Fake Fur: Die tierfreundliche Alternative zu echtem Pelz

Fake Fur macht echte Pelze überflüssig. Fake Fur, auch Faux-Pelz genannt, bedeutet künstlicher Pelz. Diese moderne Alternative ist bei Fashionistas und bewussten Konsumenten beliebter als echte Tierfelle. Auf den Laufstegen in Paris, Mailand und New York sehen Sie seit vielen Jahren, wie sich Fake Fur entwickelt hat. Die ersten Kunstpelze entstanden bereits in den 50er-Jahren. Doch in den Anfangsjahren überzeugten die Fake Fur-Produkte noch nicht. Sie sahen zu künstlich aus, auf eine billige Art und Weise. Mittlerweile haben sich Technik und Methoden für die Herstellung von Fake Fur stark gewandelt. Sogar Kürschner haben mittlerweile Probleme, Pelz und Fake Fur zu unterscheiden. Neben Jacken und Mänteln für Damen aus Faux-Pelz erhalten Sie bei eBay auch Schals und Tücher aus Faux-Pelz für Damen sowie Damenwesten aus Daunen.

Wie entsteht Fake Fur heute?

Die Herstellung von Fake Fur entsteht in vielen Arbeitsschritten. Das erklärt, warum hochwertiger Faux-Pelz seinen Preis hat. Das Ausgangsmaterial für Faux-Pelz sind Fasern aus Polyester, Polyacryl oder Baumwolle. Diese Fasern webt man in ein Grundgewebe ein. Damit sie wirklich sicher haften, verklebt man sie zusätzlich. Arbeitsaufwendig ist auch das Färben von Faux-Pelz. Es erfordert meist verschiedene Farbbäder, da Pelzhaare meist keinen einheitlichen Ton aufweisen. Wie beim natürlichen Vorbild, so sind die Haare von Fake Fur häufig an den Wurzeln heller und an den Spitzen dunkler. Zwei bis drei verschiedene Töne sind üblich, um Faux-Pelz echt erscheinen zu lassen. Falls Sie nachprüfen wollen, ob das Material echter Pelz oder tierfreundliche Nachahmung ist, brauchen Sie Feuer. Nehmen Sie ein paar Fasern und halten Sie sie an eine Flamme. Echter Pelz riecht wie verbrannte Haare nach Horn. Kunstfasern schmelzen wie Plastik zu einem Klumpen.

Welche Vorteile bieten Produkte aus Fake Fur?

Kleidung aus Fake Fur ist wunderbar vielseitig. Faux-Pelz begeistert Designer, weil sie mit Farben und Formen spielen können – ohne Tausende von Euro für echten Pelz aufs Spiel zu setzen. Stella McCartney war eine der ersten Designerinnen, die Modelle aus Faux-Pelz auf den Laufsteg der Haute Couture schickte. Wenn Sie ein Stück aus Pelzimitat kaufen, wissen Sie, dass kein Tier sein Leben für Ihre Kleidung opfern musste. Außerdem hat Fake Fur ganz handfeste Vorteile. Er wärmt wie das natürliche Vorbild, lässt sich aber meist in der Waschmaschine reinigen. Während Sie bei echten Pelzen ein Vermögen für die chemische (und dabei die Umwelt belastende) Reinigung ausgeben, stecken Sie Faux-Pelz in einen Kissenüberzug und waschen ihn im Schonwaschgang mit einem Wollwaschmittel. Anschließend hilft vorsichtiges Bearbeiten mit einer Haarbürste, die Fasern wieder aufzufrischen.