Inkubator – ein Brutkasten bietet optimale Bedingungen

Es handelt sich bei einem Inkubator um einen Brutkasten, der in der Fachsprache auch mit dem französischen Ausdruck "Cuveuse" bezeichnet wird. Es handelt sich um ein Gerät aus der Medizin, das durch künstliche Einflüsse auf die Brut und deren Wachstum mitsamt den dazu gehörenden Prozessen einwirken möchte. So erzeugt der Inkubator ein bestimmtes Mikroklima, das die Lufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit regelt. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Inkubatoren für den Transport, sodass Neugeborene zum Beispiel von einem Krankenhaus in das anderes transportiert werden, ohne dabei ein Risiko einzugehen. Heute ist die Entwicklung der Brutkästen als eine der fortschrittlichsten Neuerungen zu verstehen, um neugeborenen Babys und Frühgeborenen bessere Chancen beim Starten in das Leben mitzugeben.

Wer hat den Inkubator erfunden?

Den ersten Inkubator hat Dr. William Champion Deming erfunden und bereits 1888 herausgebracht. Edith Eleanor McLean lag zum ersten Mal mit einem Geburtsgewicht von gerade einmal 1106 g in diesem Gerät. Die Temperatur ist der in der Gebärmutter nachempfunden und schafft eine optimale Umgebung für die Neugeborenen. Nun gibt es diese Brutmaschinen nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Hierbei handelt es sich oftmals um einen Brutkasten, der für Eier verwendet wird, um sie ohne die Henne auszubrüten.

Wie setzt sich der Inkubator zusammen?

Zur Grundausstattung der speziellen Inkubatoren für zu Hause gehört nicht nur ein automatisches Wendesystem, sondern eine Temperatureinstellung, die sich individuell regeln lässt. Mithilfe eines Hygrometers bestimmen Sie die Luftfeuchtigkeit und erhalten über die LED-Anzeige die wichtigsten Informationen zur aktuellen Entwicklung, zur Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die Geräte stellen wiederum eine perfekte Luftzirkulation sicher. Zudem sollte der kleine und handliche Inkubator mindestens Platz für 50 Eier bieten, um die Möglichkeiten einer erfolgreichen Entwicklung zu erhöhen. Die Temperaturen liegen zwischen einem Grad Celsius und 38 °C bei einer Leistung von ca. 80 Watt. Die handelsüblichen Geräte sind mit einem EU-Stecker ausgestattet.

Welche Inkubatoren lassen sich unterscheiden?

Labor-Wärmeschränke & -Inkubatoren gehören zu den wichtigen Vorrichtungen, wenn es um die Aufzucht zuhause geht. Hier lassen sich zum Teil sehr kompakte und spezifische Geräte, aber auch einfache und günstige Inkubatoren für Hühnereier und Enteneier unterscheiden. In einer praktischen Zusammenstellung geht es mit der Bedienungsanleitung direkt in die Praxis. Die Laborschränke stehen in einem gebrauchten und funktionstüchtigen Zustand zur Verfügung. Hierbei gilt es, Expertenwissen aufzuweisen oder sich mit Fachleuten kurzzuschließen, um keine folgenreichen Fehler zu begehen. Schlussendlich gehören Züchter, Tierliebhaber und Fachleute zum erlesenen Kreis, der sich mit der Anschaffung eines Inkubators befasst.