lineups "nur" bei den EF-Objektiven bedienen. Sie haben allerdings Glück, denn wegen der Existenz diverser Vollformatkameras, die ausnahmslos eine einstellige Bezeichnung - zum Beispiel EOS 1D Mark IV - tragen, sind EF-Optiken nach wie vor sehr gefragt. Was viele angehende Canon-Fotografen bei Ihrer Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Kamera allerdings außer Acht lassen, ist der Umstand, dass es nicht mit dem Kauf einer hochqualitativen Vollformatkamera getan ist. Ein nicht zu unterschätzender Nachteil ist nämlich das Preisgefüge bei den Objektiven, wobei vollformattaugliche Gläser grundsätzlich immer teurer sind. Das liegt in der Qualität der Vollformatsensoren und dem bereits erklärten größeren Durchmesser des selbigen begründet. Die Objektive müssen analog zu diesem in der Lage dazu sein, eine größere Fläche mit Licht zu füllen, sodass es bei korrekter Anwendung nicht zu starken Abschattungen am Rand kommt, die die Verwendung eines falschen Objektives indizieren.

Wegen dieser Parallelen sind EF-Objektive eigentlich in fast allen Fällen von den Abmessungen her deutlich größer, aufgrund der Mehrmenge des verwendeten Glases zudem auch schwerer. Die Kameras sind ebenfalls von höherem Gewicht, sodass Sie diese Aspekte bereits im Vorfeld bedenken sollten. Können Sie damit leben, stehen Ihnen bei den EF- und EF-S Objektiven exzellente Produkte zur Verfügung, deren Qualitäten Sie schnell zu schätzen wissen werden.

EF Objektive für Ihre analoge oder digitale EOS Kamera

Grundsätzlich sind die engagierter handelnden Fotografen darum bestrebt, bei Ihrem sogenannten Objektivpark möglichst keine Lücken entstehen zu lassen. Gemeint ist damit, dass es brennweitentechnisch keinen Bereich geben soll, der nicht durch eines der vorhandenen Objektive abgedeckt ist. Nichtsdestotrotz sollten Sie vor Ihren geplanten Käufen sehr sorgfältig überdenken, ob Sie lieber im weitwinkligeren Bereich arbeiten wollen oder die Abbildung von weiter entfernten Szenerien präferieren. An dieser Entscheidung orientiert sich nicht nur der Kauf entsprechender Objektive als solches, sondern auch die Güte der infrage kommenden Exemplare. Ein sehr hochwertiges Objektiv aus dem weitwinkligen Bereich stellt beispielsweise das EF 16-35mm f/2.8L II USM dar. Wie Sie an der Bezeichnung erkennen können, deckt es einen verhältnismäßig kleinen Brennweitenbereich ab, doch dies tut es nachhaltig aus qualitativen Erwägungen heraus. Wegen der Spezialisierung auf einen engen Bereich können Sie von diesem technischen Meisterstück nur die allerhöchste Qualität erwarten. Selbst bei schwachen Lichtverhältnissen nimmt die wegen der großen Anfangsblende nur wenig ab und ermöglicht längeres Arbeiten ohne Stativ. Parallel zu diesem Gerät steht noch ein EF 17-40mm f/4L USM zur Verfügung, das einen etwas größeren Brennweitenbereich abdeckt, dafür aber auch etwas lichtschwächer ist.

Im Bereich der Standardzooms haben Sie eine noch größere Auswahl. Sehr populär ist das EF 24-70mm f/2.8L II USM. Bei diesem handelt es sich um ein sehr hochwertiges Objektiv für fast alle denkbaren Standard-Szenarien. Der Brennweitenbereich ist so angelegt, dass Sie mit diesem Glas für sehr viele Anwendungsbereiche gut gewappnet sind und selten einen Objektivwechsel vornehmen müssen. Trotzdem ist die Schwäche des Objektivs zum einen der geringe Tele-Bereich, zum anderen der fehlende Superweitwinkel-Bereich. Deshalb können Sie stattdessen das EF 24-105mm f/4L IS USM noch mit in Ihre Überlegungen einbeziehen. Dieses bietet im oberen Brennweitenbereich etwas mehr Spielraum.

