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Linearführungen – die Helfer für industrielle Anwendungen

Unter dem Begriff Linearführungen versteht man eine Geradführung. Sie wird mit Wälzkörpern oder Gleitlagern ausgerüstet und vom Industriezweig Lineartechnik hergestellt und in den Handel gebracht. Sie kommen bei einer Vielzahl an industriellen Anwendungen zum Einsatz, wie zum Beispiel bei Schienenfahrzeugen, in der Luftfahrtindustrie, in der Medizintechnik, im Logistikzweig, für Sonderfahrzeuge sowie für Industriemaschinen. Weitere Ausführungen sind die Linear-Lagerböcke und –Halterungen sowie Linear-Längenmessgeräte und Lineareinheiten.

Welche Arten der Linearführung werden unterschieden?

Die Lineartechnik bietet viele unterschiedliche Ausführungen der Linearführungen. Die am häufigsten benutzten in der Industrie sind die Linearführung mit der Rollenkette oder die vollkugelige Linearführung. Alle Verfahren unterscheiden sich in der Ausführung und werden auf verschiedene Art und Weise eingesetzt.

Bei der richtigen Auswahl einer Linearführung muss auf die Reibung, Maximalgeschwindigkeit, Tragzahl, die Führungsgenauigkeit und auf die Anordnung geachtet werden. Je nachdem, für was die Linearführung verwendet wird, benötigt man zum Beispiel mehr oder eben weniger Reibung. Die Maximalgeschwindigkeit sollte eher nicht überschritten werden, denn das kann zum Abriss des Schmierfilms führen.

Was sind die Besonderheiten unterschiedlicher Ausführungen?

Bei der Linearführung mit der Kugelkette werden dieselben überragenden Laufeigenschaften wie bei einem Rotationslager erreicht. Deswegen wird auch eine Trapezgewindespindel benötigt. Was diese Ausführung besonders auszeichnet, ist die hohe Lebensdauer. Zudem überzeugt die Kugelketten-Linearführung mit ihrer Eignung für hohe Geschwindigkeiten, den langfristigen Schmierzyklen sowie der Wartungsfreiheit.

Die Linearführungen mit Rollenketten hingegen halten die Kette in den Rollen und in einem konstanten Abstand zueinander. Die Rollenführung führt sie gleichmäßig ohne Rollenkippen durch den Rollenumlauf. Das Rollenkippen ist sonst typisch bei anderen Linearführungen. Für einen geringen Verschiebewiderstand sorgt der niedrige Reibfaktor der Rollen. Ebenso sorgt er für eine höchste Laufkultur.

Im Gegensatz dazu wird die vollkugelige Linearführung ebenfalls für eine Vielzahl an unterschiedlichen Anwendungen angeboten. Hierzu zählen z. B. die Miniaturführungen. Für große Werkzeugmaschinen, sowie Bogenführungen, Führungen mit Zahnstange und selbsttragenden Führungen wird die Ultraschwerlast-Linearführung verwendet - sie kommt daher nur in Spezialfällen zum Einsatz.

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