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Computer-Festplatten: HDD, SSD und NAS für den gewerblichen oder privaten Gebrauch

Festplatten als Datenspeicherzentrale sind essenzielle Bestandteile in einem Computer oder Laptop. Auf der Festplatte befindet sich das Betriebssystem, das gebooted wird. Ebenso sind sämtliche Inhalte des Computers darauf gespeichert, also Programme, Anwendungen, Profile sowie Nutzdaten. Ein PC kann über mehrere Festplatten verfügen, die zu unterschiedlichen Zwecken eingebaut sind. So macht es beispielsweise Sinn, das Bootdevice - also die Festplatte, auf der das Betriebssystem liegt - auf eine kleine, schnelle SSD zu legen, während eine deutlich langsamere, doch größere HDD für Programme und Daten zuständig ist. Für besonders große Datensammlungen eignet sich ein NAS.

Wo liegen die Unterschiede zwischen HDD, SSD und NAS?

Die modernen, schnellen SSDs (Solid State Discs) und die langsameren HDDs (Hard Disc Drive) werden im PC entweder intern oder extern verbaut. SSDs sind komplett elektronisch, schnell und sehr robust, weisen jedoch meist nur kleinere Kapazitäten auf und sind im Vergleich zu HDDs teurer. Die HDDs sind mechanisch mit einem Schreib-/Lesekopf betrieben, kosten aber pro Gigabyte deutlich weniger. Eine Sonderform nehmen NAS, also Network Attached Storages, ein: Diese stellen einen Zusammenschluss aus HDDs, oder seltener SSDs, dar, die nicht direkt am oder im Rechner verbaut werden, sondern über das Netzwerk, also entweder WiFi oder LAN-Kabel, angesteuert und angeschlossen werden. Klassischerweise empfehlen Experten die Benutzung eines NAS für große Datenmengen im heimischen Netzwerk oder für kleinere Unternehmen, wenn sie Daten teilen wollen.

Wie werden die drei Computer-Festplattentypen angeschlossen?

SSDs und HDDs gibt es sowohl als externe wie auch als interne Computer-Festplatten. Im Fall eines internen Anschlusses werden sie via Adapter oder S-ATA-Kabel an den S-ATA-Anschluss des Mainboards angeschlossen. Wird die Platte extern betrieben, dann wird sie entweder über USB oder über externes S-ATA, abgekürzt eSATA, angeschlossen. NAS-Systeme werden auch Heimnetzwerkspeicher genannt und können entweder an einem Rechner über USB oder für das gesamte Netzwerk via WLAN oder über Netzwerkkabel verfügbar gemacht werden.

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