13 Declutter-Tipps – gründlicher hast du noch nie aufgeräumt!

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Aufgeräumt, aber nicht steril: So wünscht man sich die eigene Wohnung. Mit unseren Declutter-Tipps bringst du dauerhaft Ordnung in dein Leben, ohne ständig aufräumen zu müssen!

Unordnung in der Wohnung bedeutet für jeden etwas anderes: zwischen „geleckt“ und „messi“ liegen Welten. Aber Ordnung halten fällt den meisten Menschen schwer – selbst wenn sie gerne würden. Im Englischen ist „declutter“ ein echter Trend – sozusagen erfolgreich aufräumen und Spaß daran haben! Denn mehr Ordnung im Haus erleichtert den Alltag und lässt so mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben übrig.

Sich auf das wesentliche konzentrieren: Ob „simplify your life“ oder „Feng Shui“ – im Leben wie in der Wohnung gilt „weniger ist mehr“ gleichermaßen. Beim Aufräumen trennen wir uns von Dingen, die uns belasten, die Energie kosten und uns im wahrsten Sinne des Wortes den Weg versperren. Zeit, die Dinge, die uns blockieren, auszumisten!

Um die Wohnung erfolgreich zu entrümpeln, braucht es nicht viel Ausrüstung: Müllsäcke, Kartons, etwas Zeit und den festen Willen aufzuräumen!

So einfach ist decluttering

· Suche dir eine Ecke, in der du beginnst: Jeder Tisch, jedes Regal, jeder Raum, den du einmal aufgeräumt hast, wird zur „unordnungfreien Zone“ erklärt: Hier darf nichts mehr abgelegt werden, was nicht unmittelbar benutzt wird.

· Räume grundlegend auf: Leere Schubladen und Schränke zuerst komplett aus (dann einmal durchwischen) und räume nur zurück, was du behalten willst und was wirklich an diesen Ort gehört!

· Niemand wohnt im Katalog – erkenne, wann du genug Ordnung hergestellt hast: Wenn alle großen Küchenmesser, Schaumlöffel, Knoblauchpressen und Suppenkellen zusammen in einer Schublade liegen, hast du viel erreicht. Wenn du sie mit einem Griff aus der Lade ziehen kannst, reicht dieser Grad an Ordnung für dich – ein Besteckkasten muss also nicht zusätzlich gekauft werden!

· Erst aufräumen & ausmisten, danach (Boxen und Aufbewahungsequipment) eventuell neu kaufen!

© Raumplus

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Wie entscheide ich, ob ich Dinge noch brauche?

Stelle die richtigen Fragen: Hab ich den Gegenstand im letzten Jahr benutzt? Hab ich mehrere davon? Benutze ich wirklich beide? Natürlich steht in der Wohnung nicht nur Nützliches sondern auch Liebgewonnenes: Bedeutet dir der Gegenstand etwas? Verbindest du gute Erinnerungen daran? Lächelst du, wenn du daran denkst? Dann behalte selbst Nippes.

Alles andere sortiere nach folgenden Kriterien in Kisten:

· Müll entsorgen

· Wertstoffe recyceln

· Defektes reparieren

· Gut erhaltenes spenden / verschenken / verkaufen

· Im Keller einlagern

· Gehört in einen anderen Raum

Mit der „Gehört woanders hin“-Kiste ziehst du dann von Raum zu Raum und sortierst die Dinge dort ein, wo sie hingehören. Haben manche Gegenstände noch keinen festen Ort, lasse sie aber auf jeden Fall im „Ziel-Raum“ zurück, dafür findet sich später der „beste Ort“.

@ Bosch

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Das motiviert beim Aufräumen

· Fang an der Tür an und arbeite dich im Uhrzeigersinn durch den Raum – so überspringst du keine unbequemen Arbeiten.

· Schau dir an, wie schnell sich der Mülleimer füllt: All das hat deine Regale und dein Leben verstopft!

· Versuche nicht, die ganze Wohnung an einem Tag zu entrümpeln: Gehe schrittweise vor – heute das Regal, morgen den Küchenschrank, dann vielleicht die Garderobe im Flur ...

· Bring es zuende: Egal, was mit den ausrangierten Dingen geschehen soll (wegschmeißen, der Wohlfahrt spenden, Freunden schenken oder im Keller einlagern), mach es SOFORT! Erst wenn die Tüten und Kisten weg sind aus der Wohnung, ist das Declutter-Tagesziel erreicht.

Der Vorteil von Declutter ist, du kannst den Trend ganz einfach in deinen Alltag integrieren. Sicher, ein gründlicher Frühjahrs- und Herbstputz sind eine gute Gelegenheit, die Wohnung zweimal im Jahr grundlegend von Unordnung und Überflüssigem zu befreien, was sich über die Monate unbemerkt angesammelt hat. Aber wer „decluttering“ lebt, braucht das jährliche Entrümpeln der Wohnung nicht mehr fürchten.

Ordnung nicht nur in der Wohnung, auch im Keller, der Garage & dem Gartenhaus

Ordnung nicht nur in der Wohnung, auch im Keller, der Garage & dem Gartenhaus

Integriere diese Declutter-Tipps in deinen Alltag

· Trenne dich jeden Tag von einem (unwichtigen) Gegenstand!

· Wirf weg, was nicht funktioniert: Ein Messer ist stumpf? Die Medizin ist abgelaufen? Das Shampoo verursacht Ausschlag? Das T-Shirt passt nicht mehr? Sofort entsorgen, sodass unbrauchbare Dinge nie wieder deine Schränke verstopfen!

· Was nicht mehr benutzt wird, wird sofort „an Ort und Stelle“ zurückgestellt: Denn sonst versinkt jede gerade erst entrümpelte Wohnung schneller als gedacht im Chaos.

· Papier immer auf einen Stapel: Schaffe ein Fach für Eingangspost, Prospekte und Zeitungen. Die „Inbox“ verhindert, dass überall in der Wohnung Zettel rumfliegen. Wenn du den Stapel durchsiehst, entscheide schnell: Alte Zeitungen zum Altpapier, Rechnung sofort bezahlen, ...

· Aufräumen ist ein unendlicher Prozess: Manche Dinge, die wir täglich brauchen, haben noch nicht den richtigen Platz gefunden. Stelle sie alle paar Wochen um, bis der beste Platz für sie gefunden ist.

Aufräumen wie die Profis

Decluttern meint nicht nur aufräumen: Der US-Trend bedeutet, grundlegende Ordnung einzuführen und die Wohnung dauerhaft zu entrümpeln. Mit diesen Tipps gelingt der Einstieg!