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Mit Rollstuhlrampen kleine Barrieren überwinden

Rollstuhlfahrer ärgern sich im Alltag zurecht immer wieder darüber: Der städtische Raum ist noch lange nicht barrierefrei. Kleine Stufen oder schon eine höhere Bordsteinkante können zum überwindbaren Hindernis werden und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist vielerorts nahezu unmöglich. Zumindest im näheren privaten Bereich können die gröbsten Barrieren mit Rollstuhlrampen umgangen werden. Hierbei handelt es sich um Auffahrschienen oder eine Platte, mit der sich ein nicht allzu steiler Höhenunterschied dem Rollstuhl fahrend erreichen lässt.

Welche Arten von Rollstuhlrampen gibt es?

Je nach Art der Anbringung oder Verwendung unterscheidet man verschiedene Typen von Rollstuhlrampen: Mobile, fest installierte und bei Bedarf aktivierbare. Zu den mobilen Modellen gehören Pkw-Anhänger-Auffahrrampen: Diese werden an ein Fahrzeug angelegt, sodass eine „Einfahrt“ in die Personenkabine möglich ist; beispielsweise bei einem Kleinbus. Die Rampen können dabei starr sein oder sich vermittels eines Gelenks bei Nichtgebrauch platzsparend einklappen oder falten lassen. Bei Fahrzeugen, die häufig von Rollstuhlfahrern verwendet werden – beispielsweise neueren Bustypen des ÖPNV oder Krankenfahrdiensten können solche Rampen auch fest mit dem Fahrzeug verbunden sein. In öffentlichen Bereichen oder viel frequentierten Wegen sind in neuerer Zeit barrierefreie Zugänge verpflichtend. An Gebäuden handelt es sich um bauliche Ergänzungen mit befestigtem Fahrweg oder separat fest installierte Fahrweg-Rampen. Dort, wo kein Platz für eine permanent angebrachte Rampe ist – zum Beispiel in einem schmalen Treppenhaus – sind einseitig an der Wand angebrachte Rampen ein Kompromiss: Bei Nichtgebrauch können sie seitlich hochgeklappt werden und die Treppenstufen zugänglich machen.

Gibt es Sicherheitsbestimmungen bei der Anbringung einer Rollstuhlrampe?

Besonders bei den Rampen, die zu den Pkw-Anhänger-Aufbauten & -Ladeflächen gehören, werden besondere Anforderungen an die Tragfähigkeit gestellt: Eine zu schwere Last, beispielsweise ein Elektrorollstuhl mit Fahrer, kann eine nicht geeignete Rampe zum Durchbiegen bringen und zu gefährlichen Situationen führen. Rollstuhlrampen müssen durch verschiedene europäische Normen geregelte Anforderungen erfüllen. Beispielsweise darf der Steigungsgrad für eine Rollstuhlrampe 6 % nicht übersteigen, die Mindestbreite beträgt 120 cm; Metallschienen müssen über einen Überfahrschutz verfügen.

Worauf muss ich achten?

Bei der Wahl einer Rollstuhlrampe müssen Sie zweierlei in Erwägung ziehen: Das Gewicht, dem die Rampe ausgesetzt ist und das bauliche Umfeld, in dem sie angebracht werden soll. Eine Rampe an einem Privatgebäude, über die ein Handrollstuhlfahrer zwei Stufen überwindet, ist anders belastet als eine Fahrzeug-Auffahrrampe für einen Elektrorollstuhlfahrer. Überbrückt die Rampe beispielsweise flache Treppenstufen, wird also von unter gestützt, ist eine andere Konstruktion nötig als bei einer frei aufliegenden Rollstuhlrampe. Achten Sie beim Erwerb einer Rollstuhlrampe auch auf ein rutschfestes Oberflächenprofil oder eine entsprechende Beschichtung und Prüfsiegel.

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