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Briefmarken aus Altdeutschland - spannendes Sammelgebiet

Für Sammler sind Briefmarken aus Altdeutschland ein abwechslungsreiches Gebiet, denn bis zur Gründung des Deutschen Reiches 1871 gaben unzählige Kleinstaaten ihre eigenen Briefmarken heraus. Darunter befinden sich so große und bekannte Staaten wie das Königreich Preußen und das Königreich Bayern, aber auch spannende Kleinststaaten und Postbezirke. Dazu zählen zum Beispiel die Briefmarken aus Bergedorf, einer norddeutschen Kleinstadt, die bis 1867 zu Hamburg und Lübeck gehörte und von 1861 bis 1867 eigene Briefmarken herausgab. Eine weitere Kuriosität sind Briefmarken aus Helgoland. Die Hochseeinsel war bis 1890 eine Kolonie Großbritanniens, ehe sie Teil des Deutschen Reichs wurde. Von 1867 bis 1890 gab sie eigene Shilling und Farthing-Briefmarken heraus, die heute für Sammler altdeutscher Briefmarken von Interesse sind.

Welche Briefmarken aus Altdeutschland kann man sammeln?

Als Briefmarken aus Altdeutschland werden die individuellen Briefmarken der deutschsprachigen Staaten bis zur Reichsgründung 1871 bezeichnet. Bayern und Baden-Württemberg gaben sogar noch bis 1920 eigene Briefmarken heraus. Besonderheiten sind u. a. die Briefmarken des norddeutschen Bundes, der von 1866 bis 1871 bestand und unter dem Namen norddeutscher Postbezirk 26 Briefmarken herausgab. Zum norddeutschen Postbezirk gehören weiterhin die Briefmarken aus den von 1870-1971 besetzten französischen Gebieten Elsass-Lothringen. Die Fürsten von Thurn und Taxis, die bis 1806 ein Monopol auf die Postzustellung hatten, gaben zwischen 1852 und 1867 ebenfalls eigene Briefmarken heraus. Diese waren in den kleinen Staaten gültig, in denen Thurn und Taxis für die Postzustellung zuständig war.

Welche Briefmarken aus Altdeutschland sind besonders wertvoll?

Zu den begehrtesten Briefmarken aus Altdeutschland zählt der Schwarze Einser aus Bayern. Am 1. November 1849 mit einem Wert von einem Kreuzer aufgelegt, war es die erste deutsche Briefmarke überhaupt. Im Vergleich zum 9 Kreuzer blaugrün aus Baden ist sie mit ca. 500 Euro Wert jedoch ein Schnäppchen. Die 9-Kreuzer-Briefmarke wurde in falschen Farben gedruckt und heute sind nur drei gestempelte Exemplare bekannt. Eine dieser Marken wurde 1985 für damals 2,3 Millionen DM versteigert.

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