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Hochdruckreiniger

Hochdruckreiniger: die wichtigsten Fragen und Antworten

Gegen Schmutz und Verunreinigungen auf Oberflächen gibt es ein Hilfsmittel: den Hochdruckreiniger. Entscheide nach Förderleistung und Druck, welches Modell für dich richtig ist.

Wie funktioniert ein Hochdruckreiniger?

Das Herzstück eines jeden Hochdruckreinigers ist der Motor. Der treibt eine Pumpe an, die dafür sorgt, dass das Wasser mit Hochdruck aus den Pistolen geschossen wird. Bevor es dazu kommt, gelangt aber erst einmal Wasser über einen Gartenschlauch ins Innere des Hochdruckreinigers. Meistens umschließt es dabei den Motor. Das bringt dem Motor die nötige Kühlung, die ihm erlaubt, viel Leistung für eine lange Zeit zu erbringen. Ein Nebeneffekt: Das Wasser dämmt auch den Schall, der von dem Motor ausgeht. Der gekühlte Motor bringt dann meistens einen Schwingteller zum Schwingen. Auf diesem Teller sitzen Kolben, die ständig Wasser einsaugen und wieder auspressen. Beim Auspressen gelangt es zur Spritzpistole. Einige Geräte mischen in diesem Schritt auch noch Reinigungsmittel zum Wasser hinzu. Das füllst du bei Bedarf separat ein.

Wofür brauche ich einen Hochdruckeiniger?

Ein Hochdruckeiniger kommt immer dann zum Einsatz, wenn manuelles Schrubben zu anstrengend erscheint. Viele Verunreinigungen löst er ganz ohne Hilfe von Chemie. Körperkraft ist hier kaum gefragt. Ziele mit der Hochdruckpistole auf den Fleck und drücke auf den Abzug. So beseitigst du zum Beispiel Grünbelag von deinen Gartenmöbeln. Moos oder Algen schießt du gezielt von Gehwegplatten und die Kunststoffdächer deines Wintergartens, deine Felgen oder dein Fahrrad bekommst du damit ebenfalls schnell sauber. Die Anleitung gibt jeweils Auskunft, für welche Flächen sich das Gerät eignet.

Wie viel bar sollte mein Hochdruckreiniger haben?

Das kommt ganz darauf, was du damit vorhast. Geräte mit bis zu 110 bar sind ideal für die zuvor genannten privaten Zwecke. So viel Druck bauen sogar einige der Akku-Hochdruckreiniger auf, die es auf dem Markt gibt. Wenn du aber größere Flächen reinigen möchtest wie beispielsweise ganze Hausfassaden, dann sollte ein Profigerät her. Das hat dann bis zu 160 bar und darüber hinaus auch eine viel höhere Fördermenge. Das ist übrigens das zweite Merkmal, auf das du beim Kauf achten musst. Hochdruckreiniger für den Privatgebrauch transportieren rund 350 Liter Wasser in der Stunde. Die Profireiniger schaffen es, 500 Liter pro Stunde zu bewegen.

Welche Hochdruckreiniger im Test haben gut abgeschnitten?

Die Stiftung Warentest hat sich 2020 13 Hochdruckreiniger von verschiedenen Marken angeschaut. Testsieger wurde ein KÄRCHER-Hochdruckreiniger. Er bekam die Note zwei. Jedoch sollte auch erwähnt sein, dass eines der beiden Geräte, die mit mangelhaft benotet wurden, ebenfalls von KÄRCHER stammte. Daneben gibt es zahlreiche weitere Hersteller von Hochdruckreinigern.