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Stachelhalsbänder für Hunde – Erziehungshilfsmittel in verschiedenen Ausführungen

Ein Stachelhalsband, auch bekannt als Krallenhalsband, findet traditionell in der Hundeerziehung Anwendung. In seiner klassischen Form besteht dieses Erziehungshalsband aus einer Metallkette, an deren Innenseite sich spitze oder abgerundete Stacheln aus Metall befinden. Zieht der Hund an der Leine und damit am Halsband, stechen die Metallstacheln in seinen Hals. Eine spezielle Form ist der Oberländer, ein Halsband aus Leder mit nach innen gerichteten Metallstacheln. Moderne Ausführungen sind auch hochwertige Metallgliederketten, die durch auswechselbare Glieder mit stumpfen und spitzen Stacheln sowie Elementen in unterschiedlicher Länge individuell zusammengestellt werden können.

Welchen Effekt haben Stachelhalsbänder für Hunde?

Wenn der Hund so stark an der Leine zieht, dass diese unter starke Spannung gerät, bohren sich die Stacheln in seine Haut ein. Dadurch empfindet der Hund Schmerz und soll so leichter zur Leinenführigkeit erzogen werden. Früher ging man in der Hundeerziehung davon aus, dass der Hund durch die Schmerzerfahrung schnell lernt, dass er nicht an der Leine ziehen darf. Verbunden mit den richtigen Kommandos soll ein Hund in kurzer Zeit lernen, sich korrekt zu verhalten und eng neben seinem Hundeführer zu laufen. Heute ist allgemein bekannt, dass Hunde auf Schmerzen mit Aggressionen reagieren können und dadurch unberechenbar werden. Das Stachelhalsband trägt daher hauptsächlich dazu bei, einen Hund scharf abzurichten.

Wann dürfen Stachelhalsbänder für Hunde verwendet werden?

In den Tierschutzgesetzen in Österreich und der Schweiz ist die Verwendung von Krallenhalsbändern für die Hundeerziehung grundsätzlich verboten. Lediglich Diensthunde in staatlichen Stellen dürfen mit einem Stachelhalsband geführt werden. Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet Trainings- und Erziehungsmaßnahmen für Hunde, die dem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Damit ist der Gebrauch eines Krallen- oder Würgehalsbandes nicht generell untersagt. Behörden können Stachelhalsbänder aber in Einzelfällen verbieten und einen Verstoß gegen ein solches Verbot mit hohen Geldbußen ahnden. Alternativen zur Verbesserung der Leinenführigkeit sind spezielle Hundeleinen & -halfter sowie Hundegeschirre, deren Druckpunkt nicht auf den Hals des Hundes gerichtet ist.

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