10 Tipps zum Kauf einer digitalen Einsteigerkamera

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Du fotografierst gerne und möchtest Dir eine gute Einsteigerkamera zulegen? Egal, ob digitale Spiegelreflexkamera oder kompakte Systemkamera - bei dem gewaltigen Angebot fällt die richtige Wahl nicht leicht. Diese 10 Tipps helfen Dir, blitzschnell!
Spiegelreflexkamera oder Systemkamera?
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Spiegelreflexkamera oder Systemkamera?

Digitale Spiegelreflexkamera oder kompakte Systemkamera?

Gleich zu Anfang stellt sich die entscheidende Frage: Soll es eine Spiegelreflexkamera sein oder die kompakte Systemvariante? Der Unterschied ist schnell erklärt: Digitale Spiegelreflexkameras enthalten ein Penta-Prisma und einen Spiegel. Damit siehst Du durch den Bildsucher exakt das Gleiche, wie die Linse erkennt. Viele Modelle bieten darüber hinaus eine Livebild-Funktion zum Betrachten des Motivs in Echtzeit auf dem LCD-Display. Eine kompakte Systemkamera - oder auch spiegellose Systemkamera genannt - hat keinen Spiegel (wie der Name schon vermuten lässt). Du kannst Dich bei diesem Modell entscheiden, ob Du die elektronische Bildsuche verwendest oder das LCD-Display zum Fotografieren nutzt.

Grundsätzlich sind Spiegelreflexkameras etwas sperriger als ihr kompaktes Pendant. Dafür zeichnen sie sich aber durch einen besseren Autofokus aus und haben mehr Möglichkeiten bei der Objektivauswahl. Letztere sind bei einer Systemkamera eher begrenzt.
Die Sensorgröße ist wichtig
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Die Sensorgröße ist wichtig

Auf die Sensorgröße kommt es an

Und es kommt doch auf die Größe an - zumindest hinsichtlich der Sensoren: Die Sensorgröße beeinflusst die Bildqualität und Objektivleistung. Die meisten Modelle besitzen entweder eine Micro Four Thirds (MFT), APS-C oder einen Full-Frame. Dabei gilt allgemein: Je größer der Sensor, desto höher die Bildqualität. Darüber hinaus hat die Sensorgröße einen Einfluss auf die Linse, die Du benutzt. MFT-Sensoren vergrößern die Brennweite der Linse auf das Zweifache, während APS-C-Modelle bei 1,5-fach (Nikon, Sony, Pentax) oder 1,6-fach (Canon) liegen. Was das bedeutet? Zum Beispiel wird eine 200-mm-Linse auf einer APS-C-Kamera zu einer 320-mm-Linse. Das ist ideal, wenn Du bewegte Aufnahmen von Tieren machen oder sportlichen Aktivitäten ablichten möchtest. Auf der anderen Seite bekommt eine 16-mm-Linse auf einer APS-C eine 26-mm-Brennweite - und das ist beispielsweise für Weitwinkelaufnahmen wie etwa Landschaften ungeeignet.

APS-C-Modelle sind in der Regel die beliebtesten und bieten sowohl Bildqualität als auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Megapixel sind nicht alles
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Megapixel sind nicht alles

Megapixel sind nicht alles

Lass Dich nicht von vielen Megapixeln täuschen: Jede digitale Spiegelreflexkamera oder kompakte Systemkamera kann heute Aufnahmen in einer hohen Auflösung machen, die Du problemlos auch in Postergröße drucken kannst.
Probier jede Kamera aus, bevor du sie kaufst
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Probier jede Kamera aus, bevor du sie kaufst