Holen Sie hingegen noch weiter entferntere Dinge gerne nah zu sich ran, so ist das EF 70-200mm f/2.8L IS II USM eine Empfehlung wert. Wie Sie sehen, knüpfen alle Vorstellungen bisher nahtlos aneinander an, sodass Sie zusammen eine wunderbare Ausstattung darstellen. Von dem soeben erwähnten Teleobjektiv gibt es sogar noch eine intern stabilisierte Variante mit der Bezeichnung EF 70-200mm 1:4L IS USM. IS bedeutet "Image Stabilizer" und unterstützt Sie bei der Erstellung von verwacklungsfreien Aufnahmen bei längeren Belichtungszeiten.

EF-S Objektive für Ihre digitale APS-Kamera

Sind Sie nicht Eigentümer einer analogen EOS- oder Vollformatkamera, so werfen Sie bei den Objektiven bitte ausschließlich einen Blick auf die EF-S Baureihe. Das EF-S Bajonett ist mittlerweile zehn Jahre alt und stellt eine Erweiterung zur klassischen EF-Alternative dar. EF-S Objektive passen beispielsweise an Ihre EOS 500D, 550D, 600D und alle anderen Modelle mit APS-C Sensor. In diesem Segment finden Sie gleichfalls eine Vielzahl von hochwertigen Produkten, die die optimale Ergänzung zu Ihrer Kamera darstellen. Ähnlich wie bei den EF-Klassikern können Sie problemlos jeden Brennweitenbereich bedienen, sodass alleine dieses Kriterium sicherlich keinen Grund für eine geldwerte Mehrausgabe darstellt.

Im unteren Brennweitenbereich, der unter anderem auch architektonische Motive gekonnt in Szene setzt, ist zum Beispiel das EF-S 10-22mm f/3.5-4.5 USM eine lohnenswerte Errungenschaft. Umgelegt auf den Cropfaktor ergibt sich aus deren Verwendung ein Brennweitenbereich von ungefähr 16-35 Millimetern, der wiederum analog zu sehen ist, zu dem oben genannten Vollformatobjektiv. Der einzige Nachteil ist in der etwas geringeren Lichtstärke zu finden, wobei diese im vorliegenden Brennweitenbereich ein eher zu vernachlässigendes Kriterium darstellt.

Im Standard-Zoom Bereich empfiehlt sich ein Anschluss mit dem EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM, das ebenfalls synonym zu dem bereits diskutierten Vollformatsektor gesehen werden kann. Grundsätzlich tragen zwar die Objektive andere Brennweitenbereiche als Aufdruck, der in etwa identische Bildausschnitt ist letztlich allerdings auf den Cropfaktor zurückzuführen.

Eine recht günstige Linse im Tele-Bereich stellt das EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM dar. Zwar überschneidet sich in diesem Fall die Anfangsbrennweite etwas mit derjenigen des 15-85, allerdings ist es auch nicht notwendig, dass Sie stets perfekte Anschlussbrennweiten einsetzen.

Festbrennweiten von Canon als Abrundung Ihres Objektivparks

Abschließend sollen noch einige wenige Worte zu den bei Canon erhältlichen Festbrennweiten verloren werden. Diese kennzeichnen sich - wie alle Festbrennweiten - dadurch, dass Sie nur eine Brennweite offerieren und Sie weder heran- noch herauszoomen können. Um einen ansprechenden Bildausschnitt zu erreichen, müssen Sie sich folglich einer selbst initiierten Änderung Ihres Standortes unterziehen. Festbrennweiten wie das EF 50mm 1:1.2L USM zeichnen sich wegen Ihrer Spezialisierung durch eine sehr hohe Bildqualität aus und verfügen über eine sehr große Offenblende. Obendrein können Sie damit gut Ihr Motiv freistellen und einen unscharfen Hintergrund kreieren.

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