Das antike Stehpult – der Helfer für Reden und Vorträge

Ob in der Politik, an der Universität oder im Verein – wo wichtige Reden gehalten werden, steht der Referent meist vor einem Pult. Wer das Gesagte besonders imposant untermalen möchte, greift am besten zu einem antiken Modell. Solche Geräte sind schließlich meist schön verziert und unterstützen ein seriöses und kompetentes Gesamtbild. Besonders alte Stücke finden Sie in der Kategorie "Stehpulte von vor 1945".

Was ist ein Stehpult?

Charakteristisch für ein Stehpult ist, dass es über eine schräge Auflagefläche verfügt. Das erleichtert den Zweck, den es erfüllt, deutlich. Schließlich dienen solche Tische zum Schreiben und Lesen. So kann der Vortragende nämlich während seiner Rede Wichtiges notieren. Auch ermöglicht die Auflagefläche es, dass er die Gliederung seiner Rede jederzeit und noch dazu besonders einfach betrachten kann. Übrigens gibt es das Pult schon seit vielen Jahrhunderten. Im Mittelalter wurde es hauptsächlich für religiöse Zwecke verwendet. Auf solchen Stehpulten thronte oft auch ein Adler, der an den Evangelisten Johannes erinnern sollte. Waren diese Modelle noch sehr einfach gefertigt, sind sie heute in der Höhe verstellbar und oft mit Aufhängungen ausgestattet, an denen ein Mikrofon festgemacht werden kann.

Wo wird ein Stehpult verwendet?

Gerade dort, wo längere Reden gehalten werden, wird meist ein Stehpult eingesetzt. Schließlich sind vor allem sie schwer auswendig zu lernen, weswegen der Referent auf Notizen angewiesen ist. Stehpulte findet man deswegen vor allem in universitären Vorlesungen. Zu finden sind sie darüber hinaus auch bei Meetings, in denen Angestellte über die Zukunft des Unternehmens informiert werden. Verwendet werden Stehpulte ebenfalls bei politischen Veranstaltungen. Beispielsweise hält man die Reden im Bundestag an einem Pult, das unter anderem in der Höhe verstellbar und sogar mit einem Timer ausgestattet ist.

Welche Arten von Stehpulten gibt es?

Stehpulte können aus vielen verschiedenen Materialien bestehen. Besonders beliebt ist Metall. Solche Modelle sind schließlich sehr lange haltbar und können selbst von Unachtsamkeiten wie verschüttetem Wasser oder leichten Zusammenstößen nur schwer beschädigt werden. Pulte aus Metall werden außerdem in diversen Bauformen angeboten. Das Material lässt sich überhaupt sehr einfach verarbeiten, weswegen die Modelle auch in ausgefallenen Varianten erhältlich sind. Wer dagegen kein modernes, sondern ein älteres Pult bevorzugt, ist mit antiken Geräten besser beraten. Sie werden meist aus Holz gefertigt und können in den Ausführungen vor 1945 beziehungsweise nach 1945 erstanden werden. Letztere sind größtenteils deutlich teurer. Allerdings wird der höhere Preis durchaus gerechtfertigt, da die Stücke eben teils vor dem 19. Jahrhundert angefertigt wurden und dadurch einen hohen Sammlerwert haben. Durch ihre antike Bauform machen sie zudem optisch viel her.