Antiker Nähkasten – attraktives Deko-Objekt mit hohem Gebrauchswert

In früheren Zeiten gehörte ein geräumiger Nähkasten zur Ausstattung jedes Haushalts. Darin fanden Flick- und Stopfmaterial aller Art Platz, schließlich war Ober- und Unterbekleidung damals wertvoll, sodass mehrmaliges Ausbessern eine Selbstverständlichkeit darstellte. Dies ist heute nicht mehr der Fall, dennoch erfreuen sich antike Kästen für Nähzubehör einer großen Beliebtheit. Sie besitzen eine liebenswerte, nostalgische Anmutung und sind in vielen Ausführungen erhältlich. Sie können einen antiken Nähkasten zum Beispiel auf dem Sims Ihres Kamins oder auf einem Side-Board platzieren. Dabei haben Sie die Wahl zwischen alten Modellen, die teilweise sogar aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammen, und fabrikneuen Exemplaren, die durch eine Shabby-Chic Behandlung ein antikes Finish erhalten.

Welche Faktoren bestimmen den Wert eines antiken Nähkastens?

Das Alter und der Erhaltungszustand erweisen sich als maßgebliche Eigenschaften, die über den Wert eines alten Nähkastens entscheiden. Dabei sind Modelle, die bereits vor 1945 gefertigt wurden, besonders kostbar. Dies gilt in besonderem Maß für Nähkasten, die nicht aus industrieller Serien- oder Massenproduktion stammen, sondern vielmehr in aufwendiger Schreinerarbeit hergestellt wurden. Als genauso wichtig für den Preis eines alten Nähkastens ist sein Zustand. Idealerweise sollte er als Sammelobjekt kaum oder noch besser gar nicht benutzt worden sein. Auch eine erhaltene Originalquittung kann den Wert eine antiken Nähkastens steigern.

Welche besonderen antiken Nähkasten sind erhältlich?

In Bauernhaushalten auf dem Lande waren meist sehr große, aber schlichte Modelle aus Weichhölzern, wie beispielsweise Fichte oder Kiefer, in Gebrauch. Dagegen besaßen vornehme adelige und großbürgerliche Damen einen Nähkasten, der eine echte Augenweide darstellte. Diese wurden aus edlen Hölzern, wie zum Beispiel Kirsche, Mahagoni oder Teak angefertigt. Kunstvolle Schnitzereien dienten als Blickfang. Sogar Varianten mit Intarsien-Arbeiten sind verfügbar. Vereinzelt entdecken Sie auch Nähkästen, deren Griffe mit Porzellan oder Elfenbein verkleidet sind. Da ein solcher antiker Nähkasten in Sammlerkreisen sehr gefragt ist, müssen Sie mit einem dementsprechenden Preis rechnen. Mit etwas Glück gewinnen die Nähkästen im Laufe der immer weiter an Wert.

Was ist noch wissenswert über einen antiken Nähkasten?

Früher, als noch viele Näh- und andere Handarbeiten angefertigt wurden, kam es auch auf eine übersichtliche Einteilung des Nähkastens an. Aus diesem Grund sind antike Modelle meist in mehrere Etagen gegliedert, die jeweils eine praktische Einteilung in Fächer aufweisen. So ließen sich Garnrollen, Scheren, Nadeln und weitere Utensilien ordentlich unterbringen. Schon früher waren exklusive Nähkästen gefragte Raumaccessoires. Dies traf insbesondere auf Varianten zu, die auf Beinen montiert waren und so wie ein kleiner Schrank aussahen. Mithilfe eines Griffs an der Oberseite ließen sie sich leicht anheben.