Probieren geht über Studieren

Keine Kamera gleicht der anderen - daher ist es in jedem Fall sinnvoll, verschiedene Modelle auszuprobieren und sie in den eigenen Händen zu halten. Prüfe, ob Du alle Knöpfe gut erreichen kannst und ob die Menüführung verständlich ist. Auch die Größe, Handhabung und das Gewicht sind entscheidend. Bist Du zum Beispiel eher der ständige Hobbyfotograf und möchtest Deine Kamera immer in der Tasche parat haben, ist ein leichtes Modell zu empfehlen. Wenn Du aber ohnehin mit Stativ und Kameratasche unterwegs bist, kommt auch ein größeres Modell infrage. Es lohnt sich daher immer, im Handel oder bei befreundeten Fotografen nach Rat zu fragen - auch, was die Funktionen angeht.
Denk an die Zukunft
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Denk an die Zukunft

Der Blick in die Zukunft

Der erste Kamerakauf ebnet Dir den Fotografenweg: Hast Du Dich einmal für eine Marke entschieden, verbringst Du mit ihr vermutlich Deine gesamte Fotografenlaufbahn. Denn jeder Hersteller bietet unterschiedliche Objektive und verschiedenes Zubehör für die Kameramodelle an. Es ist daher ratsam, sich vorab zu informieren, welche Möglichkeiten zum Aufrüsten der Kamera gegeben sind. Dazu zählt zum Beispiel auch die Option auf ein Kamera-Body-Upgrade.
Überlege, dich für ein älteres Modell zu entscheiden
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Überlege, dich für ein älteres Modell zu entscheiden

Muss es das neueste Modell sein?

Die Firmware - sprich Betriebssoftware - der Einstiegsmodelle wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Das geschieht meistens sogar jährlich. Daher kann es durchaus Sinn machen, ein älteres Modell zu kaufen, denn: Damit sparst Du bares Geld! Und das wiederum kannst Du besser in Zubehör oder einen Foto-Workshop investieren.
Investiere in gute Linsen
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Investiere in gute Linsen

Gläserne Investition - was sich wirklich lohnt

Ganz klar: Ein Kamera-Body-Update zu kaufen, erscheint zunächst als eine einfache Möglichkeit zum Aufrüsten der Kamera. Definitiv sinnvoller ist allerdings, das Geld in gute Linsen zu investieren statt in Features, die Du vielleicht überhaupt nicht benutzt. Schließlich haben die Linsen einen größeren Einfluss auf die Bildqualität als die Kamera, an der sie angebracht sind.
Willst du auch Videos aufnehmen?
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Willst du auch Videos aufnehmen?

Was ist mit bewegten Bildern?

Auch diese Frage ist wichtig: Möchtest Du mit Deiner Kamera Videos aufnehmen? Die meisten digitalen Spiegelreflexkameras oder kompakten Systemkameras verfügen heute über eine Videofunktion. Wenn Du allerdings planst, in die Filmwelt einzusteigen, solltest Du auf weitere Features achten. Dazu zählen unter anderem externe Mikrofoneingänge, Monitor- und HDMI-Ausgänge, Zeitlupenfunktion und 4K-Fähigkeiten.
Was hast du mit deiner Kamera vor?
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Was hast du mit deiner Kamera vor?

Der Nutzen erleichtert die Entscheidung

Vielleicht hast Du schon eine Idee davon, was Du gerne fotografieren möchtest - denn das erleichtert die Kamerawahl erheblich. Willst Du zum Beispiel eher bewegte Motive oder Tiere ablichten, solltest Du nach einem Modell mit einem guten Autofokus und einer hohen Bildfrequenz pro Sekunde Ausschau halten. Magst Du eher Landschaftsaufnahmen, bieten Dir Kameras mit einem optischen Tiefpassfilter mehr Details bei Deinen Bildern.
Die ISO-Empfindlichkeit
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Die ISO-Empfindlichkeit

Die Macht des Lichts - ISO-Empfindlichkeit

Um gute Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen zu machen, ist die ISO-Empfindlichkeit und -Leistung bei hohen ISO-Werten entscheidend. Einige Kameras werben zum Beispiel mit extrem hohen ISO-Werten, unter denen letztlich aber nur die Bildqualität leidet. Dabei steht fest: Eine bessere Leistung bei ISO 800-3200 ist wichtiger als unbrauchbare Bilder bei ISO 52000!

Geschrieben von  DSLR Photography
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