Nut Feder Bretter für vielfältigen Einsatz

Bei Nut und Federbrettern handelt es sich um Bretter, die sich direkt miteinander verbinden lassen und somit vielfältig einsetzbar sind. Eine Nut-und-Feder Verbindung besteht, wie der Name bereits vermuten lässt, aus einer Nut, wobei es sich um eine Einkerbung im Holz handelt, und aus einer Feder, dem passenden Gegenstück dazu. Das Wort Nut wird vor allem im technischen Bereich verwendet und bezeichnet eine meist längliche Vertiefung. Diese wird in Kombination mit der passenden Feder dazu genutzt, um Holzbretter ineinander zu stecken. Die längliche Form der Nut findet besonders bei ebenfalls länglichen und schmalen Objekten Anwendung, wozu Holzbretter selbstverständlich gehören.

Wie werden Nut und Feder Bretter gefertigt?

Damit Nut und Feder genau ineinanderpassen, muss bereits bei der Fertigung ein genaues Muster angewendet werden. Die Bauhölzer werden daher zumeist spanend, teils jedoch auch umformend behandelt. Die Verbindung kann entweder mit einer Fräse eingearbeitet werden, was wohl die häufigste Bearbeitungstechnik ist. Sie kann jedoch auch schleifend eingearbeitet werden oder mit einem Hobel oder Formstichmesser. Wichtig ist dabei, dass die Form genormt ist, sodass die Feder am Ende genau in die Nut passt. So wird sichergestellt, dass die Scherfestigkeit der Feder groß genug ist, um Querkräfte von einem Brett zum anderen zu übertragen. Es gibt zudem zwei verschiedene Möglichkeiten, eine Verbindung mit Nut und Feder zu schaffen. Entweder beide Bretter verfügen über eine Nut und die Feder ist ein Extrabauteil, das dazwischen geschoben wird. Oder aber die Bretter haben jeweils an einer Seite eine Feder und an der anderen eine Nut und können so ineinander geschoben werden. Diese zweite Variante ist aktuell die weitaus gängigere.

Wofür werden Nut und Feder Bretter genutzt?

Die Anwendungsmöglichkeiten für Bretter, die durch Nut und Feder verbunden werden, sind vielfältig. Wichtig ist hierbei zunächst jedoch auch das Holz, aus dem das Brett besteht. Es ist ratsam, auf Bretter aus Massivholz wie zum Beispiel aus Fichtenholz oder Kiefernholz zu setzen, da diese besonders stabil sind. Typische Einsatzgebiete für diese Bretter sind etwa Wand- & Deckenpaneele, aber auch Parkettfußböden werden mit dieser Methode zusammengehalten. Wichtig bei der Anwendung an Wand und Decke ist, dass die Bretter noch zusätzlich durch Leim oder Schrauben zusammengehalten werden, damit sie nicht runterfallen. Viele Heimwerker bauen sich außerdem komplette Regale und Schränke oder auch ganze Gartenhütten und Scheunen aus Holzbrettern. Auch für Sichtschutzzäune sind die miteinander verbindbaren Bretter besonders gut geeignet. Wichtig beim Bauen ist es dabei außerdem, auf die Länge der Bretter zu achten.