Emile Galle: Gläser und Vasen für frisches Flair

Emile Galle hat französische Keramik in ein neues Gewand gehüllt und den Jugendstil geprägt. Die einzigartigen Keramikwaren des begabten Glaskünstlers, Schriftstellers, Möbeldesigners und chemiebewanderten Botanikers begeistern internationale Sammler und Kunstliebhaber bis zur Gegenwart. Viele Einzelstücke Galles erreichen auf dem Markt vierstellige Preise. Ihr Budget ist begrenzt? Unter den Galle Keramiken finden Sie Gläser für jeden Geldbeutel. Sie müssen kein Sammler oder Kunstspezialist sein, um aus Galle Gläsern zu trinken und Blumen in Galle Vasen zu stellen. Die florale Keramikware des vielseitigen Glaskünstlers verbreitet in Innenräumen frisches Flair und ist in Kombination mit Blumen oder besonderen Tropfen ein außergewöhnliches Geschenk zum Hochzeits- oder Muttertag.

Welche Techniken prägen die Glaskunst von Emile Galle?

Lichtblaue Transparentgläser aus China inspirierten Galle bei der Herstellung erster Renaissance-Formen zu transparenzorientierten Techniken. In einer Kunstpause widmete er sich später Wissenschaftsexperimenten zur Entwicklung neuer Veredelungstechniken. Die „imitations de pierres dures“ im Sinne farbenfroher Emailbemalung auf Transparentgläsern mit rosenquarzähnlichen Aufschmelzauflagen wichen nach der Pause der "l’art pour l’art“ im „style d’après la nature“. In dieser Zeit imitierte Galle mit Farbgläsern Edelsteinglas wie Bernstein und Alabaster. Der Ferne Osten ersetzte die chinesischen Anfangseinflüsse und als Formvorbild diente die Natur.

Diese Entwicklungen bereiteten die „verres parlants“ im Sinne von Glasware mit Inschrift den Weg. Dasselbe gilt für die dickwandigen „soliflores“ mit Schnitt-Dekoren und die „verres sculptés“, die dank Teilüberfängen und modellierend nachgeschnittenen Freiapplikationen hochplastische Gebilde darstellen.

Bis heute erwarten Sie auf Galles Jugendstil-Glasware besondere Kunsttechniken wie die schichtende Emailtechnik und die aufwendige Überfangtechnik. Letztere lässt Klarglas in flüssigem Farbglas baden, das bei der Motivbildung in Mustern abgetragen wird. Bis zu vier Teilüberfänge liegen auf den Kunstgläsern. Ein Patent erwirkte Galle auf die Marqueterie-Technik zur Einschmelzung vorgeformter Motive. Dasselbe gilt für den Materlier-Schnitt zur Glasveredelung per Relief und die Patinage-Technik zur Fremdkörperanreicherung in der Glaskörpermasse.

Welche Galle Glasware eignet sich für wen?

Beim Kauf von Galles Glasschöpfungen entscheiden Sie zwischen Gläsern der Reihen „grand genre“, "demi riche" und "etudes". Der Kaufanlass bestimmt Ihre Wahl. In der ersten Kategorie finden Sie Galle Sammlergläser. Diese individuellen Einzelstücke mit metallischen Elementen liegen im höheren Preissegment. Wer kein Kunstkenner oder Sammler ist, kauft Atelierstücke in Form der „demi riche“, die dank kleiner Auflage zu geringerem Preis attraktiv sind. Mit "etudes“ aus preiswerter Serienproduktion erfüllen Sie sich oder Ihren Liebsten trotz minimalen Budgets den Traum von Galle Kunstgläsern. Die Signatur des Künstlers ziert in Form von Gravuren, Diamantrissen oder Tief- und Reliefätzungen alle Keramikwaren auf dem Hause Galle und ermöglicht Ihnen bei kostspieligeren Einzelstücken Rückschlüsse auf die Echtheit.