Vorderzange

Vorderzangen als wesentliche Bestandteile von Hobelbänken

Eine Hobelbank verfügt über zwei Spannzangen – die an der linken Seite angebrachte Vorderzange und die Hinterzange an der rechten Seite. Zwischen diese beiden Zangen klemmt man die zu bearbeitenden Werkstücke. In früheren Zeiten bestanden diese Zangen komplett aus Holz. Heute stellt man die sogenannte Spannbacke aus Holz her, während man die restlichen Teile der Spannzangen aus stabilem Stahl anfertigt. Dies sorgt für eine exaktere Parallelität. Gleichzeitig hält Stahl einer einseitigen Belastung problemlos stand. Hobelbänke gehören zu den Werkbänken für Industriebetriebe. Aufgrund ihrer zahlreichen Einspannmöglichkeiten heben sie sich aber von den herkömmlichen Werkbänken ab.

Wofür nutzt man eine Hobelbank mit Spannzangen?

Hobelbänke kommen vor allem in Tischlereien zum Einsatz. Hier stellen sie einen wesentlichen Bestandteil des sonstigen Werkstattausrüstungs-Zubehörs dar. Hauptsächlich nutzt man sie, wenn Werkstücke abzuhobeln sind. Hierbei entsteht eine hohe Belastung, der die stabile Arbeitsfläche aus Hartholz, die Hobelbänke auszeichnet, mit Leichtigkeit standhält. Die Spannzangen verhindern, dass sich das Werkstück während des Hobelvorgangs bewegen kann. Hierdurch erzielt man ein gleichmäßiges Ergebnis, das bei professionellen Arbeiten von entscheidender Bedeutung ist. Während der Arbeit minimieren die Spannzangen gleichzeitig die Verletzungsgefahr. Aus diesem Grund entscheiden sich Hobby-Tischler ebenso gern für Hobelbänke. Statt eine fertige Bank zu kaufen, setzen sie hierbei aber oftmals auf eigenhändig gebaute Varianten. Eine Vorderzange und eine Hinterzange lässt sich ebenfalls selber anfertigen. Die sinnvollere Alternative besteht darin, diese wichtigen Teile aus dem Sortiment der Werkstattausrüstung für Heimwerker bei eBay einzeln zu kaufen und sie anschließend in die in Eigenregie entstandene Hobelbank einzubauen.

Was gehört zusätzlich zu einer Hobelbank?

Neben den Spannzangen hat eine Hobelbank noch weitere wesentliche Bestandteile. Beispielsweise befestigt man die Vorderzange und die Hinterzange mit einer Spannbacke am Hauptkörper der Hobelbank. Hierbei handelt es sich um ein schmales Holzstück mit Löchern zur Befestigung der Holz- oder Stahlstäbe. Für das Festziehen der Zangen nutzt man einen Bank- oder Zangenschlüssel, der einem Rundholz ähnelt. Mit diesem Schlüssel lassen sich die Abstände der Zangen individuell verstellen, was gewährleistet, dass die Werkstücke perfekt eingespannt sind. Die Arbeitsfläche einer Hobelbank liegt auf einem stabilen Gestell auf, das in der Regel höhenverstellbar ist, um dem jeweiligen Tischler oder Heimwerker ein bequemes Arbeiten zu ermöglichen. Zusätzlich verfügen zahlreiche Varianten im hinteren Bereich über eine sogenannte Beilade, einen vertieften Bereich, in dem sich Werkzeuge und Materialstücke befinden. Bei einer außerordentlich komfortablen Werkbank fällt dieser Bereich noch geräumiger aus als bei durchschnittlichen Varianten. Darüber hinaus sind manche Modelle mit Schubladen zur Lagerung verschiedener Werkzeuge ausgestattet.