ungeeignet

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„Counter Strike: Source" ist der technisch neu aufpolierte Nachfolger des bekannten Ego-Shooters "Counter Strike". Das Spielprinzip von „Counter Strike: Source" orientiert sich dicht an dem bekannten Geländespiel „Räuber und Gendarme". Dieser Vergleich bezieht sich allerdings nur auf eine ausschließlich regelbezogene Verwandtschaft. In „Counterstrike: Source" tritt der Spieler als Teil einer von zwei Parteien in einem Netzwerkspiel (meist über das Internet) gegen die gegnerische an, um einen bestimmten Auftrag zu erfüllen. Dies kann z.B. das Entschärfen einer Bombe sein. In diesem Beispiel wäre es Aufgabe der einen Partei (Terroristen) die Bombe zu platzieren und deren Detonation zu gewährleisten, und die der anderen Partei (Sondereinsatzkommando) die Bombe zu entschärfen. Um dieses Ziel zu erreichen, steht dem Spieler eine große Auswahl an Waffen zur Verfügung, mit deren Einsatz die Gegner „unschädlich" zu machen sind. An dieser Stelle wird auch klar deutlich, warum Counter Strike in der Vergangenheit stark in die Kritik der Medien und der Politik geraten ist. Immer dann in den Medien zitiert, wenn es um Computerspiele und Gewalt geht, ist die Counter-Strike-Reihe heute Sinnbild für Gewalt im Videospiel geworden. Für dieses Image steht vor allem die Tatsache, dass Counter Strike sehr reduziert funktioniert. Der Spieler nimmt die Welt aus der Ego-Perspektive (der Ich-Perspektive, was dem Genre der Ego-Shooter auch seinen Namen verleiht) war, und wird so selbst zum Protagonisten – die Waffe immer vor Augen. Außerdem verfolgt er einen klar definierten Auftrag. In einer menschenleeren labyrinthartigen Umgebung gilt es ausschließlich, das Missionsziel zu erreichen. Dies ist oft nur unter Einsatz von Waffen möglich, auch wenn das Spiel theoretisch die Möglichkeit einer gewaltfreien Lösung bereitstellt – allerdings wirklich nur rein theoretisch. „Counter Strike: Source" ist nicht brutaler als die meisten seiner Genrekollegen, allerdings auch weit davon entfernt gewaltfrei zu sein. Die Besonderheit: Spieler sollten, neben einem schnellen Reaktionsvermögen, vor allem eine gute Portion planerisches und taktisches Geschick mitbringen. Denn die Gewalt wird in Counter Strike zum Vollendungsakt taktischen Vorausplanens. Hier gewinnt nicht der Brutalste, sondern vor allem der, der taktisch agiert und in der Lage ist im Team zu arbeiten. Dieser zunächst positiv konnotierte Aspekt ist jedoch zugleich der größte Kritikpunkt an dem Spiel. Teamwork und taktisches Denken wird zwar gefördert, allerdings zum Zweck eines gewaltvollen Ziels. Aus diesem Grund erhielt „Couter Strike: Source", genau wie Counter Strike eine Alterseinstufung ab 16 Jahren, ist also für Kinder absolut ungeeignet. Pädagogische Beurteilung: Da der wesentliche Unterschied zu „Counter Strike" in der grafischen Aufbereitung des Spiels liegt, verweisen wir an dieser Stelle auf die Pädagogische Beurteilung der Vorgängers.
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