Temperaturdifferenzregler für den optimalen Energieverbrauch

Wer kennt das Problem im Winter nicht? An einem Tag ist es zu heiß und am nächsten zu kalt in den Räumen. Das liegt zum einen daran, dass Ihre Heizkörper nicht richtig eingestellt sind, und zum anderen, dass die Umwälzpumpen nicht mit den optimalen Wassertemperaturen arbeiten. Ein weiteres Problem in vielen privaten Haushalten ist zudem, dass die Warmwasserversorgung nicht perfekt ist. Das führt zu einer langen Wartezeit, bis das Wasser optimal temperiert ist. Gerade unter der Dusche kann das besonders nervenaufreibend sein. Das Aufheizen ist zusätzlich besonders kostenintensiv, wenn das Wasser vorher zu kalt ist. Um das zu vermeiden, sollten Sie auf einen praktischen Temperaturdifferenzregler zurückgreifen, der dafür sorgt, dass Ihr Haushalt konsequent mit warmem Wasser versorgt ist.

Wie funktioniert ein Temperaturdifferenzregler?

Die Regler übernehmen die Steuerung von Zentralheizungs- und Warmwasserpumpen. So schaltet sich die Zentralheizungspumpe an, wenn die Temperatur des Kessels einen bestimmten Wert erreicht, um die Heizkörper mit perfekt temperiertem Wasser zu versorgen, dessen Wassertemperatur von dem Nutzer festgelegt wird. Die Warmwasserpumpe funktioniert nach dem Prinzip der Temperaturunterschiede. Erreicht das Wasser im Kessel eine bestimmte Temperatur, die die des Wärmespeichers um den mit dem Temperaturdifferenzregler festgelegten Wert übersteigt, dann arbeitet die Warmwasserpumpe so lange, bis die eingestellte Temperatur des Speichers erreicht wird oder sich der des Kessels angleicht. Das optimiert die Arbeitsweise Ihres Heizsystems, was wiederum zu einem geringen Energieverbrauch und zu einer optimalen Wasserversorgung führt. Damit Sie sich sicher sein können, dass die von Ihnen eingestellten Werte korrekt sind, sollten Sie diese unbedingt mit den vom Hersteller angegebenen Werten vergleichen. Solche Geräte gibt es natürlich auch für Solaranlagen.

Wofür wird ein Temperaturdifferenzregler benötigt?

Ein Temperaturdifferenzregler ist gerade dann sehr nützlich, wenn Sie merken, dass das Aufheizen Ihrer Wohnung viel Zeit in Anspruch nimmt. Das hängt meist mit verschiedenen Dingen zusammen. Die Heiztechnik Ihrer Wohnung bildet eine geschlossene Einheit, die über das regelmäßige Erhitzen und Abkühlen von Wasser in einem Pump- und Kesselsystem funktioniert. Wenn die Wassertemperatur nicht stets optimal auf die ablaufenden Prozesse abgestimmt ist, dann kann es zu Verzögerungen kommen, die zu langen Wartezeiten in der Dusche führen können. Das Wasser muss schließlich einige Zeit laufen, bis es eine angenehme Temperatur hat. Das führt wiederum zu einem ungewollt hohen Wasser- und Energieverbrauch. Mit einem Regler muss es dazu nicht kommen. Dieser gleicht Unstimmigkeiten optimal aus, wodurch das Wasser in Ihrem Heizkessel stets die perfekte Temperatur hat. So können Sie sich sicher sein, dass Sie Ihre Heizkosten ein wenig besser kontrollieren können. Das gilt auch für Haushalte, die auf Bioenergie zurückgreifen.