Action Cam – die Kamera für Aufnahmen unter extremen Bedingungen

Sie ist kompakt, robust und sehr vielseitig: Die Action Cam ist ein wahrer Allrounder, die sich perfekt für den Einsatz im Urlaub eignet. Einerseits beansprucht sie nur wenig Platz im Reisegepäck und andererseits ist sie robuster als das Smartphone. Zudem lässt sie sich gerade auch in Extremsituationen einsetzen: Mit einer Action Cam können Skifahrer die rasante Abfahrt filmen, und Bergsteiger dokumentieren ihren Weg zum Gipfel. Aber auch Rad- oder Motorradtouren lassen sich mit dieser Kamera spielend einfach filmen. Doch was genau zeichnet eigentlich eine Action Cam aus? Worauf ist beim Kauf zu achten? Und wie viel Geld muss man investieren? Das und mehr erfahren Sie in diesem Ratgeber. 

Was macht eine Kamera zu einer Action Cam? 

Eine Action Cam ist, wie der Name bereits andeutet, eine Kamera, die sich hervorragend für Sportler und andere aktive Menschen eignet. Sie ist nämlich darauf ausgerichtet, auch unter extremen Bedingungen gute Bilder und Filme zu liefern. Vor allem lassen sich mit ihr auch bewegte und rasante Aufnahmen anfertigen. Auf den ersten Blick sehen diese Kameras vergleichsweise unspektakulär aus. Sie sind eben klein und auch im Design eher unauffällig. Die geringe Größe und das geringe Gewicht sorgen allerdings dafür, dass Sie die Kamera einfach an der Kleidung oder dem Sportgerät befestigen können, sodass Sie die Hände frei haben. Trotz der geringen Größe ist die Action Cam im Inneren mit reichlich Technik ausgestattet. Das führt dazu, dass Sie auch große Bildausschnitte einfangen können. Zudem machen diese Kameras auch in Bewegung noch scharfe Bilder. Und schließlich gibt es für Action Cams umfangreiches Zubehör, um diese Kameras für die unterschiedlichen Sportarten nutzbar zu machen. Hierzu zählen vor allem die Befestigungsvorrichtungen. 

Worauf sollte man bei der Auswahl einer Action Cam achten? 

Das Angebot an Action Cams auf dem Markt ist groß. Sie haben die Wahl zwischen Modellen von bekannten Kameraherstellern wie Ricoh, Rollei oder Sony, aber auch von Spezialanbietern wie GoPro. Unabhängig davon, für welchen Hersteller Sie sich entscheiden, gibt es einige Funktionen, die Ihre Kamera mitbringen sollte:  

  • Ausreichende Auflösung: Die Höhe der Auflösung hat unmittelbaren Einfluss darauf, wie viele Details auf den Bildern oder Filmen zu erkennen sind. Für Fotos hat sich die Definition der Auflösung in Megapixeln (MP) durchgesetzt. Bei Videos wird die Auflösung in Pixeln (P) angegeben, wobei sich die Angabe meist auf die Anzahl der vertikalen Bildpunkte bezieht.
  • Bildrate: Diese gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde bei einem Film angefertigt werden. Die Bildrate wird auch als Framerate bezeichnet. Daher wird hier auch die Abkürzung „fps“ verwendet. Eine Action Cam sollte eine Bildrate von mindestens 24 fps (Bilder pro Sekunde) besitzen.
  • Maße und Gewichte: Action Cams sollten möglichst leicht und klein sein, denn sie liegen nicht in der Hand, wie das bei anderen Kameras der Fall ist.
  • Akkukapazität: Hier gilt: je höher, desto besser. Denn niemand möchte auf einer Bergtour oder rasanten Radfahrt den Akku wechseln müssen.

Welche Einsatzgebiete gibt es für eine Action Cam? 

Eine Action Cam ist, wie bereits festgestellt, ein echter Allrounder: Einerseits eignet sich die Kamera, um im Urlaub ganz normale Aufnahmen anzufertigen. Der Vorteil gegenüber dem Smartphone besteht in ihrer Robustheit. Außerdem eignet sie sich als Reisekamera, weil sie so kompakt ist. Ihre eigentlichen Anwendungsgebiete sind überall dort zu finden, wo Filmaufnahmen unter Extrembedingungen gemacht werden sollen. Hierzu zählen vor allem:  

  • Skisport oder Snowboarding: Die Kamera lässt sich an der Kleidung oder dem Helm befestigen. So lassen sich mit der Action Cam coole Filme drehen.
  • Motorrad- oder Fahrradtouren: Die Kamera kann hierfür am Lenker oder am Helm befestigt werden.
  • Tauchen: Ist die Action Cam mit einem Unterwassergehäuse geschützt, lassen sich einzigartige Aufnahmen der Unterwasserwelt anfertigen.
  • Naturaufnahmen: Dank der Timelapse-Funktion, die viele Action Cams aufweisen, können Sonnenaufgänge oder Pflanzenwachstum im Zeitraffer angezeigt werden.
  • Einsatz als „Dashcam“: Hierfür wird die Action Cam am Armaturenbrett des Autos befestigt, um Unfälle dokumentieren zu können.

Wie viel kostet eine Action Cam? 

Die Preisspanne für eine Action Cam reicht vom niedrigen zweistelligen Betrag bis zu einem mittleren bis hohen dreistelligen Betrag. Für welche Kamera Sie sich entscheiden, hängt vom Einsatzgebiet sowie vom persönlichen Budget ab:  

  • Low-Budget-Bereich: Diese Kameras, die maximal 100 Euro kosten sollten, eignen sich für Aufnahmen am Strand sowie für Unterwasseraufnahmen in geringer Tiefe.
  • Medium-Budget-Bereich: Kameras in diesem Segment kosten deutlich mehr als 100 Euro, sind dafür aber meist auch mit einer hohen Bildrate und Extras wie einem GPS-Sender ausgestattet. Diese Kameras eignen sich für den Einsatz im Outdoorbereich sowie im Gelände.
  • Hochpreis-Segment: Diese Action Cams sind echte Allrounder, die ganz unterschiedliche Herausforderungen meistern können – von Unterwasseraufnahmen in großer Tiefe (dank Unterwassergehäuse) bis zu rasanten Aufnahmen im Gelände.

Tipp: Wenn Sie sich als Einsteiger für eine hochpreisige Action-Cam-Ausrüstung interessieren, kann es durchaus sinnvoll sein, die Action Cam gebraucht zu kaufen. Oftmals finden Sie Komplettangebote, die neben der Kamera auch reichlich Zubehör wie Befestigungen und Unterwassergehäuse umfassen. 

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