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Grundsatz zur Umgehung der eBay-Gebühren

Ob beabsichtigt oder nicht – die Umgehung von eBay Gebühren ist nicht zulässig. Wenn Verkäufer versuchen, die eBay Gebühren zu umgehen, riskieren Sie eine negative Kauferfahrung. Zudem werden dadurch Verkäufer benachteiligt, die ihre Gebühren zahlen.

Als Umgehung von Gebühren gilt beispielsweise, wenn vorgeschlagen wird, einen Kauf oder Verkauf außerhalb von eBay abzuwickeln. Wenn Käufer zum Kauf weiterer Artikel verpflichtet werden oder wenn übermäßig hohe Versandkosten berechnet werden, zählt das auch als Umgehung.

Was besagt der Grundsatz?

Alle Aktivitäten, durch die eBay-Gebühren absichtlich oder unabsichtlich vermieden werden, sind Verkäufern verboten. Das gilt für:

  • Vorschläge für Käufe oder Verkäufe außerhalb von eBay.
  • Verknüpfen oder Bewerben von Websites, Artikeln oder Katalogen, die zum Kauf von Artikeln außerhalb von eBay verwendet werden können.
  • Auflagen für Käufer, zusätzliche Käufe zu tätigen oder Bedingungen zu akzeptieren, die nicht im Angebot beschrieben sind.
  • Streichen von Geboten oder vorzeitiges Beenden eines Angebots, weil der gewünschte Preis nicht erreicht wurde.
  • Berechnen überhöhter Versandkosten und zusätzlicher Gebühren, die nicht schon im Artikelpreis enthalten sind, oder das Abwälzen von Verkäufergebühren auf den Käufer.
  • Ändern der Angebotsdauer nach Ablauf von mehr als 2 Stunden nach dem Senden des Angebots.
  • Missbrauch der Mindestpreisoption in einem Angebot.
  • Einstellen von Artikeln außerhalb der zutreffenden Kategorie.
  • Falsche Meldungen von nicht bezahlten Artikeln oder Zahlungsverweigerung nach der Beendigung einer erfolgreichen Transaktion.
  • Ändern der Informationen in einem Angebot, um einen anderen Artikel zu verkaufen, anstatt einen neuen Artikel einzustellen.
  • Angebotsoptionen, die wahlweise den Verkauf von vollständig unterschiedlichen Marken, Modellen oder Arten von Artikeln anbieten, wie beispielsweise:
    • Verkaufen von verschiedenen Marken oder Modellen (z.B. Einstellen von iPhone 6 und iPhone 7 im selben Angebot).
    • Verkaufen von Artikeln in unterschiedlichen Zuständen, z.B. „neue“ und „gebrauchte“ Artikel in einem Angebot.

Verkäufer sind für die Zahlung aller Gebühren in Verbindung mit Verkäufen verantwortlich, die unter Verwendung von eBay-Services abgeschlossen wurden. Das zählt auch, wenn die Verhandlung über die Verkaufsbedingungen oder die Zahlung außerhalb von eBay abgewickelt wurde.

Verkäufer sind verpflichtet, die Verkaufsprovision auch dann zu bezahlen, wenn sie für einen Verkauf außerhalb von eBay ihre Kontaktinformationen anbieten oder auf ihre Kontaktinformationen verweisen bzw. die Kontaktinformationen des Käufers anfordern und der Verkauf letztendlich nicht über eBay erfolgt.

Aktivitäten, die gegen den eBay-Grundsatz verstoßen, können die verschiedensten Maßnahmen zur Folge haben. Dazu gehören z.B. das Beenden oder Abbrechen von Angeboten durch eBay, schlechtere Positionen für alle Angebote des Verkäufers in den Suchergebnissen oder der Ausschluss der Angebote aus den Suchergebnissen. Auch eine schlechtere Verkäuferbewertung, Beschränkungen der Kauf- oder Verkaufsaktivitäten oder die Sperrung des eBay-Kontos sind möglich. Bereits bezahlte oder noch zu zahlende Gebühren für Angebote oder Konten, die Maßnahmen unsererseits erfordern, werden weder zurückerstattet noch anderweitig Ihrem eBay-Konto gutgeschrieben.

 

Warum hat eBay diesen Grundsatz?

Dieser Grundsatz schützt Käufer und Verkäufer vor Käufen, die nicht durch eBay-Services wie den eBay-Käuferschutz abgedeckt sind .

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