ABB ESB 24-40 – Installationsschützen für Fachmänner

Hausbesitzer machen oft vieles selbst und reparieren viele Dinge. Allerdings gibt es einige Maßnahmen im Haus, die sollten nur von Fachleuten ausgeführt werden. Wer sein Haus komplett selbst baut, vom ersten Stein an, kommt vielleicht in die Verlegenheit, einen Installationsschützen einbauen zu müssen. Allerdings sollte der künftige Hausbesitzer davon doch eher die Finger lassen, wenn er sich nicht wirklich auskennt oder die entsprechende Ausbildung dazu hat.

Bei dem ABB ESB 24-40 handelt es sich um einen solchen Installationsschützen, mit dem Automatisierungsvorgänge in der Gebäudeinstallation realisiert werden können. Besonders werden sie eingesetzt, um Beleuchtungsanlagen, Heizungen, Belüftungen, Pumpen, Wärmepumpen und sonstige Antriebe der Gebäudeautomatisierung zu schalten und steuern. Dabei ist ihr Magnetantrieb brummfrei, sie können geräuscharm geschaltet werden und haben eine Schaltstellungsanzeige. Sie lassen sich gut einbauen. Allerdings sollten das wirklich ausschließlich Fachmänner übernehmen. Arbeiten am Strom sind nicht ungefährlich und die wenigsten Menschen mit Hausgebrauchwissen können Arbeiten an automatischen Gebäudeinstallationen selbst übernehmen. Daher sollte auch keiner auf die Idee kommen, das einfach mal auszuprobieren, um eventuell Geld zu sparen. Im Zweifel kann es am Ende richtig teuer werden, wenn etwas falsch verbaut und dann doch von den Fachleuten gerichtet werden muss.

Welche Typen gibt es?

Es gibt die Typen ESB 24, 40 und 63. Ihr Antrieb ist ein Gleichstrom-Magnet, wodurch sie brummfrei funktionieren. Gegenüber dem Einschaltgeräusch von einem Wechselstrommagneten sind die Gleichstrom-Magneten kaum hörbar. Durch eine integrierte Diodenbrücke können sie an Wechselspannung angeschlossen werden. Die Spule ist durch den eingebauten Varistor vor Blitzferneinschlägen und Überspannungen bis 5 kV geschützt. Störspannungsspitzen des Magnetsystems werden darüber hinaus ebenfalls begrenzt. Der Schütze kann mit speicherprogrammierbaren Steuerungen kombiniert werden. Eine Spulenbeschaltung ist nicht nötig und das Magnetsystem ist funkentstört.

Was machen die Schützen?

Von Überspannungsspitzen darf einmalig ein Strom von max. 200 A bzw. eine Energie von max. 4 J oder 106 x ein Strom von max. 5 A bzw. eine Energie von max. 0,05 J bei Normalwelle (8/20 μs) bewirkt werden. Alle Schaltglieder der Schützen können nicht nur als Hauptschaltglieder, sondern auch als Hilfsschaltglieder verwendet werden. Schließer- und Öffner-Kontakte können überlappen, weil die Kontakte nicht zwangsgeführt sind. Bei den Typen ESB 24, 40 und 63 kann zudem ein zweipoliger Hilfsschalter Typ EH 04 mit einer 1/2 Modulbreite angebaut werden. Mit dem Hilfsschalter sind Steuersignale zu schalten. In der Regel können 20, 24 und 40 A-Geräte als EN-Geräte geliefert werden, die mit einem integrierten, manuell zu betätigenden Schaltschieber ausgestattet sind. In der Ausführung ist beispielsweise der Test vom Lastkreis bei fehlendem Ansteuersignal erlaubt.