Der Drehzahlmesser 2 Takt sorgt für den richtigen Takt

Drehzahlenmesser kennt eigentlich jeder vom Auto. Dabei sind die kleinen Helfer in sehr vielen Fahrzeugen zu finden. In Geräten, die einen Zweitaktmotor haben, sind Drehzahlmesser hingegen kaum eingebaut. Sie sind dafür aber genau auf das jeweilige Fahrzeug, in dem sie verbaut sind, ausgelegt. Bei einem Zweitaktmotor handelt es sich um einen Hubkolbenmotor. Er erzielt seine mechanische Leistung aus der Verbrennung von Kraftstoff. Dabei ergeben zwei Takte einen Kreisprozessumlauf beziehungsweise eine Kurbelwellenumdrehung um 360 Grad. Dabei kann der Zweitaktmotor nach dem Otto- oder nach dem Diesel-Kreisprozess arbeiten, genau wie der Viertaktmotor auch. Mit dem Begriff Zweitakter wird umgangssprachlich ein einfacher, kostengünstiger und leichter, ventilloser Ottomotor mit Gemischschmierung und Zündkerze bezeichnet. Oft macht sich ein Zweitaktmotor durch sein Geräusch, und zwar sein typisches Knattergeräusch bemerkbar. Zudem ist durch die Mischung aus Benzin und Öl der Geruch unverkennbar. An manchen Tankstellen wird noch die fertige Zweitaktmischung angeboten.

Wo sind Zweitaktmotoren zu finden?

Zweitaktmotoren kommen oft zum Einsatz. Sie sind in Motorrädern, Mopeds, Motorrollern und den meisten Karts verbaut. Bei den PKWs kamen sie im DKW, Aero, Saab, IFA im Trabant und Wartburg, Lloyd, Suzuki, Mitsubishi und Rollermobilen zum Einsatz. Große Zweitakt-Dieselmotoren finden nach wie vor Verwendung in Diesellokomotiven, Lastkraftwagen, Booten und Schiffen. Durch ihren hohen Wirkungsgrad zählen die Zweitakt-Großdieselmotoren als Antrieb für Schiffe oder Generatoren zu den wirtschaftlichsten Wärmekraftmaschinen. Heute ist der Zweitakter noch sehr häufig in Außenbordmotoren, Kettensägen und anderen tragbaren Geräten wie Motorsensen, Rasentrimmern oder Laubsaugern und Laubbläsern zu finden. Er kommt eigentlich immer bei Geräten zum Einsatz, die leicht sein sollen und darüber hinaus eine lageunabhängige Motorschmierung benötigen. Mit dem Drehzahlenmesser bleiben die Fahrzeuge also alle im grünen Bereich.

Warum brauchen die Geräte einen Drehzahlmesser?

Der Drehzahlmesser, der auch Tourenzähler genannt wird, misst die Drehzahl einer Welle und zeigt sie an. Er kann mechanisch oder elektrisch sein, ist eingebaut oder ein Handgerät. Besonders bei Fahrzeugen aller Art sollte der Drehzahlenmesser beachtet werden. Die jeweilige Höchstdrehzahl für das entsprechende Fahrzeug ist der Betriebsanleitung zu entnehmen. Wichtig ist es, die Höchstdrehzahl nicht über längere Zeit hinweg zu überschreiten, da die Möglichkeit besteht, dass das zu einem ernsthaften Schaden am Motor führt. Bei den Fahrzeugen ist es relativ leicht, den Drehzahlmesser im Auge zu behalten. Die Werte des Drehzahlmessers sind wichtig für die Beschleunigung, beim Überholen oder bei Steigungen. Dreht der Motor zu niedrig, ist die nötige Leistung nicht gegeben. Sinkt er bis in den Leerlaufbereich, stirbt der Motor in der Konsequenz sogar ab.