Chevrolet Orlando

Der Chevrolet Orlando: Kompaktvan mit viel Platz

Viele Menschen sind von amerikanischen Autos fasziniert. Oft werden in den USA komplett andere Modelle angeboten als in Deutschland. Meist sind die amerikanischen Fahrzeuge größer als in Deutschland. Der Orlando ist ein Fahrzeug der Marke Chevrolet aus dem Hause General Motors, den es auch auf dem deutschen Markt gibt. Er wurde im Jahr 2008 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und gilt als Nachfolger des Chevrolet Rezzo. Mit dem Namen wird auf den Ort im US-Bundesstaat Florida Bezug genommen. Der Orlando ging im Oktober 2010 in die Serienproduktion. In Deutschland startete der Verkauf im März 2011. Wählen konnten Kunden zwischen zwei Benzinmotoren und einem Dieselmotor. Der geräumige Van ist kompakt und bietet dennoch Platz für sieben Personen. Dabei können die hinteren Sitze einzeln aufgeklappt und die mittlere Sitzreihe für den leichteren Einstieg nach hinten geklappt werden. Werden alle sieben Sitze genutzt, bleibt im Kofferraum allerdings nicht mehr viel Platz. Die Rückenlehnen von den beiden hinteren Sitzen gehen fast bis zur Heckklappe. Der Orlando konnte durch viel Zubehör genau an die eigenen Wünsche angepasst werden.

Welche Ausstattung gibt es?

Von dem Autohersteller wurden drei Ausstattungslinien angeboten. Der Wagen hatte eine gute Serienausstattung, in den verschiedenen Linien waren aber noch einige zusätzliche Features enthalten. In der Variante LS waren eine elektronische Stabilitätskontrolle, Klimaanlage, sechs Airbags und elektrisch einstellbare Spiegel verfügbar. Die Variante LT bot darüber hinaus eine automatische Klimaanlage, Parksensoren, 16 Zoll Alufelgen und eine Lenkrad-Radiobedienung. Die beste Ausstattung hatte die Variante LTZ mit 17 Zoll Alufelgen, einem Lichtsensor und einem Regensensor, Tempomat und einem Rückspiegel, der automatisch abblendet. Natürlich hat die Ausstattungslinie Auswirkungen auf den Preis.

Warum ist der Wagen so schwer zu bekommen?

Die Marke Chevrolet hat in Deutschland ihren Neuwagenverkauf eingestellt, was viele überzeugte Chevroletfahrer sehr bedauern. Es ist daher nicht ganz einfach, noch einen Orlando zu bekommen. Es besteht natürlich die Möglichkeit ein gebrauchtes Fahrzeug von Privat zu erwerben. Wer einen Orlando fährt, muss aber keine Angst haben, dass sein Auto nicht mehr gewartet oder repariert wird. Den Service bietet die Marke nach wie vor in Deutschland an. Verschiedene Ersatzteile gibt es ebenfalls immer noch zu kaufen. Es steht dazu noch einiges an Zubehör zur Auswahl. Das sind Fußmatten, Hundegitter und vieles mehr, wodurch sich das eigene Fahrzeug individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich an den GM-Partner Opel in Deutschland zu wenden, der dabei helfen kann, den gewünschten Wagen zu beschaffen.